Okt 152016
 
Ökonomischer Wahnsinn

Der Spiegel schreibt:

  • Großbritannien und der französische Stromkonzern EDF haben sich über den Bau des umstrittenen Atomkraftwerks Hinkley Point geeinigt. Es ist der erste Reaktorneubau auf der Insel seit Jahrzehnten.  mehr

Telepolis schreibt:

  • Großbritannien gibt grünes Licht für das Comeback der Atomkraft, um es sich mit Frankreich und China nicht zu verscherzen  mehr
  • Hinkley Point muss gebaut werden – aus militärischen Gründen  mehr

EWS schreibt:

  • Atomstrom durch Milliarden-Subvention – EU-Kommission bewilligt staatliche Förderungen – Bürger und Nachbarländer reagieren – Deutschland schlingert – Technische Probleme bei baugleichen Reaktoren – Energiewende very british  mehr

Bundestag:

  • Die GRÜNEN hatten vor zwei Jahren einen Antrag im Bundestag eingebracht, der aber nicht angenommen wurde.  mehr

Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) will im englischen Hinkley Point eines der grössten Atomkraftwerke der Welt bauen. Finanzierbar ist das Projekt aber nur mit massiven Subventionen durch die britische Regierung, die klar gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die vorhergehende EU-Kommission hat diese Atombeihilfen genehmigt.

Es ist nicht wirtschaftlich, eher ruinös. Strom-Versorgungssicherheit kann auch nicht der Grund sein, wenn ein 7%-Beitrag in unbestimmter Zukunft vielleicht (!) mal geleistet wird. Welche Motivation steckt hinter dem Subventions-Milliardengrab? Hinkley ist ein Militärprojekt, das kommunizieren sogar offizielle Stellen.

Warum der naechsteWeihnachtstruthahn nicht mit Hinkley Point Strom gebraten wird – Ein spannender Hoerkrimi, mehr dazu:

Quelle

Eine Archäologie der Atomkraft

Der Traum von einer sorgenfreien, sauberen Atomkraft ist ausgeträumt. Der tiefe Glaube an den unaufhaltsamen technischen Fortschritt ist nachhaltig erschüttert. Was passiert wirklich hinter den Mauern der Kernkraftwerke? Das folgende Video macht das Unsichtbare sichtbar: Drei Jahre arbeitete Regisseur und Kameramann Volker Sattel an seinem Film. Er besuchte deutsche Atomkraftwerke und konnte unglaubliche Einblicke gewinnen.

Quelle