Jun 172017
 

Frieden schaffen Von Christoph Gäbler Ich möchte einige für mich wichtige Dokumente und Videos vorstellen, die für mich in der letzten Zeit wichtig geworden sind. Wir können uns nicht darauf verlassen, was die Medien uns berichten. Das Internet bietet die Chance, dass wir auch alternative Meinungen zur Kennnis nehmen können. Der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser erklärt in einem kurzen Video von 9 Minuten, warum wir nicht nur in Familien oder Schulen, sondern auch zwischen den Staaten auf Gewalt verzichten sollten. Was bedeutet Frieden? Warum sollten wir uns dafür engagieren? Also Frieden ist die Abwesenheit von Gewalt. In den [mehr]

Jun 152017
 

Frieden aus Geschichte lernen Von Daniele Ganser Am 24. September 2016 war Dr. Daniele Ganser in Wien und hielt für die Gruppe42 einen Vortrag im Odeon Theater. Das Interview wurde am Sonntag den 25. September von David Kyrill geführt. Bush & Blair – warum sind Bush und Blair nicht vor dem Strafgerichtshof in Den Haag? Die Antwort ist eben, weil sie im UNO-Sicherheitsrat sind und im UNO-Sicherheitsrat können sie mit einem Veto eine Verurteilung ihrer Kriege immer verhindern. David Kyrill: „Gruß Gott Internet, servus YouTube! Mein Name ist David Kyrill und heute haben wir hier für Gruppe 42 im [mehr]

Mai 162017
 

Pfarrer Thomas Müntzer und die deutschen Bauernkriege Thementag zum Reformationsjubiläum am 27. Mai 2017 in Magdeburg Von Pfarrer Dr. Willibald Jacob Inhalt Einleitung – 27. Mai 1525  1. Der neue Gottesdienst  2. Müntzer und die politische Ökonomie der Bauern  3. Reformatorische Theologie und Sozialethik der Bauerngemeinden  Ausblick – Werner Tübke  Anhang – Die zwölf Artikel der schwäbischen Bauern 1525  Anmerkungen  Literatur zum Weiterlesen  Links Einleitung – 27. Mai 1525 443 Jahre nach der Hinrichtung von Thomas Müntzer am 27. Mai 1525 erschien die erste kritische Gesamtausgabe seiner Schriften1. 443 Jahre hat die protestantische Christenheit gebraucht, hat die evangelische Theologie benötigt, [mehr]

Mai 032017
 

Nicht Offenheit, Abgrenzung bestimmt unser Leben Von Gerhard Rein, 1. August 2006 Auf unserer Seite hat die Straße, in der wir leben, nur elf Hausnummern. Alte, großbürgerliche, vierstöckige Gebäude, errichtet zwischen 1896 und 1903. Mit stuck- und gemäldeverzierten Eingängen, Seitenflügel und Hinterhaus, das man hier in der Gegend euphemistisch Gartenhaus nennt. Sechs der elf Häuser haben den letzten Krieg einigermaßen überstanden. Auf den Trümmern der anderen fünf können die dort hochgezogenen Neubauten aber mit den alten Gemäuern nicht konkurrieren, die die Blicke der Touristen auf sich ziehen. Im Haus Nummer 5 residiert seit einigen Monaten ein russisches Reisebüro, das [mehr]

Apr 132017
 

Texte, Notizen und Gespräche eines Korrespondenten Von Gerhard Rein Inhalt Leseprobe Der Inhalt Gerhard Rein Laudatio Zurück in die vertraute Vergangenheit Keine Empörung. Nirgends Leseprobe Unsere Gesellschaft verändert sich dramatisch. Sie hat sich von dem Konzept einer Weltinnenpolitik verabschiedet. Sie lässt sich nicht mehr leiten von Konsens, sondern von Konflikt. Was nach dem Desaster des Zweiten Weltkrieges nicht vorstellbar war, erlebt in Deutschland zur Zeit eine traurige Wiederkehr: ein militarisiertes Denken hält erneut Einzug in unsere alltägliche Politik. Eine militärische Komponente begleitet wirtschaftliche und politische Entscheidungen. Konservative, Sozialdemokraten und Bündnis-Grüne stellen diesen Wechsel nicht infrage. Er stellt auf den [mehr]

Feb 062017
 

Unsere Verpflichtung zur Erinnerung und Aufklärung Von Walter Hiller, 26. Januar 2017 Am 3. Januar 1996 erklärte der Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum nationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus mit den Worten: „Die Erinnerung darf nicht enden, sie muss auch künftige Generationen zu Wachsamkeit mahnen“. Die Vereinten Nationen erklärten anlässlich des 60. Jahrestages im Januar 2005 den 27. Januar zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, weil genau an diesem Tag, dem 27. Januar 1945, die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreite. Auschwitz ist Symbol für den Holocaust und die aus antisemitischem Rassenwahn [mehr]

Feb 012017
 

Neue Risiken für die Energiewende Von Eva Bulling-Schröter, 03.08.16 In einem Gastbeitrag für neue energie kritisiert Eva Bulling-Schröter die EEG-Novelle der Bundesregierung – und warnt davor, dass auch der Einspeisevorrang für Ökostrom fallen könnte. Das kurz vor der Sommerpause nach einer extrem kurzen parlamentarischen Beratung verabschiedete neue Erneuerbare-Energien-Gesetz beschneidet künftig den Ausbau und leitet eine Kehrtwende in der Erzeugerstruktur ein. Die dezentrale Kleinheit und Vielheit bei den Ökostromproduzenten wird großen, finanzstarken und professionell agierenden Projektierern und Investoren weichen. Diese gravierenden Veränderungen sind zwar mit einer Welle des Protests aus der Branche und aus der Opposition begleitet worden, blieben aber [mehr]

Jan 192017
 

Martin Niemöller Von Heinrich Fink »Was würde Jesus dazu sagen?« Diese Frage war für Martin Niemöller nie eine fromme Floskel. In schwierigen Situationen holte er sich Rat bei Gottes Sohn. So nach 1933, als es der »Glaubensbewegung Deutscher Christen« gelang, mit Hilfe der neuen Machthaber Schlüsselpositionen in der Kirchenleitung und Synode zu besetzen und die Einführung des Arierparagrafen auch im kirchlichen Bereich durchzusetzen. Der vor 125 Jahren, am 14. Januar 1892, in Lippstadt in einem konservativen westfälischen Pfarrhaus Geborene rief seine Amtsbrüder zur Gründung eines »Pfarrernotbundes« auf, aus dem die Bekennende Kirche erwuchs. Anfang 1934 kam es bei einer [mehr]

Jan 172017
 

GLOBALISIERUNG ODER NATIONALISMUS Von Colin Crouch Die traditionellen Identitäten der Wähler in den westlichen Industrieländern haben ihren Daseinszweck verloren. Darunter leiden vor allem die Sozialdemokraten. Als 2008 die Finanzkrise die Welt erschütterte, richtete sich die Wut der Menschen vor allem gegen die Eliten in der Finanzwelt und in der Politik. Inzwischen leben Ausländerhass und Einwandererfeindlichkeit wieder auf. Diese Entwicklung lässt sich nicht verstehen, ohne die Veränderungen zu betrachten, die sich zurzeit auf den beiden wichtigsten Achsen der politischen Konflikte in modernen Gesellschaften vollziehen, zwischen Umverteilung und Ungleichheit auf der einen Achse sowie liberalen und autoritären beziehungsweise nationalistischen Werten auf [mehr]

Jan 152017
 

Erinnerung an 33 Jahre Sozialarbeit in Indien Protokoll einer Reise nach Indien vom 23. Oktober bis 6. November 2016 Von Willibald Jacob, Govindpur/Berlin 2016 Arbeitsgemeinschaft Indien Craftsmen Trainings Center (CTC) und Entwicklungspolitische Gesellschaft (EPOG) bei Solidaritätsdienst Interntional e.V. (SODI) Inhalt Erste und letzte Eindrücke Einige der letzten Dörfer der Welt 25. Oktober 2016 – Burda in Westbengalen 26. Oktober 2016 – Fahrt nach Govindpur Exkurs: Aufstand im Dschungel 27. Oktober 2016 – Die Kirchenfarm und Benjamin’s Wald 27. Oktober 2016 – Das Dorf Chalungi 28. Oktober 2016 – Fahrt in den Urwald: Kahupani 29. Oktober 2016 – Auf dem [mehr]