Mai 222015
 

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Mai 072015
 

Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia Medikamente sollen uns ein langes, gesundes Leben bescheren. Doch die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia, sagt der dänische Mediziner Peter C. Gøtzsche – und fordert für die Branche eine Revolution. Von Markus C. Schulte von Drach Wer wünscht sich nicht ein langes, gesundes Leben? Die Pharmaindustrie entwickelt, testet und vertreibt die Mittel, die das gewährleisten sollen. Doch der Mediziner Peter C. Gøtzsche hält das gegenwärtige System für gescheitert. Der Däne hat selbst für Arzneimittelhersteller gearbeitet, dann die Seiten gewechselt und leitet heute das Nordic Cochrane Center in Kopenhagen. In seinem [mehr]

Mai 052015
 

Interview mit Byung-Chul Han SZ-Magazin 50/2012, Tobias Haberl  PDF    (Adobe Reader herunterladen) SZ-Magazin: Herr Han, egal an welchem Tag man die Zeitung aufschlägt, alle fordern mehr Transparenz: Die Piraten sowieso, aber auch die Katholiken, die Arbeitnehmer, die Verbraucher, die Politiker Seehofer, Trittin und Altmaier. Die Grünen loben sich selbst für ihre transparente Urwahl, sogar die Mitglieder des SV Babelsberg fordern mehr Transparenz in ihrem Verein. Warum ist das so? Byung-Chul Han: Sie haben Recht, die Forderung nach Transparenz nimmt inzwischen totalitäre Züge an. Das beunruhigt mich sehr. Aber Transparenz sorgt für Informationsfreiheit, das kann doch wirklich nicht schlecht sein? So [mehr]

Apr 302015
 

Von Barbara Bauer PDF   (Adobe Reader herunterladen)  „Ab ins Irrenhaus“, schrieb die „Bild“-Zeitung am 25.11.1969, die sich einer großen Leserschar erfreut. So ist es nicht verwunderlich, dass diese Schlagzeile einem großen Teil der Bevölkerung sofort ins Auge springt. Irrenhaus, so wird die Stätte bezeichnet, in der seelisch Behinderte stationär untergebracht sind. Die zwischenmenschlichen Beziehungen eines solchen Kranken zu seiner Familie und seiner Umwelt sind gestört. Das Verständnis der Gesunden für diese Kranken geht verloren, und die Folge ist Angst, Scheu, Skepsis und Ablehnung. Man schiebt den Kranken ab, der angeblich störende Pol wird entfernt und „sichergestellt“. Es werden Ausflüchte [mehr]

Apr 092015
 

NS-Verstrickungen der Kirche nach 1945 werden endlich zum Thema Von Dieter Hanisch, Kiel PDF    (Adobe Reader herunterladen) Die evangelische Kirche im Norden will ihre NS-Vergangenheit aufarbeiten und beauftragte dazu einen Wissenschaftler. Dessen Recherchen ergaben ein verheerendes Bild. Ein Buch über den Umgang der Evangelischen Kirche im Norden mit der nationalsozialistischen Vergangenheit schlägt derzeit in Schleswig-Holstein hohe Wellen. Im Zuge seiner Recherchen für das rund 350-seitige Werk ist der Autor Stephan Linck zudem auf eine enge Zusammenarbeit zwischen hohen Kirchenfunktionären und dem Verfassungsschutz gestoßen. Bei seinen Forschungen über die Geschichte der Landeskirchen in Nordelbien in der Zeit zwischen 1945 [mehr]

Apr 092015
 

Von René Martens PDF    (Adobe Reader herunterladen) Die Landeskirchen Schleswig-Holsteins hatten bis weit in die 1960er-Jahre keine echte Entnazifizierung bewerkstelligt. Im kirchlichen Dienst fanden Massenmörder Unterschlupf. Ernst Szymanowski-Biberstein hatte ein sehr langes Leben: Er starb 1986 im Alter von 87 Jahren in Neumünster. Von einem sehr langen Leben kann man auch deshalb sprechen, weil der NS-Verbrecher 1948 im Nürnberger Einsatzgruppenprozess zum Tode verurteilt worden war. Szymanowski-Biberstein war 1943 verantwortlich für die Ermordung von 2.000 bis 3.000 Menschen in der Ukraine. Dennoch wurde er 1951 zu lebenslanger Haft begnadigt – und 1958 sogar freigelassen. Wesentlich dazu beigetragen hatte der [mehr]

Apr 082015
 

Neue Anfänge und ein Schweigekartell Interview von Ulrike Heitmüller mit Stephan Linck PDF    (Adobe Reader herunterladen) Der Historiker Stephan Linck hat mit Neue Anfänge? den ersten Teil einer Untersuchungen über die Landeskirchen in Nordelbien vorgelegt: Wie sahen ihr Umgang mit der NS-Vergangenheit und ihr Verhältnis zum Judentum in den ersten 20 Jahren nach dem Krieg aus? Herr Linck, ich war überrascht, als ich in einem Buch über Kirchengeschichte auf den Namen Ulrike Meinhof stieß. Was hatte sie mit den Kirchen in Nordelbien zu tun? Stephan Linck: Ulrike Meinhofs Empörung über die Verhältnisse der Bundesrepublik erklärt sich vielleicht auch [mehr]

Mrz 132015
 

Jan Wagner Gedichte Vorgelesen

Mrz 112015
 

Tsipras kämpft für die Freiheit Von Christoph Quarch PDF    (Adobe Reader herunterladen)  Im Hintergrund der politischen Turbulenzen in Griechenland steht eine epochale Auseinandersetzung um die künftige Weltordnung. Es ist ein Ringen zwischen dem Politischen und dem Ökonomismus. Der Philosoph Christoph Quarch zieht Parallelen zur antiken Tragödie. Kann Tsipras den Kampf für die Selbstbestimmung gewinnen? In Athen wird eine Tragödie gegeben. Doch heißt ihr Held nicht mehr Orest, und auch nicht Ödipus, sondern Alexis Tsipras. Und wir sehen ihn in einem Plot, der eines Aischylos oder Sophokles würdig ist: Es ist die uralte Geschichte vom Ringen zweier Mythen, die sich [mehr]