Nov 272014
 

Der Fall Biberstein und die evangelische Kirche Von Reiner Hering  PDF   (Adobe Reader herunterladen)  Stolz stellt der Chef des Reichssicherheitshauptamtes in gemütlicher Runde die bürgerlichen Berufe seiner Offiziere in den Einsatzgruppen vor. “Rechtsanwalt, Arzt, Wirtschaftsexperte, Opernsänger”, zählt Heydrich auf und legt eine Kunstpause ein. “Und hier ist unser Prachtstück – Standartenführer Biberstein, ehemaliger lutheranischer Pastor.” “Biberstein!” ruft Heydrich scherzend, “erzählen Sie uns doch mal von dieser Organisation, die Sie gründeten, als Sie die Kanzel verließen. Wie hieß sie noch?” Biberstein, auf einmal im Mittelpunkt, errötet. “,Die Bruderschaft der Liebe’”, antwortet er. “Und wie hat sie sich bewährt?” frotzelt einer der [mehr]

Nov 222014
 

PDF   (Adobe Reader herunterladen)  Dem Internierungslager war seit Herbst 1946 ein Transitcamp für aus dem Ausland ausgewiesene deutsche Männer, Frauen und Kinder angeschlossen. Dieses Lager war das einzige seiner Art in der britischen Besatzungszone. Die Ausgewiesenen kamen aus vielen Ländern Europas, Afrikas und Asiens. Dort waren sie häufig schon zu Kriegsbeginn interniert worden. Ein großer Teil waren Missionare und deren Familien, die nun in Neuengamme von christlichen Hilfswerken unterstützt wurden. Nach einer kurzen Überprüfung konnten die meisten Rückkehrer das Lager nach wenigen Tagen wieder verlassen. Stellte sich bei den Vernehmungen jedoch heraus, dass die Befragten eine Funktion in der Auslandsorganisation [mehr]

Nov 222014
 

Britische Internierungspraxis im ehemaligen KZ-Neuengamme und deutsche Deutungsmuster PDF   (Adobe Reader herunterladen)  Der sozusagen für Euch alle im KZ sitzt Alyn Beßmann befasst sich mit der britischen Internierungspraxis in Neuengamme und mit Selbstdeutungen  der Hafterfahrung, die inhaftierte NS-Funktionäre in autobiografischen Aufzeichnungen formuliert haben. Das befreite KZ diente zunächst als »Russian transit camp« und erst als Kriegsgefangenenlager für Wehrmachtsoldaten, dann zur Internierung von Waffen-SS-Angehörigen, bis im Oktober 1945 die Nutzung als Zivilinternierungslager begann, die bis September 1948 dauerte. “Who is doing time in a concentration camp in place of you all, so to speak.” The British internment of Germans in the former [mehr]

Nov 212014
 

Gerald Hüther Playlist ansehem! 18 Videos ab März 2013 Acht Vdeos zu “Schule der Zukunft” Link Weitere Videos

Nov 182014
 

Heute-Shows  Playlist mit 121 Beiträgen Gegen Kriegstreiber Gauck, Steinmeier, von der Leyen Freihandelsabkommen (TTIP); Gen-Mais  Merkel in den USA TTIP oder D/USA Freundschaft Die zehn Besten Sendungen

Nov 132014
 

Gnadenlos Von Gerhard Rein, 11.11.2014 PDF  (Adobe Reader herunterladen)  Die Richtlinien der politischen Debatte bestimmt der Bundespräsident. Das ist ohne Zweifel ein bemerkenswerter Wandel. Selbst am Abend des 9. November, als nicht wenige Berliner ob des anhaltenden Jubels schon einigermaßen ermattet ihr Zuhause herbei sehnten, konnte Günter Jauch nicht davon lassen, bei seiner talk-Rückschau auf 25 Jahre Mauerbau nach der Zukunft Thüringens und der direkten Interventionen des Bundespräsidenten zu fragen. Die war ja eine Woche zuvor in der Sendung „Bericht aus Berlin“ erfolgt, in der Gauck schwere Bedenken gegen einen möglichen Ministerpräsidenten erhob, den die Partei Die Linke zu [mehr]

Okt 312014
 

Ökumenischer Jugenddienst seit 1955/1956 – Seniorenkreis Konvent in Neudietendorf 08. – 12. September 2014 “Was inspiriert und tröstet uns?” Was inspiriert und was tröstet mich in den Brüchen des Lebens?  Von Christoph Schnyder  PDF   (Adobe Reader herunterladen)  “Brüche im Leben”? Ich befürchte, dass die, die mich kennen, sagen: Zu diesem Thema hast du nichts beizutragen; und meine Frau würde beifügen: Du wurdest als Prontosaurier geboren, hast als Prontosaurier gelebt, und als Pronotsaurier werden sie dich ins Museum stellen.  Nein, es gibt da eigentlich keine offensichtlichen Brüche: keine äußeren wie Kriege, Verfolgung, Flucht … und keine innerlichen wie schwere psychischen Krisen. [mehr]

Okt 292014
 

Jüdisch Aufwachsen in Lahore und in einem Internierungslager Von Gabe Friedman  PDF   (Adobe Reader herunterladen)  Als Hazel Kahan im Jahr 2011 zum ersten Mal nach 40 Jahren nach Lahore, Pakistan, zurückkam, hatte sich die Heimat ihrer Kindheit ganz verändert. Ihr erstes Zuhause, früher ein Herrenhaus aus ocker-gelbbraunem Gestein mit blühenden Ranken bedeckt, war jetzt weiß angestrichen und von einer Familie der Rokhri, einer der mächtigsten politischen Clans Pakistans, bewohnt. Das zweite Haus, in dem ihre Eltern eine medizinische Klinik betrieben hatten, war jetzt das Sanjan Nagar Institute of Philosophy and Arts, ein Institut für Philosophie und Kunst, geworden. Nachdem sie [mehr]

Okt 242014
 

Ein säkulares Zeitalter von Charles Taylor PDF   (Adobe Reader herunterladen)  Inhalt Frankfurter Allgemeine Zeitung taz.die tageszeitung Christ in der Gegenwart Die Zeit, Süddeutsche Zeitung Charles Taylor im Interview mit der Frankfurter Rundschau  Was heißt es, dass wir heute in einem säkularen Zeitalter leben? Was ist geschehen zwischen 1500 – als Gott noch seinen festen Platz im naturwissenschaftlichen Kosmos, im gesellschaftlichen Gefüge und im Alltag der Menschen hatte – und heute, da der Glaube an Gott, jedenfalls in der westlichen Welt, nur noch eine Option unter vielen ist? Um diesen Wandel zu bestimmen und in seinen Folgen für die gegenwärtige Gesellschaft [mehr]

Okt 152014
 

Früher hat SPD-Chef Sigmar Gabriel die Sparpolitik kritisiert. Jetzt argumentiert er selbst neoliberal. Von Stephan Hebel  PDF   (Adobe Reader herunterladen) Befänden wir uns im September 2013 und nicht im Oktober 2014, dann hätte Sigmar Gabriel am Dienstag etwa Folgendes gesagt: “Die Politik der konservativen deutschen Bundesregierung hat alle Länder Europas zeitgleich in eine reine Kürzungs- und Austeritätspolitik ohne jeden Wachstumsimpuls gezwungen. In der Folge bricht das Wirtschaftswachstum Europas ein. Statt sinkender Schulden explodieren die Staatsschulden Europas ebenso wie die Arbeitslosigkeit in fast allen Ländern Europas.” Wäre Gabriel nicht Wirtschaftsminister, sondern nur SPD-Vorsitzender, dann hätte er noch hinzugefügt: “Vor allem [mehr]