Carl und E. Paul

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Carl und E. Paul
Carl Paul
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Carl Paul und Elisabeth geb. Fritzsche

Daten zu den Großeltern Hermann und Elisabeth Paul geb. Fritzsche Verlobung von Carl Paul und Elisabeth Fritzsche 1884 Carl Paul 1909 in Lorenzkirch Kleine Oma, Elisabeth Paul geb. Fritzsche in Lorenzkirch Carl Paul im Pfarrgarten in Lorenzkirch Elisabeth Paul, die kleine Omo, im Pfarrgarten in Lorenzkirch. Elisabeth Fritzsche verh. Paul 1873
  Elisabeth und
Carl Paul
Carl Paul Elisabeth Paul Carl Paul Elisabeth Paul Elisabeth Paul

 

Fürchtegott Paul und Auguste Paul geb. Heyme Marie Hofmann verh. Fritzsche Theodor  Ernst Julius Fritzsche Elisabeth Paul mit Kinder Magda, Maria, Dora und  Martin Marie Hofmann verh. Fritzsche mit den Enkeln Maria, Magda (stehend), Dora und Martin
Fürchtegott und
Auguste Paul
Marie Fritzsche Theodor Fritzsche Elisabeth Paul Magda,
 Maria Dora Martin
Marie Fritzsche Maria
Magda Dora Martin

 

Der Vater von Carl Paul war Fürchtegott Paul und der Großvater mütterlicherseits war Gotthelf Heyme, die alle drei Pfarrer in Lorenzkirch waren.

 

Lisa und Hans Paul 1903. Lisa und Hans Paul. Lisa und Hans Paul. lBeim Spielen im Pfarrgarten in Lorenzkirch, die beiden Jüngsten sind Lisa und Hans.
Lisa und Hans Paul
1903
Lisa und Hans Paul Lisa und Hans Paul Die beiden jüngsten Kinder
Lisa und Hans Paul

Zeichnungen von Johannes Seiler 1909 im Gästebuch

 

Kirche in Lorenzkirch an der Elbe 1911

Pfarrgarten in Lorenzkirch 1911

Blick zur Kirche

 Eingang des Pfarramtes

 

 

 
       
Capri 1899 entstanden Elisabeth Paul 1911 Martin Paul 1911 Johannes Paul 1911
Capri
1899
Elisabeth
Lisa 1911
Martin
1911

Johannes
Hans 1911

Oben: Zeichnungen aus dem Gästebuch der Familie Carl und Elisabeth Paul
Bilder von Pedro Ernst Johann Schmiegelow (1863-1943)
Unten: Zwei Bilder im Besitz der Nachkommen von Carl Paul

Sein 1900 mit Diplom abgeschlossene Kunststudium absolvierte er an der Kunstgewerbeschule Dresden. Hier lernte er nach seiner Aussage bei den Professoren und Malern Ernst Erwin Oehme (1831-1907) und Ermenegildo Antonio Donadini (1847-1936), der vor allem später als Pionier der künstlerischen Fotografie bekannt wurde. Nach der Überlieferung aus dem Jahr 1925 dürfte er weitere Studien in Kopenhagen, Zürich und Berlin betrieben haben, zumindest für die Berliner Zeit wird Professor Paul Friedrich Meyerheim (1842-1915) genannt, ein Maler und Grafiker, der seit 1887 einen Lehrstuhl an der Akademie für Bildende Künste Berlin inne hatte. Sein späterer „beruflicher Werdegang“ ist nur zeitweise durch Anstellungen als Zeichenlehrer - u.a. Zeichen-Akademie in Hanau, Freiburger Gewerbe-Akademie und am Fuldaer Gymnasium und Lyzeum - belegt. Er lebt und arbeitet überwiegend als selbstständiger Maler an unterschiedlichen Orten und kommt sogar 1910 nach Gersfeld, um nach knapp einem Jahr nach Bremen zu ziehen. Von hier unternimmt er vor und während des Ersten Weltkriegs viele Reisen, die ihn auch für ein halbes Jahr in den Nahen Osten führten. Richtig „sesshaft“ wird er erst seit 1919, als er in Fulda für das eine Jahrzehnt die zweite Frau und für den Rest des Lebens die Wirkungsstätte, wohl auch neue Heimat findet.

Bild  von Pedro Schmiegelow von 1906

Bild  von Pedro Schmiegelow von 1911

Lorenzkirch von Strehla
© L. Paasche

Kirche Lorenzkirch
© L.V. Otto

Naturfreund und Kenner der Rhön

Nicht wenige Landschaftsmaler wurden in der Zeit zwischen 1855 bis Ende des Zweiten Weltkrieges vor allem von der reizvollen Landschaft der Rhön inspiriert. Erstmals seit Mitte der vierziger Jahre ist es dem Galeristen Christoph Krassa jetzt gelungen, eine Retrospektive des 1863 in Hamburg geborenen Pedro Schmiegelow, der 1920 nach Fulda übersiedelte, zusammenzustellen. Die Ausstellung ist noch bis Mitte Januar im Hünfelder Rathaussaal zu sehen (die FZ berichtete).

Vor allem wahrend seiner zweiten Schaffensperiode, ab 1920 in Fulda, konzentrierte sich Schmiegelow auf Landschaftsbilder in der Rhön. In seinen Bildern fügte er die weichen und andererseits auch herben Linien der Rhönberge zu einem harmonischen Ganzen, verbunden mit einem warmen, satten Kolorit. Besonders faszinierte ihn die Region um die Wasserkuppe und den Pferdskopf, aber auch die Milseburg.

Schmiegelows Verbundenheit mit der Fuldaer Region datiert zurück in das Jahr 1898, als er dem damaligen stellvertretenden Landrat des Kreises Gersfeld einen Besuch abstattete. Er verliebe sich in dessen Tochter und heiratete im Jahre 1916 die damals 18jährige.

Doch nicht nur die Rhön veranlasste den Weltenbürger Schmiegelow, zum Pinsel zu greifen. Stoffmusterentwürfe sowie Entwürfe für die Meisner Porzellanmanufaktur aber auch Deckengemälde zählen zu seinem künstlerischen Werk. Fotografisch hielt er seine Eindrucke von Reisen nach Ägypten, Palästina, Frankreich, Italien und der Schweiz fest. Mannigfaltige Skizzen zeugen von seinen künstlerischen Fähigkeiten, mit wenigen Strichen den Charakter seines Sujets zu umreißen.

Seine akademische Ausbildung genoss der Reedersohn, der aufgrund eines Unfalls früh seine Eltern verloren hatte, in Kopenhagen, Dresden, Zürich und Berlin, wo er durch Lehrer wie Ohme, Donadini und Meierheim beeinflusst wurde. Seine Begeisterung für die freie Kunst veranlasste den aus dem Hamburger Großbürgertum stammenden Schmiegelow feste Anstellungen zu vermeiden. Dennoch arbeitete er als Zeichenlehrer an der Hanauer Zeichenakademie, an der Freiburgcr Gewerbeakademie, am Fuldaer Gymnasium sowie der Aufbauschule, der heutligen Winfriedschule.

Schmiegelow, der 1943 starb, zählte zu jenen Künstlern, die bereits zu Lebzeiten hochdekoriert waren und somit auch von existenziellen Schwierigkeiten verschont blieb. So erhielt er unter anderem den türkischen Orden für Kunst und Wissenschaft, die goldene, silberne und bronzene Medaille für künstlerische Leistungen auf Ausstellungen in Dresden, Leipzig, Frankfurt, Bremen, Hamburg und vielen Orten mehr. Auch in Fulda gab es zwischen 1920 bis 1943 mehere Ausstellungen mit den Arbeiten Schmiegelows.

Schmiegelow zählte zusammen mit dem ebenfalls im Jahre 1863 geborenen Düsseldorfer Maler Julius von Kreyfelt, der 1886 in das Malerdorf Kleinsassen übersiedelte, zu den Künstlern, die um die Jahrhundertwende die bildende Kunst des Landkreises Fulda maßgeblich bestimmten.

Fuldaer Zeitung vom 03.09.2006

 

 

 

 

Kinder

 

Magda

Maria

Martin

Dora

Lisa

Hans

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