Jun 172017
 

Frieden schaffen Von Christoph Gäbler Ich möchte einige für mich wichtige Dokumente und Videos vorstellen, die für mich in der letzten Zeit wichtig geworden sind. Wir können uns nicht darauf verlassen, was die Medien uns berichten. Das Internet bietet die Chance, dass wir auch alternative Meinungen zur Kennnis nehmen können. Der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser erklärt in einem kurzen Video von 9 Minuten, warum wir nicht nur in Familien oder Schulen, sondern auch zwischen den Staaten auf Gewalt verzichten sollten. Was bedeutet Frieden? Warum sollten wir uns dafür engagieren? Also Frieden ist die Abwesenheit von Gewalt. In den [mehr]

Jun 062017
 

Auszüge aus „Bhakta – Eine indische Odysee“ Von Walther Eidlitz Bhakti bezeichnet die Frömmigkeit als einen Erlösungsweg, eine Form der Gottesliebe, die gepflegte Hingabe an einen personalen Gott verbunden ist. PDF des gesamten Buches „Bhakta – Eine indische Odysee“ Die Auszüge aus dem Buch beziehen sich schwerpunktjmäßig auf die Zeit während des Zweiten Weltkrieges in vier Internierungslagern. Inhalt Shri Die vier Stufen der Meditation Svami Nityananda Gottes Majestät Die Trommel Shivas Lager in Indien Shiva tanzt Lager Ahmednagar Gefangen – Frei – Gefangen Lager Yercaud Lager Deolali Das Fest der Unberührbaren Sadananda Kraushaar Lager Dehra Dun Kirche hinter Stacheldraht [mehr]

Mai 162017
 

Pfarrer Thomas Müntzer und die deutschen Bauernkriege Thementag zum Reformationsjubiläum am 27. Mai 2017 in Magdeburg Von Pfarrer Dr. Willibald Jacob Inhalt Einleitung – 27. Mai 1525  1. Der neue Gottesdienst  2. Müntzer und die politische Ökonomie der Bauern  3. Reformatorische Theologie und Sozialethik der Bauerngemeinden  Ausblick – Werner Tübke  Anhang – Die zwölf Artikel der schwäbischen Bauern 1525  Anmerkungen  Literatur zum Weiterlesen  Links Einleitung – 27. Mai 1525 443 Jahre nach der Hinrichtung von Thomas Müntzer am 27. Mai 1525 erschien die erste kritische Gesamtausgabe seiner Schriften1. 443 Jahre hat die protestantische Christenheit gebraucht, hat die evangelische Theologie benötigt, [mehr]

Mai 032017
 

Nicht Offenheit, Abgrenzung bestimmt unser Leben Von Gerhard Rein, 1. August 2006 Auf unserer Seite hat die Straße, in der wir leben, nur elf Hausnummern. Alte, großbürgerliche, vierstöckige Gebäude, errichtet zwischen 1896 und 1903. Mit stuck- und gemäldeverzierten Eingängen, Seitenflügel und Hinterhaus, das man hier in der Gegend euphemistisch Gartenhaus nennt. Sechs der elf Häuser haben den letzten Krieg einigermaßen überstanden. Auf den Trümmern der anderen fünf können die dort hochgezogenen Neubauten aber mit den alten Gemäuern nicht konkurrieren, die die Blicke der Touristen auf sich ziehen. Im Haus Nummer 5 residiert seit einigen Monaten ein russisches Reisebüro, das [mehr]

Apr 132017
 

Texte, Notizen und Gespräche eines Korrespondenten Von Gerhard Rein Inhalt Leseprobe Der Inhalt Gerhard Rein Laudatio Zurück in die vertraute Vergangenheit Keine Empörung. Nirgends Leseprobe Unsere Gesellschaft verändert sich dramatisch. Sie hat sich von dem Konzept einer Weltinnenpolitik verabschiedet. Sie lässt sich nicht mehr leiten von Konsens, sondern von Konflikt. Was nach dem Desaster des Zweiten Weltkrieges nicht vorstellbar war, erlebt in Deutschland zur Zeit eine traurige Wiederkehr: ein militarisiertes Denken hält erneut Einzug in unsere alltägliche Politik. Eine militärische Komponente begleitet wirtschaftliche und politische Entscheidungen. Konservative, Sozialdemokraten und Bündnis-Grüne stellen diesen Wechsel nicht infrage. Er stellt auf den [mehr]

Feb 242017
 

Hier darf man lachen und schmunzeln! Von Klaus A. Baier Inhalt Einführung Was ist eigentlich das Komische? Das Komische und das Religiöse „Heiter und lachend.“ Die Komik Jesu Anmerkungen Links Einführung  Arzt: „Ich habe eine gute und ein schlechte Nachricht für Sie.“ – Patient: „Dann bitte die schlechte zuerst.“ – „Sie haben Alzheimer.“ – „Und was – bitteschön! –  soll daran gut sein?“ – „Bis Sie daheim sind, haben Sie’s vergessen.“ Finden Sie das lustig oder geschmacklos? Vielleicht geht es Ihnen wie meinem Freund Hannes: Als sein Arzt (der ihn gut kennt und er ihn), ihn nach einer niederschmetternden [mehr]

Feb 162017
 

Paul Gäbler Tagebuch 1917 und 1919 Lebenslauf 1935 Sadhu Sundar Singh Missionar der Leipziger Mission Ruhestand Lebensbeschreibung Erinnerung an Paul Gäbler Veröffentlichungen in Indien Ein Ausflug ins Räuberland Kallernad Blutrache Jalikats Verwandtenheirat Maßnahmen der Regierung Ausflug nach Usilampatti Heidenpredigt Der Islam in Indien als Missionsproblem der Gegenwart Das Antlitz des Islam in Indien Die christliche Mohammedanermission Auf missionarischem Neuland in Südindien Gottessehnsucht Vorbereitungen Missionarische Verkündigung Ein Beispiel Charakterköpfe unter tamilischen Pfarrern Aron A. M. Samuel N. Devasagayam Nâdiamman, die Göttin von Pattukkottai Die Anfänge der Nâdiamman-Verehrung Die Tempel Die Priester Die Verehrung der Göttin Das Fest der Göttin Abschließendes [mehr]

Jan 302017
 

Die Seele überragt den Tod Von Klaus A. Baier 1. Viele reden von der Seele – nur wir Theologen trauen uns nicht. Ich gebe es ja gleich zu. Ich habe Probleme mit dem Wort Seele. Ich habe sie lange verdrängt. Ich hielt mich an Wittgensteins Maxime „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“, dass man also nichts sagt, als was sich sagen lässt und einem, der etwas Metaphysisches sagt, nachweist, das er gewissen Zeichen in seinen Sätzen keine Bedeutung gegeben hat – und das hinsichtlich metaphysischer Redeweise auch nie wird leisten können. Wir können zwar bestimmte Phänomene [mehr]

Jan 192017
 

Martin Niemöller Von Heinrich Fink »Was würde Jesus dazu sagen?« Diese Frage war für Martin Niemöller nie eine fromme Floskel. In schwierigen Situationen holte er sich Rat bei Gottes Sohn. So nach 1933, als es der »Glaubensbewegung Deutscher Christen« gelang, mit Hilfe der neuen Machthaber Schlüsselpositionen in der Kirchenleitung und Synode zu besetzen und die Einführung des Arierparagrafen auch im kirchlichen Bereich durchzusetzen. Der vor 125 Jahren, am 14. Januar 1892, in Lippstadt in einem konservativen westfälischen Pfarrhaus Geborene rief seine Amtsbrüder zur Gründung eines »Pfarrernotbundes« auf, aus dem die Bekennende Kirche erwuchs. Anfang 1934 kam es bei einer [mehr]

Jan 192017
 

Martin Niemöller am 26. Juli 1961 in Treuenbrietzen Von Willibald Jacob In jedem Jahr unternimmt der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau mindestens eine Vortragsreise in die DDR und besucht dabei fast an jedem Tag eine Kirchengemeinde; wenn nicht gar zwei. Viele Menschen möchten diesen Mann hören, andere bleiben mit deutlicher Ablehnung zu Hause. Im Frühsommer 1961 gebe ich bekannt, dass ich Martin Niemöller nach Treuenbrietzen eingeladen habe. Ein Ladenbesitzer reagiert: „Wenn Bischof Dibelius gekommen wäre, dann hätten wir unser Geschäft zugemacht und wären in die Kirche gekommen.“ Der synodale (politische) Disput von 1950 beginnt auf einer [mehr]