Der Lupo TDI 3L wurde nur 30.000 mal hergestellt; die Produktion wurde 2005 mangels Nachfrage eingestellt.
Spritverbrauch
Lupo TDI 3L 60 PS
Golf TD 1,9 75 PS
Verbrauch
4,0 L
6,0 L
Die obigen Angaben zum Lupo 3L TDI beziehen sich auf das Fahren zu 95% im ECO-Betrieb. Nur selten bei schneller Fahrweise auf der Autobahn über 140 km/h oder bei Überholvorgängen nutze ich die 60 PS, dann erhöht sich der Spritverbrauch um >2L/100 km.
Die Oelmühle Leer Connemann GmbH & Co. teilte mir mit, dass Biodiesel einen im Vergleich zu mineralischem Dieselkraftstoff um ca. 10% niedrigeren Energiegehalt (bezogen auf das Volumen) besitzt. Durch die besseren Verbrennungseigenschaften relativiert sich dieser Effekt allerdings wieder. Es kann allerdings zu einem leichten Mehrverbrauch kommen, der bei PKW aber relativ selten ist. Im LKW-Bereich ist diese Verbrauchserhöhung durchaus zu beobachten.
Die Shell teilte mir mit, dass ein erhöhter Verbrauch von Biodiesel gegenüber normalen Diesel beim
Audi 80 TDI um 9,4%
MB C 250 D um 9,2%
BMW 318 TDS um 9,1%
bezogen auf das Volumen ermittelt wurde. Meine Erfahrungen liegen bei einen Mehrverbrauch von ca. 8 %.
Reparaturen
Bisher habe ich keine nennenswerte Reparaturen gehabt. Ich höre jedoch wiederholt von Problemen, die der Lupo 3L TDI hat. So schrieb mir Brigitte:
Mein Lupo 3L TDI hat jetzt 52.000 km und ist Stammgast in der Werkstatt.
Kein Erkennen der Gänge, Hängen bleiben der Gänge im 3./4. Gang, bis dann der Motor absäuft.... am Standstreifen auf der Autobahn.
Komplettausfall des Autos - der Fehler (kein Druckaufbau) wurde nach 1,5 Wochen entdeckt, nachdem das ganze Auto durchgeprüft wurde.
Mit Eco-System fahre ich schon lange nicht mehr.
Momentan fährt der Lupo wieder ganz gut. Als es so extrem kalt war, brauchte die Automatik allerdings ca. 1 Minute um den 1. Gang oder den Rückwärtsgang zu erkennen, wenn das Auto (Garage morgens) oder abends nach der Arbeit längere Zeit stand.
Wie Brigitte habe ich bei kalter Witterung erlebt, dass es beim Anfahren Verzögerungen gibt.
Weitere Zeitungsberichte im Handelsblatt
DER SPIEGEL vom 18.01.03 berichtet, dass ein Konstruktionsfehler VW-Alumotoren bei Kälte wegen Eisbildung von Kondenswasser in der Ölwanne kollabieren lässt. Bei Kälte sollte Kurzstrecken vermieden werden. VW will demnächst die Halter der betroffenen Fahrzeuge anschreiben.
Die vorgenannten Zeitungsberichte beziehen sich nach Aussagen meiner VW-Werkstatt nicht auf den Lupo 3L TDI - 1,2 - Liter - Motor sondern auf 1,0 - und 1,4 - Liter - Alu - Motoren.
Öko-Lupo ein Umweltschädling?
Diesel als Umweltkiller - wie Autohersteller bei Abgaswerten tricksen
Detlef Schwarzer in der Sendung Kontraste vom 17.07.03
Die Blechlawine rollt: Richtung Süden. Die Abgase verpuffen: Richtung Ozonloch. Angeblich werden unsere Autos von Jahr zu Jahr umweltfreundlicher.
Angeblich. Doch wenn man genau nachmisst, halten die Hersteller nur gerade die Normen ein, zu der sie per Gesetz verpflichtet sind. Jede Gesetzeslücke wird schamlos ausgenutzt.
Detlev Schwarzer hat nachgerechnet: Die schöne saubere Autowelt endet bei exakt Tempo 120!
In Werbespots preisen Autohersteller ihre Fahrzeuge als sparsam und umweltfreundlich. Beispiel: VW Lupo 3 Liter TDI Diesel.
O-Ton Werbespot: "Damit ist der Drei-Liter-Lupo einerseits das ökologische Vorbild für günstigsten Kraftstoffverbrauch, hat aber andererseits ausreichend Reserven für ein hohes Maß an Fahrdynamik und Fahrspaß."
So weit die Werbung - nun die Wahrheit: Kontraste hat herausgefunden: Viele Hersteller tricksen, um tolle Abgaswerte zu präsentieren. Diesel-Fahrzeuge sind heute alles andere als umweltfreundlich. Auch wenn manche Hersteller ihren Autos gerne einen Öko-Touch mit grünen Buchstaben an der Hecklappe verleihen.
Kontraste liegt ein noch unveröffentlichter Test des Umweltbundesamtes vor. Ergebnis: Autos haben gute Abgaswerte - aber nur bis Tempo 120.
Dabei rast der deutsche Autofahrer auf der Autobahn wesentlich schneller.
Das Umweltbundesamt hat jetzt erstmals auch über Tempo 120 gemessen und kommt beim Lupo TDI zu brisanten Ergebnissen. Je schneller der Lupo fährt, desto höher ist der Ausstoß von schädlichem Stickoxid.
Zwar erfüllt der Lupo die schärfste europäische Abgasnorm Euro 4. Doch die europäische Norm misst die Schadstoffe nur bis Tempo 120. Die Abgaswerte bei höheren Geschwindigkeiten sind laut Umweltbundesamt beim Lupo viel schlechter. Zum Vergleich: der alte und schwere VW-Passat Diesel. Er schneidet immer noch besser ab als der neue Lupo.
Axel Friedrich, Umweltbundesamt: "Was auffällig: Lange Zeit sind beide Emissionen über die Geschwindigkeit gleich. Doch plötzlich werden die Emissionen des Lupos, des kleinen leichten Euro 4 Lupos höher als die des schwereren, älteren Euro 3 Passats."
Der Öko-Lupo ein Umweltschädling. Stickoxide durch Autoabgase, dazu Sonnenstrahlen. So bildet sich Ozon. Ergebnis: der berüchtigte Sommersmog. Gefahr besonders für alte Menschen und Kinder. Asthma, und Lungenentzündung können die Folge sein. Das Umweltbundesamt fordert Konsequenzen.
Axel Friedrich, Umweltbundesamt: "Wir erwarten auch von Volkswagen, dass sie hier ihre Verantwortung für ihr Produkt wahrnehmen und hier die Emissionen auf das Niveau senken, wo es hin müsste: nämlich ganz nach unten."
Wir bitten VW um eine Antwort und erhalten eine lapidare Erklärung: Der Lupo 3 L TDI hält die Euro 4 Norm und die gesetzlichen Grenzwerte ein. Doch die gesetzlichen Grenzwerte gelten nur bis Tempo 120. Darüber gibt es gar keine...
Der Mercedes C 200 K setzt sogar bei Höchstgeschwindigkeit so gut wie keine Schadstoffe frei. Sauberkeit und hohe Geschwindigkeiten: technisch also kein Problem. Viele Hersteller tun aber nur das, was sie unbedingt müssen. Wir erwarten von den Herstellern, dass solche Praktiken endlich beendet werden. Die Diskussion läuft seit fünfzehn Jahren. Unakzeptabel, dass dies immer noch gemacht wird zu Lasten der Umwelt. Und wir erwarten auch, dass in Brüssel vom Gesetzgeber endlich der Zulassungstest so verschärft wird, dass dies auch gar nicht mehr möglich ist."
Die rot-grüne Regierung hierzulande hat seit fünf Jahren nichts getan. Reisezeit, Autozeit. Der nächste Sommersmog kommt bestimmt.
Nochmal nur zur Erinnerung: Gesetzgeber? Wozu haben wir sie eigentlich, die Rot-GRÜNE Regierung und das schon seit fast 5 Jahren?
Liebe Newsgroup! Eigentlich war ich ja ein sehr glücklicher Fahrer des VW Lupo 3L. Mit ein wenig Mühe und Konzentration konnte man den Wagen wirklich mit 3l/100km fahren, was die extrem hohen Anschaffungskosten dieses Kleinwagens auszugleichen schien. Den Lupo erwarb ich als Jahreswagen im März letzten Jahres und bekam somit die Gebrauchtwagengarantie von VW für ein Jahr. Genau 3 Monate nach Garantieablauf verursachte der Bruch der Kurbelwelle bei 140km/h auf der Autobahn einen Motortotalschaden. Die mit der Reparatur beauftragte VW-Vertagswerkstatt handelte für mich bei VW eine 50%ige Kostenübernahme auf Kulanz aus. Damit war ich jedoch nicht einverstanden und schrieb den unten angehängten Brief. Heute zahlte ich bei Abholung meines Wagens 2049 Euro, eben die Hälfte der entstandenen Kosten. Ich suche nun Leute, die ähnliches erlebt haben, oder ob jemand von ähnlichen Ereignissen gehört hat. Außerdem würde mich Eure Meinung zu diesem Fall interessieren. Vielen Dank im Voraus Constantin
**** Volkswagen AG Abteilung VK8 Brieffach 1998 38436 Wolfsburg
17.06.2002
Betr.: Kulanzanfrage nach Motorschaden eines Lupo 3L
Sehr geehrte Damen und Herren, wie Ihnen schon durch die VW-Vertragswerkstatt "Autohaus Sell" in 97762 Hammelburg mitgeteilt wurde, verursachte der während der Fahrt auftretende Bruch der Kurbelwelle einen Motortotalschaden des VW Lupo 3L, Erstzulassung: 23.03.2000, mit der Fahrgestell Nr.: VWZZZ6EZYW004045. Prinzipiell bin ich von der qualitativen Hochwertigkeit von VW-Fahrzeugen und deren sorgfältigen Montage überzeugt. Da der Schaden jedoch nach einer relativ geringen Laufleistung von ca. 50.000 km auftrat und alle Serviceintervalle nachweißlich eingehalten worden waren, lässt sich der Schaden nur durch eine vorzeitige Materialermüdung bedingt durch Qualitätsschwankungen in der KFZ-Massenproduktion erklären. Ein Bedienungsfehler ist durch die Tatsache auszuschließen, dass es sich in diesem Fall um ein Modell mit elektronischem Schaltsystem handelt. Aus diesen Gründen erwarte ich 100%ige Schadensübernahme durch den VW-Konzern. Da ich in höchstem Maße beruflich auf ein Auto angewiesen bin, erteilte ich heute dem Autohaus Sell den Reparaturauftrag. Durch das Autohaus wurde mir mitgeteilt, dass der defekte Motor innerhalb einer Woche nach Erhalt des Austauschmotors an das VW-Werk gesendet werden muss. Deshalb möchte ich Sie bitten, entweder über die Höhe der Kulanzleistung innerhalb einer Woche zu entscheiden, oder die Rücksendefrist für den Motor entsprechend zu verlängern, damit im Streitfall eine neutrale Begutachtung des defekten Motors gewährleistet werden kann.
mit freundlichen Grüssen C. v. Schweinichen
Bildung von Kondenswasser im Ölkreislauf
"Rally 200" <ulli200@web.de> schrieb im Newsbeitrag
http://groups.google.com/groups?selm=3c5f9bab%241%40netnews.web.de...
> Kann nicht sein: Um gefrieren zu können, muß Wasser Kristallbrücken ausbilden
> können. Dabei dehnt es sich aus. Liegt es aber als Emulsion im Öl vor kann dies
> kaum geschehen.
Laut Autobild von letzter Woche kann es doch sein. Es betrifft wohl vor
allem die kleinen Alumotoren, die im Lupo und im Arosa zum Einsatz kommen.
Ich darf da mal zitieren: "Besonders betroffen: Fahrzeuge bis Baujahr 1999
mit 1,0- und 1,4-Liter-Maschinen, die überwiegend auf Kurzstrecken
eingesetzt wurden. [...] Volkswagen gibt rund 500 Motorschäden zu. Bei Seat
sollen es gut 300 sein. Hintergrund: Weil auf Kurzstrecken die Motoren nie
richtig warm werden, bildet sich im Ölkreislauf Kondenswasser, das sich im
Stand am Boden der Ölwanne sammelt. Sinken die Temperaturen auf minus acht
Grad und weniger, gefriert dieser kleine See und verstopft die Ansaugöffnung
des Ölkreislaufs. Beim Anlassen kriegt der Motor kein Öl, frisst sich fest."
Als Abhilfe soll zusätzlich zur Reparatur bzw. zum Tausch des Motors auf
Kulanz eine Zusatzheizung installiert. Eine Rückrufaktion ist aber wohl
nicht geplant.
Am Mon, 18 Mar 2002 01:31:29 +0100 schrieb Frank Kemper:
>Am ehesten sehe ich die beiden Systeme bei automatsierten
>Schaltgetrieben wie denen des Smart verwirklicht. Die sind in der Praxis
>jedoch meist recht ruppig beim Schalten und erkaufen sich den
>Performancegewinn mit Komfortnachteilen (Zugunterbrechung, Schaltpausen)
Da tut sich aber einiges. Seit mein Lupo 3L das letzte Mal in der Werkstatt
war und eine "Aktion" am Getriebe vorgenommen wurde (laut Meister ein
Softwareupdate im Steuergerät), schaltet das Getriebe deutlich ruckärmer
ohne dabei längere Pausen zu machen.
Kai
Hi Und hast du Garantie Verlängerung bekommen? Mein erster hat ca 2000 km gehalten und der 2 hat ca 25000 gehalten und ist mitten auf er Autobahn kaputt gegangen mein ganzer Motorraum war voll Öl dann wurde er repariert und hielt jetzt ca 13000 die bei VW haben erst was anderes vermutet und das teil ausgetauscht aber das war es leider nicht jetzt fahre ich schon ca eine Woche mit dem Kaputten Turbolader rum und der Wagen zieht ab 80km gar nicht mehr. Ich hoffe es für mich und für VW das es sich jetzt danach erledigt hat. Anne
"Markus Strickerschmidt" <nc-strickma@netcologne.de> schrieb im Newsbeitrag http://groups.google.com/groups?selm=9c8s18%24i20%241%40news.netcologne.de... > Hallo Annekatrin, > ich habe einen Lupo 3L seit Januar. Mit meinem (ersten) Turbolader bin ich > keine 500 km weit gekommen!! Der zweite hält aber jetzt schon über 6000 km - > immerhin. > Gruß Markus > > Annekatrin Schmitt <annekatrin.schmitt@she.net> schrieb in im Newsbeitrag: > 9c6293$r32$1@ginkgo.she.de... > > Hi > > > > Gibt es hier noch jemanden der Probleme mit seinem 3L Lupo hat. > > Beim meinem wird morgen schon zum dritten mal der Turbolader > > ausgewechselt der ist jetzt noch keine 2 Jahre alt. > > Und ich habe noch ein Problem ich hatte letztes Jahr eine Unfall gehabt > > mir ist eine in die Seite gefahren der Schaden wurde von VW repariert. > > Seitdem fahren sich die Reifen innen ab obwohl die Spur gerade ist sie > > wurde von VW noch mal extra nachgeprüft bei der Inspektion ich war > > sogar dabei alle Werte liegen im soll Bereich. > > Nachdem ich jetzt schon vorne denn 3 Satz Reifen bekommen habe habe ich > > mit einem Fachberater von VW gesprochen und der hat nur gemeint das mit > > denn Reifen wäre schon bei mehreren 3L aufgetreten. > > Jetzt bin ich mal gespannt was mit denn Reifen passiert die haben jetzt > > eine Metall einlage und angeblich soll das helfen. > > > > Naja zum Glück bekomme ich ja alles Bezahlt. > > > > Aber wenn jemand dabei ist und auch solche Probleme hat bitte zurück > > schreiben. > > > > Danke im Voraus > > > > Anne
Hallo, ich bin gerade dabei, meinen 3L-Lupo zu verkaufen und würde gerne die Meinung der Gruppe zu folgendem Erlebnis hören:
Parallel zu Privatangeboten wollte ich mir mal anhören, was ich für den Wagen beim VW-Händler bekommen würde. Der Händler hat den Wagen (54.800 km, Zul. 01/2000) begutachtet (anschauen, Probefahrt aber keine Hebebühne) und dabei kleinere Mängel festgestellt (Steinschlag an hinterer Stoßstange, kleinere Schäden am unlackierten Teil der vorderen Stoßstange). Den eingedellten Schweller unter der rechten Tür hat er nicht bemerkt, was mich doch etwas verwundert hat.
Mir wurde dann ein Preis von €6.300 genannt, aber eigentlich war der Händler nicht besonders an dem Fahrzeug interessiert; 3-Liter-Lupos seien sehr schlecht zu verkaufen. Er hätte aber einen Bekannten als potenziellen Käufer, da wären vielleicht bis €6.800 drin, wenn der interessiert wäre. Mir wurde ein Anruf am nächsten Tag versprochen.
Schwacke-Händlereinkaufspreis für ein unbeschädigtes Fahrzeug mit der Laufleistung sind übrigens €7.800. Ziehen wir mal €300 für nur 6 Monate TÜV und abgefahrene Reifen ab, dann sind wir bei €7.500, dann noch €500 (höchstens!) für Reparaturen (ausbeulen des Schwellers, lackieren) macht €7.000. €6.800 wären also ein fast faires Angebot gewesen.
Rückruf am nächsten Tag. €6.500 werden angeboten. Ich lehne ab und bestehe auf €6.700. Eine Stunde später noch ein Anruf: €6.700. Also gut, ich fahre also abends noch mal hin.
Beim Händler: ja, das Angebot von €6.700 steht, der Vertrag würde aber nicht mit dem Händler sondern direkt mit dem Käufer geschlossen werden. Bei mir schrillt die erste Alarmglocke, denn bei einem Privatverkauf sollte einiges mehr drin sein, dafür hat man dann ggf. die Schrerereien mit verzögerter Ummeldung oder wenn kurz nach dem Verkauf etwas kaputt geht.
Mit 15 Minuten Verspätung kommt dann der Interessent an. Typ Big-Brother-Jürgen, duzt direkt. Entschuldigt sich, musste erst noch Geld holen um das Fahrzeug zu bezahlen. Wir gehen zum Wagen und ich denke, ich seh' nicht recht: auf der Motorhaube auf einmal ein tiefer, ca. 3 cm langer Kratzer, drum herum eine kleine Delle. Alarmglocke 2: wo kommt der Kratzer her? Der Interessent sieht sich das Fahrzeug genau an, hat offensichtlich etwas Sachverstand, stellt dabei Fragen der Art "braucht der wirklich nur 3 Liter", "wie ist das mit der Steuer" etc. Die kleinen Macken werden bemerkt, ebenso der frische Kratzer und der eingedellte Schweller - schade!
Erst einmal Probefahrt. Zurück beim Händler kommt der "Vermittler" hinzu und drängt zur Eile, da er den Laden schließen will. Der Käufer will angesichts des Kratzers und des Schwellers nur noch €6000 zahlen. Wir einigen uns auf €6.250. Als dann die Sprache auf den Vertrag kommt und der Käufer dann zum "Vermittler" sagt: kannst ja eben noch schnell was ausdrucken; den Rest regeln wir dann, entscheide ich mich aus dem Bauch heraus, den Deal platzen zu lassen, da mir das ganze doch zu spanisch vorkommt. Käufer verabschiedet sich mit "Sind wir hier im Kindergarten?"
Meine Vermutung: der Käufer war selbst freier Händler und der Angestellte des Vertragshändlers schiebt ihm gelegentlich an seinem Arbeitgeber vorbei ein paar interessante Angebote zu. Den Kratzer hat einer der beiden selbst angebracht um den Preis ordentlich zu drücken, wissend, dass ihn die Reparatur längst nicht so viel kostet, wenn er sie selbst macht. Dann reden die beiden unter Zeitdruck auf den Verkäufer ein bis der zu einem eigentlich viel zu niedrigen Preis ja sagt.
Könnte ich mit der Vermutung recht haben? Sind das übliche Tricks in der Branche?
Um Meinungen und auch eigene Erfahrungen beim Gebrauchtwagenverkauf wird gebeten.