Jan 012020
 
Ein dubioses wirtschaftliches Interesse am „Klimawandel“
beeinflusst die „Mainstream-Philosophie“

Von Prof. Dr. Klaus-D. Döhler, Hannover

Es spricht sich mehr und mehr herum, dass die Anhänger eines durch den Menschen verursachten Klimawandels (Klima-Alarmisten) keinerlei wissenschaftliche Beweise für ihre bereits mehrfach widerlegte (Wood 1909; Gerlich & Tscheuschner 2009) Hypothese vorlegen können. Mittlerweile wird ihre Argumentation so panisch primitiv, dass sich selbst grüne Politiker davon distanzieren. Den Vogel abgeschossen hat der Westdeutsche Rundfunk (WDR) zur Nachweihnachtszeit mit einem Video in welchem der WDR-Kinderchor zur bekannten Melodie von „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ einen laut WDR „satirisch“ gemeinten Text singt. Die Oma wird in dem Text nicht nur als „Umweltsau“ bezeichnet, sondern es heißt darin unter anderem auch, dass die Oma im SUV Opas überfährt und Discounterfleisch kauft. Mit solch diffamierenden Liedern auf primitivstem Niveau wird versucht, bereits Kleinkinder gegen die Generation ihrer Großeltern aufzuwiegeln, die nach dem 2. Weltkrieg mit harter Arbeit das völlig zerstörte Deutschland wieder aufgebaut und den Grundstein für das Wohl der heutigen Kinder- und Jugendgeneration gelegt hat.

Was ist der Unterschied zwischen „ Wetter“ und „Klima“?

Die Definition von „Klima“ ist „30 Jahre Wetterstatistik“, wobei jede Region der Erde separat betrachtet werden muss. Ein Erde-übergreifendes Durchschnittsklima gibt es nicht! Man lernt bereits in der Schule, dass der Mensch das Wetter nicht beeinflussen kann. Wenn der Mensch 30 Jahre lang das Wetter nicht beeinflussen kann, dann ergibt sich daraus die logische Schlussfolgerung, dass der Mensch auch das Klima nicht beeinflussen kann. Man kann das Klima nicht schützen, denn eine statistische Größe lässt sich nun mal nicht schützen. Sie lässt sich aber manipulieren indem Klima-Alarmisten tatsächlich gemessene Werte durch wissenschaftlich zweifelhafte Parameter ersetzen.

Kann der Mensch überhaupt das Klima beeinflussen?

Wer behauptet, er könne das Klima beeinflussen, der maßt sich an, den Lauf der Sonne beeinflussen zu können. Das Klima auf der Erde wird bestimmt durch den Umlauf der Erde um die Sonne im Rhythmus von circa 365,25 Tagen sowie durch schwankende Aktivitätsperioden der Sonne, durch die Schräge der Erdachse zur Sonne, die sich im Zyklus von 41.000 Jahren verändert, durch das „Taumeln“ der Erdachse im Zyklus von 22.000 Jahren, durch Unregelmäßigkeiten der Umlaufbahn der Erde um die Sonne im Zyklus von 100.000 Jahren, durch die Anzahl der Sonnenflecken im Rhythmus von 11 Jahren, durch die Wanderung unseres Sonnensystems durch die Milchstraße, durch kosmische Strahlung und durch den Sonnenwind, durch vulkanische Aktivitäten, durch Meeresströmungen auf der Erde wie auch durch die Luftfeuchtigkeit und die Bildung von Wolken:

Warum werden „Umweltschutz“ und „Klimaschutz“ im Sprachgebrauch häufig miteinander vermischt?

Dahinter steckt wohl volle Absicht. Man vermischt die beiden Begriffe, weil Umweltverschmutzung objektiv sichtbar ist, „Klimaverschmutzung“ aber gar nicht existiert. Gibt man den Begriff „Klimaverschmutzung“ bei Google ein, dann wird man zu 4.000 Links von „Umweltverschmutzung“ geführt, aber zu keinem einzigen Link mit dem Begriff „Klimaverschmutzung“. Die Umwelt kann man vor Verschmutzung schützen, aber nicht durch Herabsetzen der CO2-Emissionen, sondern indem das verhindert wird, was auf den nachfolgenden Fotos geschieht. Niemand hat etwas gegen Umweltschutz, auch nicht die Zweifler am Einfluss von CO2 auf das Klima. Jeder akzeptiert, dass der Mensch für die Umweltverschmutzung verantwortlich ist. Für das Klima – eine rein statistische Größe – kann der Mensch nicht verantwortlich sein. Die Behauptung, der Mensch könne das Klima beeinflussen, ist überheblich und anmaßend.

Beispiele für Umweltverschmutzung:

In Indien wird der Plastik-Müll einfach ins Meer gekippt…

… und taucht später an anderen Küsten wieder auf:

Holzverfeuerung, Silvesterfeuerwerk und Elektroautos (durch Reifen- und Bremsenabrieb) produzieren gesundheitsschädlichen Feinstaub, werden aber von Politik und Medien als besonders umweltschonend dargestellt.

Keine Umweltverschmutzung entsteht hingegen durch Verbrennen von Erdöl, Erdgas, Kohle, Diesel und Benzin bei Einsatz von Katalysatoren und Partikelfiltern, denn es entstehen nur Energie, Wasserdampf und CO2

Soviel zum Thema „Umweltverschmutzung“. Und nun nennen Sie bitte wenigstens ein Beispiel für „Klimaverschmutzung“ und begründen Sie es wissenschaftlich! Das wird Ihnen nicht gelingen!

Kohlendioxid, kurz CO2, wurde zum gefährlichsten Klimafeind ernannt. Ist das überhaupt wissenschaftlich erwiesen?

Das Intergovernmental Panel for Climate Control (IPCC), auf deutsch hochtrabend „Weltklimarat“ genannt, sowie auch unsere Bundesregierung und einige andere – insbesondere europäische – Regierungen und Nicht-Regierungsorganisationen, fast alle deutschen Parteien und Medien samt ihren ahnungslosen Mitläufern und Sympathisanten, verfolgen und verteufeln seit vielen Jahren – wider besseren Wissens – ein unsichtbares, farbloses, geruchloses, nicht brennbares und ungiftiges Phantom: CO2 – das Photosynthese-Gas – ohne das kein Leben auf der Erde möglich ist. Es gibt keine einzige wissenschaftlich fundierte Studie, die den Zusammenhang zwischen CO2 und Klimawandel beweisen würde. Im Gegenteil, schon vor über 100 Jahren stellte Robert W. Wood per Experiment fest, dass ein sogenannter „Treibhauseffekt“ nicht existiert. Robert W. Wood, Professor für Experimentalphysik an der John Hopkins University in Baltimore (Maryland / USA), falsifizierte (= widerlegte) 1909 die These vom Treibhauseffekt, die da lautet: „Die infrarote Gegenstrahlung bestimmter Gase bewirkt eine relevante Erhöhung der Temperatur in der Atmosphäre“. (Wood, R. W.: Note on the Theory of the Greenhouse. In: The London, Edinburgh and Dublin Philosophical Magazine and Journal of Science, Vol. 17, pp. 319–320. 1909). Genau 100 Jahre später widerlegten Gerlich und Tscheuschner den angeblich durch CO2 hervorgerufenen atmosphärischen Treibhauseffekt ein weiteres Mal (Gehrlich G. & Tscheuschner R.D.: Falsification of the atmospheric CO2 Greenhouse effects within the frame of physics. International Journal of Modern Physics B, Vol. 23, No. 3, 2009, 275–364).

Der österreichische Ingenieur Walter Hopferwieser schrieb vor wenigen Wochen einen Preis in Höhe von 100.000 Euro aus „für die oder den ersten, die/der ihm einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt“. Man darf gespannt sein, mit welchen Ausreden sich die Klima-Alarmisten um diese Herausforderung herumdrücken werden, denn sie werden sich die Frage gefallen lassen müssen: „Weshalb habt Ihr Euch dieses angeblich so leicht verdiente Geld noch nicht abgeholt?“

Wie ist das sogenannte „Klimapaket“ der Bundesregierung zu bewerten?

Das Klimapaket mit all seinen hohen Kosten zielt darauf ab, die CO2-Emissionen zu reduzieren und mittelfristig sogar vollständig zu unterbinden. Man will die Welt vom Grundbaustein des Lebens, vom Kohlenstoff, befreien, indem man seinen Verbreitungsmodus, das CO2-Gas, ausschaltet. Man nennt dies „Dekarbonisierung“. Es nimmt den Pflanzen die Luft zum Atmen und bedeutet nichts anderes als „kollektiven Selbstmord“.

Dafür will die Bundesregierung sehr viel Geld in die Hand nehmen, das sie zuvor den Steuerzahlern und den Konsumenten aus der Tasche gezogen hat. Wozu eigentlich? Wie bereits erwähnt, gibt es keine wissenschaftlich fundierte Studie, die den Zusammenhang zwischen CO2 und Klimawandel beweisen würde. Im Gegenteil, ein solcher Zusammenhang wurde bereits mehrmals wissenschaftlich widerlegt (Wood 1909; Gerlich & Tscheuschner 2009). Da also CO2 nicht die treibende Kraft für die Erderwärmung sein kann, weshalb muss dann die Emission von CO2 unbedingt vermieden werden, koste es, was es wolle? Weshalb also werden weltweit CO2-Emissionsrechte verkauft, an denen viele Staaten und Organisationen sehr gut verdienen? Weshalb hat die Bundesregierung wider jede wissenschaftliche Sinnhaftigkeit eine CO2-Steuer eingeführt? Die Leidtragenden, die alles bezahlen müssen, sind die deutschen Steuerzahler und die Konsumenten. Und niemand schützt uns vor diesem gesetzgeberischen Irrsinn, genannt Klimaschutz.

Die Kosten für das Klimapaket betragen bis 2050 die Horrorsumme von 7.600 Milliarden Euro, wie Tichys Einblick in der Ausgabe 8/2019 berechnet hat. Das sind 1.000 Euro pro Monat pro Haushalt. Ja, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Tausend Euro pro Monat pro Haushalt!!! Womit soll man dann noch die Miete bezahlen und die Lebenshaltungskosten? Auch an Urlaubsreisen wäre nicht mehr zu denken! Und wofür das Ganze? So wie die „Energiewende“ und der „Klimaschutz“ von der Bundesregierung vorgesehen sind, erinnert es an die Bürger von Schilda. Diese hatten beim Bau ihres Rathauses versäumt, Fenster einzubauen, und versuchten nachträglich, helles Tageslicht mit Eimern ins Rathaus zu tragen. Auch die Bundesregierung hat mit dem Beschluss, in Zukunft ausschließlich auf Elektroenergie aus Sonne und Wind zu setzen, versäumt, die erforderlichen Alternativen für eine verlässliche Energieversorgung als Basis zu schaffen. Ausschließlich auf unverlässlichen „Wackelstrom“ aus Sonne und Wind zu setzen, ist in etwa vergleichbar mit dem Versuch der Schildbürger, Tageslicht in Eimern ins fensterlose Rathaus zu tragen. Mit dem Schließen von Kern- und Kohlekraftwerken wird die Forschung und Entwicklung zu verlässlichen Energien aufgegeben, Arbeitsplätze werden abgebaut, und Deutschland wird abhängig von Kernkraft- und Kohlestrom aus dem Ausland. Das Wall Street Journal schrieb am 29. Januar 2019 in einem Editorial betitelt mit „World’s Dumbest Energy Policy“: „Die deutsche Energiepolitik ist selten dämlich. Sie zerstört den einzigen Energie-Rohstoff, der Deutschland in großen Mengen zur Verfügung steht: die Kohle.“ Und Wladimir Putin soll über die deutsche Energiewende gesagt haben: “Wenn die Deutschen unbedingt in Bärenfellen herumlaufen wollen und in Erdhöhlen leben wollen, dann lasst sie doch!“

Wer hat eigentlich den „Weltklimarat“ ernannt, und ist diese Einrichtung unabhängig und repräsentativ?

Al Gore ist ehemaliger US-Vizepräsident und Vorstand der Rockefeller-Stiftung, die Umweltorganisationen wie Greenpeace oder Club of Rome in breitem Maße finanziert. Gores Bestrebungen in den 1980er Jahren gingen dahin, ein politisches Instrument zu schaffen, um mehr staatlich unterfütterten Einfluss zur Bekämpfung einer fiktiven Klimakatastrophe zu erlangen. Ein solches Arrangement sollte über seine Beziehungen ein Instrument werden, das ihm für lange Zeit Einkommen in ansprechender Größenordnung gewährt. Dazu musste das Thema „Umwelt-Klima“ nationalisiert werden. Al Gore inspirierte James Hansen, den Direktor des Goddard Institute for Space Studies (GISS) in New York und Freund von ihm, seinen Einfluss als der Klimaexperte der USA geltend zu machen. James Hansen hatte noch in den 1970er Jahren eine neue Eiszeit vorhergesagt, angeblich verursacht durch die Staub- und Aerosol-Emissionen der Industrie. Der Plan: eine Anhörung vor dem amerikanischen Kongress zur Frage „Hat die Klimasituation Einfluss auf die Entwicklung der USA?“ Der Senator von Colorado Tim Wirth, ein Freund von James Hansen, nahm die Angelegenheit in die Hand. Es kam am 23. Juni 1988 in Washington zu einer öffentlichen Anhörung des Senats, bei der James Hansen seine Hypothese zur Erderwärmung vortrug. Dort wurde daraufhin beschlossen, eine neben der UNEP agierende neue Organisation zu schaffen, das spätere Intergovernmental Panel of Climate Control (IPCC), in Deutschland auch Weltklimarat genannt. Die UNEP ist der Umweltarm der UNO und wurde damals von den Rockefellers und ihrem Intimus Maurice Strong geleitet, der wiederum bestens befreundet war mit Al Gore. Die neu gegründete Organisation erhielt, von Al Gore und Maurice Strong erarbeitet, zwei politische Aufgaben:

  1. festzustellen, dass die Erde einer Klimakatastrophe entgegengeht und
  2. dass die Klimakatastrophe vom Menschen gemacht ist.

Im 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Protokoll wurde auf internationaler Ebene der CO2-Emissionshandel eingeführt. Dabei vergeben Regierungen Rechte an Unternehmen, CO2 zu emittieren. Der Handel mit diesen Rechten wird z.B. über die „Chicago Climate Exchange“ abgewickelt, an der Banken, Versicherungen, Unternehmen und Privatpersonen beteiligt sind.

Bei einem derzeitigen Preis von 25 Euro pro Tonne Kohlenstoff entsprechen die im Rahmen des Kyoto Protokolls ermöglichten Emissionsrechte einem Wert von 4,1 Billionen Euro, das sind 4.100 Milliarden Euro. Hierbei handelt es sich um die größte Geldbeschaffungsmaschine durch internationale Verträge in der Geschichte der Menschheit. Und das ist nur der Anfang!

Damit wurde Al Gore der erste CO2-Milliardär. Von jedem CO2-Zertifikat bekam und bekommt er über den Emissionsrechtehandel seine Provision. Bei jeder Bewegung, egal ob vor oder zurück, muss auf Umwegen mit Al Gore abgerechnet werden.

Aufgabe des Weltklimarats ist nicht, das Klima ergebnisoffen zu erforschen, sondern nachzuweisen, dass die damals vermutete Klimaerwärmung vom Menschen verursacht wird. Der Weltklimarat ist keineswegs ein Gremium von Wissenschaftlern, und er betreibt auch selbst keine Forschung. Ihm gehören stattdessen 195 Vertreter der Regierungen aller Länder an und üben entsprechend ihren politischen Einfluss aus.

Wie sehen diese Einflussnahmen auf den IPCC aus?

Die besonders wichtigen „Summaries for Decision Makers“ werden zwischen den wissenschaftlichen und den politischen Mitgliedern ausgehandelt. Dabei kämpfen natürlich die Politikvertreter darum, ihnen genehme Sachverhalte zu betonen, selbst wenn sie durch den wissenschaftlichen Teil nicht gedeckt sind. Bei der Formulierung des „Summary“ im fünften Weltklimabericht 2014 kämpfte beispielsweise die deutsche Regierungsdelegation darum, den Stillstand der Erderwärmung der letzten 15 Jahre – trotz starken Anstiegs der CO2-Konzentration in der Atmosphäre – zu verschweigen, mit der Begründung, sonst würde die sogenannte „Energiewende“ in Deutschland gefährdet. Daten und Feststellungen des Weltklimarats werden durchaus auch nachträglich noch verfälscht, falls sie den am Weltklimarat beteiligten Regierungen nicht genehm sind.

So stand beispielsweise im Weltklimabericht 2001 auf Seite 774 völlig korrekt: „Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten nicht-linearen chaotischen Systemen. Dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.“ Allein dieser Satz machte die weiteren Aufgaben des Weltklimarates eigentlich irrelevant. Wie nicht anders zu erwarten, wurde dieser Satz in allen nachfolgenden Weltklimaberichten ersatzlos gestrichen.

Ein weiteres Beispiel von Datenmanipulation: Im Weltklimabericht 1990 wurden die Temperaturen zwischen den Jahren 1000 bis 2000 unverfälscht dargestellt. Abgebildet waren die um etwa ein Grad Celsius höheren Temperaturen als heute zwischen den Jahren 1200 und 1400 sowie „die kleine Eiszeit“ zwischen 1400 und 1800. Im Weltklimabericht von 2001 aber waren diese Kurven geglättet worden. Jetzt war plötzlich die Michael Mannsche „Hockeystick-Kurve“ abgebildet, in der sowohl die frühmittelalterliche Warmzeit als auch die kleine Eiszeit weggeglättet worden waren. Stattdessen aber fand sich am Ende des „Hockeysticks“, etwa ab dem Jahr 1900, ein rasanter Anstieg der Temperaturen.

Michael Mann ist Professor an der Pennsylvania State University. Seine „Hockeystick“-Darstellung wurde immer wieder von seriösen Wissenschaftlern in Frage gestellt. Da er selbst vor einem kanadischen obersten Bundesgericht nicht bereit war, seine Hockeystick-Kurve mit Daten zu unterlegen, schloss der Richter daraus, dass diese Daten gar nicht existieren, und wies im Sommer 2019 die Klage von Michael Mann ab, mit der er versucht hatte, gegen jeden gerichtlich vorzugehen, der ihn als Datenfälscher bezeichnet. Seitdem dürfen Michael Manns Kritiker ihn ungestraft in aller Öffentlichkeit als Datenfälscher bezeichnen, „der eher ins Pennsylvania Staatsgefängnis gehört als an die Pennsylvania Staatsuniversität“. Die gefälschte Hockeystick-Graphik ist aber noch immer nicht aus dem aktuellen Weltklimabericht entfernt worden und bildet noch immer das verlogene Rückrat der Hypothese der Klima-Alarmisten.

Gibt es einen globalen Temperaturanstieg? Wenn ja, wer oder was ist dafür verantwortlich?

Es kommt darauf an, welchen Zeitpunkt man als Bezugspunkt nimmt. Vor 50 Millionen Jahren waren die Temperaturen auf der Erde etwa 15 Grad Celsius wärmer. Vor 300 Millionen Jahren und vor 450 Millionen Jahren waren sie so kalt, dass die ganze Erde mit Eis bedeckt war. Im 12. und 13. Jahrhundert lagen die Erdtemperaturen etwa ein Grad Celsius höher als heute. Im 16. und 17. Jahrhundert hatten wir eine „kleine Eiszeit“ mit Temperaturen etwa ein Grad niedriger als heute. Mitte des 18. Jahrhunderts lag die Erdtemperatur etwa gleich hoch wie heute. Worauf sich jedoch derzeit viele Kima-Interessierte beziehen, ist die Zeit ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Industrialisierung begann. Dieser Zeitpunkt fiel zusammen mit dem Ausklang der vorherigen „kleinen Eiszeit“. Von 1860 bis 1910 gab es noch keine nennenswerten Temperaturveränderungen. Von 1910 bis zirka 1945 stiegen die Temperaturen um etwa 0,4 Grad Celsius, obwohl die europäische Industrie aufgrund des Ersten Weltkriegs lange Zeit am Boden lag. Von 1945 bis zirka 1970 wurde es auf der Erde im Durchschnitt um etwa 0,2 Grad Celsius kälter, obwohl nach dem Zweiten Weltkrieg die Industrialisierung weltweit große Fortschritte machte. Damals waren die Medien noch voll von der Hysterie, wir stünden vor einer neuen Eiszeit. Damals hatten die Wissenschaftler S.I. Rasool und James Hansen in den USA ein Computerprogramm entwickelt, mit dem sie angeblich das Klima in der Zukunft berechnen konnten. Die Washington Post berichtete am 9. Juli 1971: „Innerhalb der nächsten 50 Jahre wird der feine Staub, den die Menschen durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern in die Atmosphäre blasen, so viel vom Sonnenlicht reflektieren, dass die Durchschnittstemperatur der Erde um sechs Grad fallen kann.“

Am 23. Juni 1988 berichtete bei einer Anhörung des US-Kongresses derselbe James Hansen, dass sein Computerprogramm nunmehr eine globale Erwärmung prognostiziere. Er argumentierte: „Die Schuld an der globalen Erwärmung trägt die Verbrennung von fossilen Energieträgern“. Denselben Grund hatte er in den 1970er Jahren bereits für die zu erwartende neue Eiszeit genannt.

Abbildung: Auch für die jüngere Vergangenheit gilt: Die globale Temperatur korreliert mit dem Sonnenfleckenzyklus, nicht mit den CO2-Konzentrationen. Zuerst steigen die globalen Temperaturen, erst danach steigen die CO2-Konzentrationen.
(https://www.eike-klima-energie.eu/2019/06/24/kohlendioxid-co2-waermt-es-oder-waermt-es-die-erde-nicht-teil-1/)

Was war seitdem geschehen?

Von 1970 bis 1995 stiegen die Temperaturen um etwa 0,3 Grad Celsius an. Seitdem sind sie relativ gleich geblieben, und in den letzten drei Jahren sind sie sogar wieder etwas gefallen. Bei alledem müssen wir aber auch in Betracht ziehen, dass sich in den letzten 50 Jahren die Städte vehement vergrößert haben. Es wurden neue Flughäfen gebaut, und alte erhielten zusätzliche Start- und Landebahnen. Viele neue Straßen wurden gebaut, auch auf dem Land. Die Städte rückten immer näher an die Messstationen heran, die ehemals auf dem freien Land standen. In diesem Zusammenhang kann man durchaus von einem vom Menschen verursachten Temperaturanstieg sprechen, doch hat das CO2 damit überhaupt nichts zu tun. Städte werden gebaut, und sie sind nun mal wegen der Heizungen, der Klimaanlagen, der Wärme produzierenden Automotoren, der Wärme speichernden asphaltierten Straßen, der Wärme-reflektierenden Häuserwände und Glasfassaden wärmer als Felder und Wälder. Und je näher eine Messstation an eine Stadt, an einen Flughafen oder an eine Autobahn heranrückt, desto höhere Temperaturen werden gemessen und täuschen somit eine möglicherweise gar nicht existierende Klimaerwärmung vor.

Übrigens, eine Klimaerwärmung findet nicht nur auf der Erde sondern im gesamten Sonnensystem statt obwohl dort keine Menschen leben.

Kann der Mensch etwas gegen den Klimawandel unternehmen?

Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist nicht: „Wie können wir einen Klimawandel verhindern?“ Das können wir gar nicht, denn wir können der Sonne keine Vorschriften machen, wie sie zu scheinen hat. Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist: „Wie können wir einem Klimawandel begegnen, falls er denn kommt?“ Falls es tatsächlich derzeit eine Klimaerwärmung geben sollte, dann können wir das nicht verhindern. Wir sollten lieber das viele Geld, mit dem wir vergebens versuchen, auf das Klima Einfluss zu nehmen, dazu verwenden, uns auf mögliche Folgen einer Klimaveränderung vorzubereiten. Gegen den Klimawandel selbst kann der Mensch nichts tun, denn, wie gesagt, er kann der Sonne nicht befehlen, wie sie zu scheinen hat. Aber der Mensch kann sich gegen Unwetter, Hochwasser, Trockenheit und so weiter schützen, indem er entsprechende Vorsichtsmaßnahmen trifft. Richard Toll, Professor für Klimawandel-Ökonomie und Gutachter für den Weltklimarat, empfiehlt zum Beispiel: „Es ist wenig teurer, eine Strategie der Anpassung an den Klimawandel zu wählen, statt ihn durch drastische CO2-Reduktion verhindern zu wollen.“ Laut UN-Schätzungen könnte man für die Hälfte der Kosten, die durch die Beschlüsse von Kyoto verursacht wurden, die schlimmsten Probleme der Welt dauerhaft lösen; Trinkwasser, Sanitärhygiene, Gesundheitsversorgung, Bildung. Investitionen also, die sofort Leben retten würden. Aber solange die C02-Bilanz stimmt, sind uns Umwelt und Menschheit egal! Pflanzen brauchen zum Leben Wasser, Sonne, Mineralstoffe und CO2. Hiervon ist CO2 der einzige Baustein auf der Erde, der organisches Material erzeugen kann. Nur CO2 enthält den erforderlichen Kohlenstoff, um Zucker, Stärke, Zellulose und Sauerstoff herzustellen, die Grundlagen für die Nahrung und die Atmung von Mensch und Tier.

Wenn Deutschland alle „Klimaziele“ erfüllen sollte, was wäre die Konsequenz für die Wirtschaft und die Bevölkerung?

Deutschland ist, soweit ersichtlich, das einzige Land auf der Welt, das gleichzeitig Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke abbaut und das Ende der Nutzung von Öl und Gas ins Auge fasst, obwohl es derzeit keine anderen Alternativen gibt. Selbst die Windkraft wird von mehr und mehr Menschen abgelehnt! Einerseits verschandeln die Windräder die Natur (siehe Foto), andererseits stemmen sich Bürgerinitiativen gegen den Bau von Trassen, die den Strom von der Erzeugung in Norddeutschland zum Verbraucher nach Süddeutschland transportieren.

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben in einer Analyse den Verdacht begründet, dass die rund 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland in der warmen Jahreszeit für den Tod von rund fünf Milliarden Fluginsekten pro Tag verantwortlich sind. Das sind zwölftausend Tonnen Insekten pro Jahr! Die Studie weist außerdem nach, dass sich der Grad des Insektenrückgangs in genau den 15 Jahren verdoppelt hat, seit die hohen Windräder der 1,5-Megawatt-Klasse eingeführt wurden. Dass auch viele Vögel und Fledermäuse von den Windrotoren getötet werden, ist schon länger bekannt. Also bleibt uns nur noch die Solarenergie. Aber was machen wir nachts, wenn die Sonne nicht scheint? Dass die europäische Politik Elektroautos als Null-Emission-Autos einstufe, sei eine Täuschung, kritisierten die Forscher einer vor kurzem vom Ifo-Institut in München veröffentlichten Studie. Sobald der CO2– Ausstoß bei der Herstellung der Batterien und der deutsche Strom-Mix in der Rechnung berücksichtigt werde, belaste ein E-Auto das Klima um elf bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto, heißt es in dieser Studie. Der ab 2030 vorgeschriebene CO2-Grenzwert von 59 Gramm pro Kilometer entspreche einem Verbrauch von 2,2 Liter Diesel oder 2,6 Liter Benzin je 100 Kilometer und sei „ingenieurtechnisch unrealistisch“.

Sind Elektroautos also wenig sinnvoll, um den CO2-Ausstoß zu begrenzen?

Die Energiebilanz von elektrischen Batterien ist laut Umweltbundesamt sehr schlecht. Primärbatterien verbrauchen zu ihrer Herstellung zirka 40- bis 500mal mehr Energie, als sie bei der Nutzung zur Verfügung stellen. Benötigt werden dabei riesige Mengen an schwierig abzubauenden Rohstoffen, die bislang im Fahrzeugbau nur eine untergeordnete Rolle spielen. Batterien gehören zu einer der bedeutendsten Produktgruppen für die Schwermetallbelastung des Hausmülls. Auch Umweltschutz sollte unserer Regierung am Herzen liegen! Die Kosten für das Umschwenken von Autos mit Benzin- und Dieselmotoren zu Autos mit Elektromotoren sind immens und müssen entweder vom Autokäufer oder über Regierungssubventionen vom Steuerzahler getragen werden. Export- aber auch Binnenwirtschaft hängen stark von der Automobilindustrie ab. Diese wiederum beeinflusst andere wichtige Branchen wie die Chemie in einem für viele unbekannten übermäßigen Ausmaß. Auch die Auto-Zulieferindustrie leidet, und Arbeitsplatzverluste sind bereits akut:
(https://fw-redner.de/2019/massenentlassungen-statt-klimawandel-warum-wir-freitags-bald-ganz-andere-demos-sehen/)

Die Frage sei auch gestattet, wie Besitzer von Elektroautos zum Beispiel auf Supermarkt-Parkplätzen ihre Batterien aufladen wollen, wenn es dort gerade mal eine oder auch nur eine Handvoll Elektrozapfsäulen gibt? Wie sollen Bewohner von Mietshäusern in der Innenstadt über Nacht ihre Autobatterien aufladen, wenn sie nicht einmal einen Parkplatz vor ihren Häusern finden können? Fragen über Fragen, aber keine Antworten!

Weshalb wird eigentlich die betroffene Industrie nicht gegen diesen Wahnsinn aktiv?

Hier stellt sich nun die Frage, weshalb die deutschen Unternehmensvorstände ohne zu murren diesen Klimawahnsinn der deutschen Regierung mitmachen? Weshalb nehmen sie es hin, dass ihre florierenden Industrien um die Deutschland in aller Welt beneidet wird, per links-grüner „Order de Mutti“ abgebaut und durch teure, unausgegorene und ineffiziente Maßnahmen ersetzt wird, Maßnahmen, wie z.B. Windräder, Rohstoffgewinnung für Batterien und Solarpanelen sowie deren Entsorgung, die letztlich umweltschädigender sind, als die Abfälle der bisherigen Kohle- und Kernkraftwerke. Dafür, dass die Unternehmen bestimmte Aktivitäten zurückfahren, werden sie mit unseren Steuergeldern fürstlich kompensiert. Da gleichzeitig zehntausende von Jobs wegfallen, verdienen die Unternehmen durch die subventionierten Stilllegungen und sparen zusätzlich durch die erforderliche Entlassung von Mitarbeitern. Zusätzlich erhalten sie Subventionen, um Technologien zu entwickeln, bei denen wir keine Marktführer, sondern nur Mitläufer sind und die kein Mensch braucht. Die Unternehmen erhalten Geld ohne den Zwang, Produkte verkaufen zu müssen. In den aktuellen Bilanzen sieht das kurzfristig hervorragend aus, wofür die Vorstände Millionen an Provisionen erhalten. Die Zukunft dieser Unternehmen ist den heutigen Vorständen aber völlig egal, denn diese müssen deren Nachfolger auf den Chefsesseln sowie die Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen ausbaden. Deshalb werden die Unternehmensvorstände den Teufel tun, um sich gegen den Klima-Irrsinn aufzulehnen.

Sollten die falschen Prognostiker bestraft werden und in welcher Art und Weise?

Der Ökologe Prof. Josef Reichholf ist in einem Leserbrief der Meinung, dass Prognostiker zur Rechenschaft gezogen werden sollten, wenn die Folgen ihrer Prognosen die Allgemeinheit sehr viel Geld kosten oder wenn sich die Prognosen, die Geld gekostet haben, als völlig falsch herausstellen. Eine solche Rechenschaft ist in anderen Bereichen selbstverständlich. Ärzte müssen sich auch gegen Fehldiagnosen und Kunstfehler mit einer teuren Berufshaftpflicht-Versicherung schützen. Warum sollen sich nicht auch Klima-Prognostiker in vergleichbarer Weise absichern müssen, wenn ihre Prognosen danebengehen? Dies wäre nur für fair und richtig zu erachten, denn es sind unsere Steuermittel die da hineingehen und die unter Umständen verschleudert werden. Beginnen wir doch gleich mit den vielen Fehlprognosen von Klima-Alarmisten, deren Computerprojektionen, wie sich schon jetzt zeigt, himmelhoch von der Realität entfernt liegen:

Auch CO2-Milliardär Al Gore lag mit seinen Prophezeiungen schon immer daneben:

Die Kosten, die allein Michael Mann mit seiner gefälschten Hockeystick-Projektion verursacht hat, die vom Weltklimarat, den klima-alarmistischen Instituten, den rotgrünen Regierungen und Parteien sowie den meisten Medien propagiert wird und für die unsere Schulkinder ihre Ausbildung vernachlässigen, sind bereits bis heute ins Unermessliche gestiegen. Sie werden weiter steigen, wenn nicht endlich die Klimapolitik aus den Händen der Alarmisten genommen wird.

Webseiten: https://www.gaebler.info/category/klaus-d-doehler/

Dez 302019
 
Wie gross ist der Klimaeinfluss von CO2?

Von Dipl. -Ing. Peter Dietze, 2018
Offizieller (kritischer) Reviewer des IPCC-TAR, Scientific Basis, globale Strahlungs- und C-Modelle

Das Grundprinzip der Modellierung des Treibhauseffekts  – sowie insbesondere der Nachweis, dass dieser so gering ist, dass keine Klimaschutzmaßnahmen erforderlich sind – ist kaum bekannt. Analysen von Beobachtungen ergeben (soweit der Einfluss von Solaraktivität und hiervon abhängiger Wolkenbedeckung berücksichtigt wird), dass eine anthropogen durch CO2 verursachte Klimakatastrophe völlig unrealistisch ist. Naheliegend ist daher die Vermutung, dass der behauptete Treibhauseffekt physikalisch vielleicht gar nicht existiert oder CO2 zumindest nur einen geringen Effekt hat.

Zur einfachen allgemeinen Erklärung (aber nicht zu Berechnungen) des Treibhauseffekts wird die Erde als eine solar beheizte, schnell rotierende sowie Wärme gut speichernde und umverteilende Schwarzkörperkugel angenommen, die somit quasi isotherm wird (die Kelvin-Temperaturen schwanken überwiegend nur im Prozentbereich). Das Problem der rotationsbedingten unbekannten und dynamischen lokalen Bodenwärmeflüsse sowie Temperaturen wird in dem Strahlungsmodell also in guter Näherung durch Mittelwertbetrachtung über die gesamte Erdoberfläche gelöst.

Da die Infrarot (IR) abstrahlende Kugeloberfläche viermal so groß ist wie der solare Einfangquerschnitt R2, wird für die Bodentemperatur nach Stefan-Boltzmann (S-B) ¼ der Solarstrahlung (Geometriefaktor 4 global anstatt 2 hemisphärisch, abzüglich 30% Albedo) genommen, was dann zu 255 K (-18 °C) führt. Und da im Mittel die Temperatur +15 Grad beträgt, folgt daraus ein „Treibhauseffekt“ von +33 Grad, der auf Gegenstrahlung von Treibhausgasen sowie Wolken zurückzuführen ist, welche ungeachtet des falsch interpretierten 2. Hauptsatzes der Thermodynamik tatsächlich gemessen wird und den solar beheizten Boden wärmer macht.

Von Interesse ist nun natürlich, um wieviel sich die Bodentemperatur erhöht, wenn sich aufgrund eines CO2-Anstiegs die IR-Absorption aus der Bodenabstrahlung und somit die Gegenstrahlung erhöht. Man kann die Stefan-Boltzmann-Formel für die thermische Abstrahlung S=σ•T4 nach der Kelvin-Temperatur T differenzieren und erhält mit dS/dT=4σ•T3 und linearisiert für kleine Änderungen der Abstrahlung (oder Einstrahlung im Gleichgewicht) können wir die Verdoppelungssensitivität wie folgt verwenden:

ΔT = AS/S/4•T

Mit S=391 W/m2 und T=288 K am Boden ergibt das +0,184 Grad pro W/m2 – und so wären wir bei einer linearen Beziehung.

Nun benötigen wir noch den Zusammenhang mit der CO2-Konzentration. Hierzu wird der Strahlungsantrieb <1> eingeführt, der wegen der logarithmischen Abhängigkeit für jede CO2-Verdoppelung nahezu gleich groß ist und per Integration aus den Flanken der HITRAN-Spektren (Abbildung 1) bei einer globalen Bodenemission von 350 W/m2 den Wert 3,7 W/m2 ergibt. Hierbei wurde von IPCC nicht berücksichtigt, dass für die Absorption die Netto-Durchstrahlung gilt – also Bodenemission minus Gegenstrahlung (391-151=240) – weshalb der Wert um 46% zu hoch ist. Und dieser Strahlungsantrieb gilt auch nicht am Boden, sondern an TOA (top of atmosphere), und zwar ohne Wolken und Wasserdampf, was leider oft nicht beachtet wird.

Da CO2 aber unter Wolken (IR-Schwarzstrahler) weitgehend wirkungslos ist (was IPCC nicht berücksichtigt) und Wasserdampf das Spektrum überlagert – allerdings bei weitgehender Sättigung ein deutlich verringertes Feedback ergibt – und IR zwischen Boden und Atmosphäre hin- und hergestrahlt wird, wird nach einigen Korrekturen der Strahlungsantrieb am Boden 3,28 W/m2. Daraus ergibt sich „all inclusive“ eine CO2– Verdoppelungssensitivität von

ΔT = 3,28/391/4•288 = 0,6 Grad2

Wollen wir die Temperaturerhöhung (im Gleichgewicht) abhängig von einer Erhöhung der CO2-Konzentration logarithmisch berechnen (bedingt durch das Lambert-Beer’sche Gesetz, das auch in Abbildung 1 zur Anwendung kommt), so können wir die Verdoppelungssensitivität wie folgt verwenden:

ΔT = 0,6•ln(C/Co)/ln (2)

wobei C/Co das Konzentrationsverhältnis zwischen Endwert und Anfangswert ist (ist dieses 2, so ergeben sich 0,6 Grad, bei 4 werden es 1,2 Grad). Für den Anstieg von vorindustriell 280 ppm bis heute bei gut 400 ppm ergibt CO2 nur +0,31 Grad und für einen Anstieg von 400 auf 500 ppm sind es nur +0,19 Grad – das macht zusammen +0,5 Grad. 500 ppm ist die Konzentration, die wir gemäß Berechnung mit realistischen Kohlenstoffmodellen wegen einer „Halbwertszeit“ von nur knapp 40 Jahren und damit stark zunehmender Senkenflüsse höchstens noch erreichen können, wenn wir alle konventionellen fossilen Vorräte ohne Reduktion verbrennen. IPCC-Modelle nehmen – bedingt durch einen Irrtum bei der Kalibrierung gemessener Tracer-Flüsse – für die Halbwertszeit meistens einen etwa 10fach zu hohen Wert an, wodurch die Senkenflüsse viel zu gering werden und damit die zukünftigen CO2– Konzentrationen sowie Temperaturverläufe deutlich zu hoch ansteigen.

Abbildung 1: HITRAN-Spektren.

Den weiteren Temperaturanstieg von nur 0,2 °C, der bei baldiger Dekarbonisierung von 196 Ländern vermieden werden kann, hat Präsident Trump ab min 12:12 in seiner Rede am 1.6.2017 <3> als Begründung seiner wissenschaftlichen Berater für den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen 2015 genannt (Abbildung 2 mit ergänzter Berechnung nach der logarithmischen Formel). Etwa 15% der globalen Emissionen entfallen auf die USA, womit die Dekarbonisierung nur 0,03 Grad ergäbe. Für Deutschland mit etwa 2,3% wären es allenfalls 0,005 Grad – was bei Kosten von 2-3 Billionen € (!) allein für die Stromwende weder finanzierbar ist, noch mangels großer Stromspeicher technisch durchführbar erscheint, insbesondere wenn wir auch noch Elektromobilität wollen und aus der Kernenergie aussteigen.

Abbildung 2: USA verlassen die Klimavereinbarung.

Mit der logarithmischen Formel ergibt sich auch die Tatsache, daß das 2-Grad-Ziel einen CO2-Anstieg von 280 ppm vorindustriell auf sensationelle 2820 (!!) ppm zulässt, CO2 also nur ein Scheinproblem ist, und damit die Klimaschutz-Vereinbarungen von Paris ad absurdum geführt werden (Abbildung 3). Insbesondere gilt das auch für die zu 2 Grad ausgeführte grob falsche Berechnung eines „Restbudgets“ von etwa 700 Gt CO2 – basierend auf vermeintlich maximal 445 ppm und ca. 50% angenommenem Senkenfluß. <4> Daraus entstand irrtümlich die völlig unsinnige Forderung nach baldiger weltweiter Dekarbonisierung mit länderspezifischer Zuteilung, da dieses Restbudget – wenn wir so weitermachen wie bisher – nach etwa 19 Jahren aufgebraucht wäre. Dies wurde bereits beim G7-Gipfel 2015 auf Schloss Elmau verkündet und auch von Prof. Stocker, der IPCC-Vorsitzender werden wollte, 2016 als Grundlage für Paris in Vaduz präsentiert.

Abbildung 3: Kontrolle des 2-Grad-Ziels und der Dekarbonisierung.

Abbildung 3 zeigt ebenfalls, dass für die in Paris 2015 eher gewünschten 1,5-Grad als Ziel (im Gleichgewicht) die maximale Konzentration 396 ppm beträgt. Offenbar war den Veranstaltern und Delegierten nicht bewusst, dass dieser Wert bereits bei der Beschlussfassung gerade überschritten war und eigentlich zu einem sofortigen Verzicht auf alle CO2-Emissionen hätte führen müssen. Dass aber nur ¼ des bisher beobachteten (transienten) Anstiegs von etwa 0,85 Grad auf CO2 zurückzuführen ist, war in Paris offenbar nicht bekannt.


Anmerkungen

<1> Der Strahlungsantrieb ist zu interpretieren als die an TOA zurückgehaltene Abstrahlung, wenn sich plötzlich die CO2-Konzentration verdoppelt – soweit noch keine Temperaturanstiege stattgefunden haben. Der Wert in W/m2 entspricht der Hälfte der zusätzlichen Absorption von 7,4 W/m2 (d.h. 3,7 W/m2 Gegenstrahlung) was sich aus HITRAN-Spektren berechnen lässt.

<2> Solch eine geringe Sensitivität ergibt sich ebenfalls bei Rechnungen mit MODTRAN. IPCC benutzt jedoch als bestguess einen irrtümlich auf Eisbohrkern-Daten (also ozeanischer Ausgasungssensitivität) basierten fünffach höheren Wert von 3 Grad, der aus einem Basiswert und extrem hohem Feedback entsteht. Man berechnet den Basiswert (stark vereinfacht, mit Hin- und Herstrahlung) aus deltaT=3,7/391/4•288/Eps, was mit Eps=240/391 am Boden 1,11 Grad ergibt (ohne Wolken, Wasserdampfüberlappung und den Feedback-Faktor 2,7).

<3> Web-Adresse: https://www.youtube.com/watch?v=djATp3AoUxI

<4> Zur Konstanthaltung bei 445 ppm wäre keine Dekarbonisierung, sondern lediglich eine Reduktion auf die angestiegenen globalen Senkenflüsse (!) von etwa 8,3 GtC/a nötig. Ähnliches gilt für die Angaben in Abbildung 2: Zur Konstanthaltung bei 400 ppm reicht eine Emissionsreduktion auf die Senkenflüsse von etwa 6,1 GtC/a. Für die USA beträgt der Anteil ca. 15%.


Literatur

Fusion, Vol. 39, 2018, Nr. 2, Seite 12 bis 14; https://www.fachinfo.eu/dietze2018.pdf


Links

Dez 292019
 
Berechnung der CO2-Klimasensitivität 

Von Dipl.-Ing. Peter Dietze, 19.10.2016

Durch die vielen unterschiedlichen Werte für die Klimasensitivität, die in der Literatur angegeben werden, entsteht der Eindruck, der Wert sei noch unbekannt. Das macht sich IPCC zunutze und rechnet noch immer mit einem viel zu hohen ‚best guess‘, dessen Ursprung in Eisbohrkernen und ozeanischer Ausgasung liegt, was aber mit dem strahlungsphysikalischen Treibhauseffekt mit dem wir uns befassen, nichts zu tun hat. Dabei wurde noch Ursache und Wirkung verwechselt, also nicht beachtet dass wenig CO2 großen Temperaturänderungen mit mehreren hundert Jahren Verzögerung folgte und diese nicht verursacht hatte Dietze [1].

Hier wird ein einfaches strahlungsphysikalisches Verfahren auf der Basis von Stefan-Boltzmann vorgestellt, bei dem eine quasi isotherme Modellerde benutzt wird, die genügend schnell rotiert, Wärme gut speichert und umverteilt, so dass trotz globaler Mittelwerte für Strahlung und Kelvin-Temperaturen auch bei T4 hinreichend genau gerechnet werden kann.

Hierbei wird nicht, wie teils vermutet, das Klima der Erde völlig falsch berechnet. Es wird für diesen Fall nur näherungsweise der globale Parameter Klimasensitivität bestimmt, mit dessen Hilfe globale Temperaturänderungen im Sinne von Trends berechnet werden, welche die realen Temperaturverläufe überlagern.

Im Strahlungsmodell kann die globale Temperaturerhöhung durch eine Erhöhung der Einstrahlung am Schwarzkörper-Boden im Gleichgewicht mit der Formel

deltaT = deltaS/S/4•T                                         (1)

berechnet werden. Die Klimasensitivität oder Equilibrium Climate Sensitivity (ECS) ist also 1/S/4•T, was bei 288 K am Boden und 391 W/m² den Wert 0,184 K/(W/m²) ergibt. Für die Sensitivität bei CO2-Verdoppelung wird mit dem „Strahlungsantrieb“ am Boden multipliziert.

In (1) bedeutet das deltaS Gegenstrahlung welche die Bodentemperatur erhöht. Einige Thermodynamiker bestreiten dies allerdings, da sie den 2.HS vom antiken Clausius 1887 fehlinterpretieren: „Die Wärme kann nicht von selbst aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen“. Durch Strahlung wird jedoch keine Wärme, sondern Energie (W/m²) aus der kälteren Atmosphäre auf den wärmeren Boden transportiert, wo sie absorbiert und in Wärme umgewandelt – und dann auch wieder emittiert wird.

Die deltaT-Formel (1) entsteht durch Differentiation der Stefan-Boltzmann-Gleichung

S = Sigma•T4 nach T mit dem Ergebnis

dS/dT = 4·Sigma·T3 = 4•S/T                             (2)

Dieser strahlungsphysikalische Ansatz ist offenbar beim Mainstream und vielen anderen Wissenschaftlern, die aufgrund von Beobachtungen diesen Wert empirisch mehr oder weniger falsch ermitteln, bisher unbekannt oder er wird wegen der Nichtlinearität T4 abgelehnt – obwohl für kleine Änderungen eine Linearisierung zulässig ist.

Für den „Strahlungsantrieb“ gibt IPCC bei ‚clear sky‘, d.h. ohne Wolken und hier auch ohne Wasserdampf, gemäß HITRAN-Integration (line by line, Shine) für CO2-Verdoppelung am oberen Atmosphärenrand (TOA) ein deltaS = 3,7 W/m² an, was als Zurückhaltung (soweit die Bodentemperatur noch nicht angestiegen ist) oder als zusätzliche externe Einstrahlung interpretiert werden kann. Dieser Wert wird oft irrtümlich auch am Boden angewendet Wikipedia [2].

Die Integration der durch höchst präzise Spektroskopie ermittelten HITRAN-Transmissionsdaten wurde vom Verfasser überprüft. Der Wert 3,7 war lediglich dann korrekt wenn die Atmosphäre (nur CO2, 360 ppm) mit 350 W/m² vom Boden her durchstrahlt wurde. Dann werden vom CO2 insgesamt 74 W/m² in der Atmosphäre absorbiert (HITRAN, Bild 1) und in den Flanken werden es für jede CO2-Verdoppelung 7,4 W/m² mehr.

Im Gleichgewicht stellt sich die Temperatur der Atmosphäre so ein, dass diese Strahlungsleistung wieder thermisch emittiert wird. Dabei geht etwa die Hälfte, also 3,7 W/m² in Richtung Boden, was als Strahlungsantrieb angegeben wird. Damit ergibt sich am Boden mit Eps = 239/391 (Bild 2) bei +15 °C oder 288 K mit Formel (1) der bekannte IPCC-Basiswert (Planck Response) zu

deltaT =  3,7/391/4•288/Eps = 1,11 °C   oder   0,3 K/(W/m² toa)                    (3)

Tatsache ist aber dass die Absorption nur proportional zur Nettodurchstrahlung ist (z.B. ergibt die IR-Strahlung zwischen zwei Platten gleicher Temperatur keine Absorption). Und da die Nettodurchstrahlung wegen der im Modell für kurzwelliges Sonnenlicht transparent angenommenen Atmosphäre im Mittel statt 350 nur 239 W/m² beträgt (1364/4·0,7 wegen 30% Albedo), ist der IPCC-Wert 3,7 W/m² mit dem stets gerechnet wird, um den Faktor 1,464 zu hoch.

Weiter berücksichtigt IPCC nicht die Tatsache dass Wolken für IR Schwarzkörper (!) sind und somit CO2 unter etwa 60% Wolken keinen zusätzlichen Erwärmungseffekt am Boden hat. Damit ergibt sich mit etwa 35% CO2 über den Wolken ein plausibler Reduktionsfaktor von 0,35+0,400,65 = 0,61. Auch die Wasserdampfüberlappung wird von IPCC nicht berücksichtigt, die gemäß Satelliten(trichter)messung einen Reduktionsfaktor von 27/37 = 0,73 ergibt.

IPCC nimmt – zusätzlich zum Faktor 1,464 – als drastische Verstärkung des CO2-Effekts am Boden noch ein Wasserdampf-Feedback mit dem Faktor 2,7 an (1,11•2,7 = 3,0 Grad als ‚best guess‘). Da aber auch der Wasserdampf weitgehend gesättigt ist, ist hier – auch gestützt durch MODTRAN-Berechnungen – eine Reduktion der Erhöhung von +1,7 auf weniger als 1/3 bzw. von Faktor 2,7 auf 1,5 erforderlich. Nicht berücksichtigt wird von IPCC auch dass die tropische Feuchtkonvektion einen Bypass zum Energie-Abtransport durch IR-Strahlung darstellt (wobei allerdings ein Großteil zurückkommt) womit eine Reduktion etwa um den Faktor 0,92 entsteht.

Wenn man auch noch für den längeren Absorptionsweg durch schräge Abstrahlung vom Boden eine Korrektur um den Faktor 1/cos(40°) = 1,305 nimmt (HITRAN gilt für vertikale Durchstrahlung) und für den Strahlungsantrieb am Boden alle sechs Korrekturfaktoren berücksichtigt, ergibt die Berechnung für eine realistische Erwärmung bei CO2-Verdoppelung

deltaT = 1,11/1,464•0,61•0,73•1,5•0,92•1,305 = 0,6 °C                  (4)

Nach Wikipedia [2] nennt IPCC [3] dagegen 3 °C als besten ‚Schätzwert‘ und eine Sensitivität von unter 1,5 °C als ’sehr unwahrscheinlich‘. Natürlich ist jeder Korrekturfaktor mit Unsicherheit behaftet, so dass die 0,6 °C auch eine entsprechende Bandbreite aufweisen.

Wasserdampf-Feedback und Wolken tragen am meisten zur Unsicherheit bei. Hier wird davon ausgegangen dass der globale Wolkenbedeckungsgrad sich durch CO2 nicht ändert.

Bekanntlich hat Harde [4, 4a] unabhängig von (4) mit sorgfältigen Modellrechnungen ebenfalls einen Wert von 0,6 Grad ermittelt. Auch durch viele Regressionsanalysen von Zyrkowski [5] welche in den Beobachtungsdaten den solaren Einfluss (insbesondere auch die dadurch bedingte Änderung der Wolkenbedeckung) berücksichtigen, wird dieser Wert unterstützt. Moll [6] kommt auf etwa 0,5-0,7 Grad. Man kann diesen Wert also als weitgehend richtig betrachten. Lindzen und Choi [7] ermitteln empirisch aus Beobachtungen etwa ein Grad.

Interessant und sensationell ist die Tatsache dass das 2-Grad-Ziel (~445 pm) der COP 21 in Paris mit 1/5 der ECS einen CO2-Anstieg von vorindustriell 280 auf 2820 ppm (!!) zulässt, womit jegliche CO2-Reduzierung und insbesondere die Dekarbonisierung ad absurdum geführt wird. Wegen stark ansteigender Senkenflüsse bei Verbrennung aller nutzbaren fossilen Reserven (~1300 GtC) können wir gemäß Berechnung mit einem C-Modell bei etwa 40 Jahren Halbwertszeit Dietze [8], Halperin [9] nur höchstens 500 ppm und 0,5 Grad gegenüber vorindustriell erreichen:

deltaT = 0,6•ln(2820/280)/ln(2) = 2,0 °C     und     0,6•ln(500/280)/ln(2) = 0,5 °C              (5)

Das CO2-Problem ist also in Wirklichkeit ein Nonproblem!

Bild 1

Bild 1:
HITRAN-Transmissionsspektren bei 360 ppm für verschiedene Atmosphären-Schichtdicken (bei Bodendruck), mit Lambert-Beer aus 5% CO2 und 1 m für 360 ppm berechnet. In jedem der 560 Balken sind etwa 60 Linien zusammengefasst. Im Trichter des gelben Spektrums werden – bei einer Planck-Quellstrahlung von 350 W/m² – im weiten Bereich um 15 mue (667 Wellen/cm) 74 W/m² absorbiert. In den Flanken bei CO2-Verdoppelung (gelb bis grün) zusätzlich 7,4 W/m², woraus an TOA ein Strahlungsantrieb von 3,7 W/m² folgt.

Bild 2

Bild 2:
In der unteren Atmosphäre entsteht am Boden eine Hin- und Herstrahlung, die insgesamt das Ergebnis einer geometrischen Reihe ist – hier gezeigt bei 240 W/m² Solarstrahlung wenn z.B. max. 100% der Bodenabstrahlung von THG und Wolken absorbiert werden, 50% gegengestrahlt werden und der Boden statt -18 Grad +30 Grad annimmt. In der Erdrealität werden 38,8% gegengestrahlt. Der „Verstärkungsfaktor“ für die Bodenstrahlung, der +15 Grad ergibt, ist dann 1/(1-0,388). Diesen kann man als 1/Eps = 391/239 interpretieren.


Literatur

[1] P. Dietze (2007), Energie, CO2 und Klima: eta[energie] #1/2007
http://www.kritische-naturgeschichte.de/Medien/Dietze_18-22_ETA0107.pdf

[2] Wikipedia, https://de.m.wikipedia.org/wiki/Klimasensitivit%C3%A4t

[3] AR5, IPCC (2013): http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg1/

[4] H. Harde (2011), Was trägt CO2 wirklich zur globalen Erwärmung bei?: Norderstedt BoD

[4a] H. Harde (2014), Advanced Two-Layer Climate Model for the Assessment of Global Warming by CO2  http://tinyurl.com/p49rajx

[5] J. Zyrkowski (2008), It’s the Sun, Not Your SUV: St. Augustine’s Press, Indiana
http://www.staugustine.net/our-books/books/itsthesunnotyoursuv/

[6] U. Moll (2016), KLIMAWANDEL oder heiße Luft: ISBN 978-1536828467

[7] R.S. Lindzen and Y-S. Choi (2011): On the Observational Determination of Climate Sensitivity and Its Implications: Asia-Pacific J. Atmos. Sci. (47(4), 377-390)   http://tinyurl.com/3mbresk

[8] P. Dietze (2001), Carbon Model Calculations and Discussion: http://www.john-daly.com/dietze/cmodcalc.htm  sowie /cmodcalD.htm

[9] A. Halperin (2015), Equation of Multi-Decadal Atmospheric Carbon Concentration  defyccc.com/docs/se/MDACC-Halperin.pdf

Weitere Literatur

[a] R.P. Allen (2011), Combining satellite data and models to estimate cloud radiative effect at the surface and the atmosphere: Meteorol. Appl. 18, 324-333 (2011)

[b] R.W. Spencer, and W.D. Braswell (2011), On the Misdiagnosis of Surface Temperature Feedbacks from Variations in Earth’s Radiant Energy Balance: Remote Sensing 3(8)  http://tinyurl.com/9cvuz32

[c] R.W. Spencer, and W.D. Braswell (2010), On the diagnosis of radiative feedback in the presence of unknown radiative forcing: Journal of Geophysical Research, Vol. 115   http://tinyurl.com/8kd694d

[d] H. Harde (2011), How much CO2 really contributes to global warming? Spectrospcopic studies and modelling of the influence of H2O, CO2 and CH4 on our climate: Geophysical Research Abstracts, vol. 13, EGU2011-4505-1   http://meetingorganizer.copernicus.org/EGU2011/EGU2011-4505-1.pdf


Erläuterung von Begriffen

Eps ist im Zusammenhang mit Stefan-Boltzmann die Emissivitaet, also Emission ist EpsSigma•T4. Eps ist 1 für Schwarzkörper.

Tracerfluesse: Das ist eine komplizierte Story. Prof. Bolin, der frühere Chef des IPCC, hatte ozeanische Flussmessungen mit C-Isotopen falsch ausgewertet so dass – wie ich herausgefunden habe – die Senkenfluesse (also die zusätzliche Aufnahme von anthropogen emittiertem CO2 in den Ozeanen – abhängig vom Revelle-Faktor, der etwas mit der vermeintlichen CO2-Sättigung zu tun hat) fälschlich nur etwa 1/10 von der Realität waren. Aber der CO2-Zuwachs in der Atmosphäre war deutlich geringer als er hätte sein müssen. So waren die „missing sinks“ lange Zeit ein umstrittenes Rätsel.

Heute hat man die CO2-Bilanzen zwar passend hingemogelt und glaubt, die Biomasse nimmt die fehlenden Mengen auf und meint grottenfalsch, die Ozeane nehmen stets nur etwa gut die Hälfte unserer Emissionen auf – obwohl sie diese garnicht kennen und in Realität die Aufnahme proportional zum ppm-Anstieg (über das Gleichgewicht 280 ppm) ist. Der C-Kreislauf wird vom Mainstream immer noch nicht richtig verstanden und das ist der Grund für die blödsinnige Forderung nach Dekarbonisierung obwohl z.B. bei 500 ppm die Senkenflüsse auf 11 GtC/a steigen und die Temperatur gegen 1850 nur um 0,5 Grad.

Dass bei Emission Null auch vermeintlich die Ozeane (trotz hohem ppm-Wert) kein CO2 mehr aufnehmen (was eine unendliche Verweilzeit ergibt obwohl sie real nur 55 Jahre beträgt), hat IPCC entweder noch nicht gespannt oder nutzt das absichtlich um uns mit falschen Simulationsrechnungen zu betrügen.


Links

Nov 172019
 
Die Bewahrung der Schöpfung

Von Prof. Dr. Klaus-D. Döhler, November 2019

http://gaebler.info/f/Klimawandel, der Mensch und das Sonnensystem.pdf (10,2 MB)

Überblick über den 139-seitigen Vortrag

1988 wurde der spätere „Weltklimarat“ (IPCC) durch den US-Senat geschaffen. Seine Aufgabe sollte es sein festzustellen, dass die Erde einer Klimakatastrophe entgegengeht und dass die Klimakatastrophe vom Menschen gemacht ist.

Die Neue Zürcher Zeitung veröffentlichte am 14.11.2010 ein Interview unter dem Titel „Klimapolitik verteilt das Weltvermögen neu“, in dem der befragte Ottmar Edenhofer, PIK e.V. Potsdam, folgende bemerkenswerte Aussagen machte:

„Man muss sich von der Illusion frei machen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Der Klimagipfel von Cancún Ende des Monats ist keine Klimakonferenz, sondern eine der größten Wirtschaftskonferenzen seit dem Zweiten Weltkrieg. Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.“

Da die meisten Menschen, leider auch manche Politiker und Journalisten, Wetter mit Klima und Klima mit Umwelt verwechseln, setzt sich der Vortrag mit 14 Behauptungen von Politik, Medien und teilweise auch der „Wissenschaften“ auseinander:

  1. Noch nie waren die Temperaturen auf der Erde höher als heute.
  2. Die Anzahl heißer Tage (mehr als 34°C) nimmt zu.
  3. Noch nie waren die Kohlendioxid (CO2)-Konzentrationen in der Erdatmosphäre höher als heute.
  4. CO2 verursacht einen „Treibhauseffekt“ und erwärmt damit die Erde.
  5. Der Klimawandel führt zu Überschwemmungen.
  6. Das arktische Eis schmilzt und erhöht den Meeresspiegel.
  7. Die Gletscher schmelzen weltweit.
  8. Die Südsee-Atolle gehen im steigenden Meeresspiegel unter.
  9. Es gibt immer mehr Sturmfluten.
  10. Anzahl und Stärke tropischer Stürme nimmt zu.
  11. Die hohen CO2 -Mengen lösen sich im Meer -Das Meer versauert und die Korallen sterben.
  12. Die Erdtemperatur wird um 1,5 –2°C steigen.
  13. 97% der Wissenschaftler seien sich einig, dass der Mensch für die gegenwärtige Erderwärmung verantwortlich ist und zwar durch die Emission von CO2.
  14. CO2 und Erderwärmung führen zu Ernteausfällen.

Entgegen gegenteiliger Behauptungen kommt der Vortrag zu dem Ergebnis:

  • CO2 ist kein Treibhausgas sondern ein Fotosynthesegas!
  • CO2 ist kein Schadstoff, kein Klimakiller, kein Umweltverschmutzer, CO2 ist keineswegs giftig und CO2 ist kein „Müll in der Luft“, wie im ARD-Presseclub vom 16.6.2019 behauptet wurde!
  • CO2 hat keinen Einfluss auf Unwetter, Hochwasser, Höhe der Meeresspiegel, oder auf die Erderwärmung.
  • Die derzeitigen CO2 Konzentrationen in der Luft sind keineswegs – wie von den Medien behauptet – die höchsten, die jemals gemessen wurden!
  • Ohne CO2 wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich!!!
  • Ohne CO2 wäre die Entstehung des Lebens vor etwa 4 Milliarden Jahren nicht möglich gewesen, denn von allen auf der Erde verfügbaren Elementen wie Sonne, Wasser, Mineralstoffe, Stickstoff und CO2 hat nur das CO2 den lebensnotwendigen Kohlenstoff (C) im Molekül.
  • Fossilien belegen, dass sich die Tier- und Pflanzenwelt früherer Zeiten trotz eines um bis zu 2.000 % (!) höheren CO2-Gehalts bester Lebensbedingungen erfreute.
  • Eine globale Erwärmung findet nicht nur auf der Erde sondern im gesamten Sonnensystem statt.
  • Der Mensch ist verantwortlich für seine Umwelt, auf das Klima, jedoch, hat der Mensch keinen Einfluss, denn er kann der Sonne, den Wolken und den kosmischen Strahlen nicht befehlen, was sie zu tun und zu lassen haben!

Am Ende des Vortrags kommt Michael Moore, der Gründer von Greenpeace, zu einer Schlussbetrachtung.

Prof. Dr. Klaus D. Döhler
Curatis Pharma GmbH
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Nov 142019
 
Zum Spiegel-Artikel „Wie der Klimawandel krank macht“

Sehr geehrte Frau Weber,
ich schließe mich den Ausführungen von Herrn Dietze an. Wie alle bisherigen SPIEGEL-Artikel zur Klima-Thematik basiert auch der Ihre auf falschen Recherchen und Fehleinschätzungen:

Sie schreiben u.a. „Möglicherweise hat es Zeiten erlebt, in denen das Essen knapp wurde, weil die steigenden Temperaturen die Erträge von Mais, Soja und Reis gesenkt haben“.

Ihnen ist nicht bekannt, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit speichern kann und somit – gemeinsam mit höheren CO2-Werten, dem „Atmungsgas“ für die Pflanzen – die Vegetation wachsen, blühen und gedeihen lassen kann. Im Laufe der Erdgeschichte gab es fast immer höhere Temperaturen und auch höhere atmosphärische CO2-Werte als heute:

 

Zahllose Fossilien belegen, dass sich die Tier- und Pflanzenwelt früherer Zeiten trotz eines um bis zu 2.000 % höheren CO2-Gehalts im Groβen und Ganzen bester Lebensbedingungen erfreute.

Die von den Medien verwendete Bezeichnung „Klimaschädliches CO2“ entspricht nicht der wahren Bedeutung dieses Gases. Eine korrekte Bezeichnung wäre „CO2 das Gas des Lebens“

  • Ohne CO2 wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich!!!
  • Ohne Kohlenstoff wäre die Entstehung des Lebens nicht möglich gewesen!!!

Frage: Weshalb glauben Sie und der SPIEGEL dass es das CO2 ist, das den Klimawandel verursacht?

Es gibt keine einzige wissenschaftlich fundierte Studie, die den Zusammenhang zwischen CO2 und Klimawandel beweisen würde! Es gibt aber viele Studien, die beweisen, dass CO2 nichts mit Klimawandel zu tun hat!

Der österreichische Ingenieur Walter Hopferwieser aus Salzburg hat demjenigen 100.000 Euro zugesagt, der ihm als Erster einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt. Dieses Geld hat sich noch niemand abgeholt, selbst der geldgierige IPCC und die Klimafolgenforscher des PIK nicht. Das ist der beste Beweis dafür, dass CO2 nichts mit Klimawandel zu tun hat!

Klimaschwankungen verlaufen seit 545 Mio Jahren im Einklang mit dem kosmischen Strahlenfluss, nicht mit den CO2 -Konzentrationen in der Atmosphäre. Die meisten deutschen Politiker und Journalisten samt ihren ahnungslosen Mitläufern und Sympathisanten verfolgen und verteufeln seit vielen Jahren – wider besseres Wissen – ein unsichtbares, farbloses, geruchloses, nicht brennbares und ungiftiges Phantom: das Gas CO2 (Kohlendioxid).

Der mindest- CO2 -Gehalt der Luft liegt bei circa 160 bis 180 ppm. Das ist ein Tiefwert, der im Mittelalter auch mal real erreicht wurde und der dann neben aller Not der Kälte auch noch Hungersnöte auslöste, weil die Landwirtschaft darnieder lag.

Heute liegen wir mit ca. 400 ppm gut doppelt so hoch, wie im Mittelalter, und seit der CO2 -Gehalt der Luft wieder steigt ergrünen Gegenden auf der Erde, die zuvor mit Wüste bedeckt waren:

Aber unsere Ernteerträge könnten bei mehr CO2 noch weiter gesteigert werden. Die Zufuhr von 300 ppm C fördert das Pflanzenwachstum um 15 – 49 Prozent:

Mehr CO2 in der Atmosphäre = weniger Hunger in der Welt!

Seit 18 Jahren hat sich selbst der „Weltklimarat“ von den immer wieder behaupteten, aber jeder Statistik widersprechenden, angeblich vom „Menschen gemachten“ Unwetter-Trends verabschiedet. Schon 2001 schrieb er „Jüngste Analysen von Veränderungen bei lokalem Unwetter (Tornados, schwere Gewitter und Hagel) in einigen ausgewählten Regionen liefern keine zwingenden Beweise für weit verbreitete systematische langfristige Veränderungen“ (IPCC 2001, TAR-02-2, Chapt.2.7.4., Summary S. 163-164).

So wie Sie fordern auch die evangelische und die katholische Kirche mehr Engagement fürs Klima. Beide Kirchen betonen: „Gott hat uns den Auftrag gegeben, die Schöpfung zu bewahren“. Hat er das?

„Die Schöpfung bewahren kann nur der Schöpfer!“ sagte bereits 2008 der damalige Vorsitzende des Lutherischen Konvents im Rheinland, Pfarrer Reiner Vogels. Es gibt Dinge, die der Mensch tun kann um „den Garten zu bebauen und zu bewahren“ (1. Mose 2, 15), z.B. Umweltschutz!!! Bewahrung der Schöpfung – und hierzu gehört auch das Klima – ist allein unserem Schöpfer vorbehalten.

Leider rennt die Menschheit – der „Weltklimarat IPCC“, Fridays for Future und die christlichen Kirchen eingeschlossen – derzeit mit voller Wucht gegen die Intentionen unseres Schöpfers an. Gott hat uns das CO2 gegeben, aus gutem Grund, denn ohne CO2 wäre kein Leben auf der Erde möglich. Als Gott die Welt erschuf gab er unserer Atmosphäre 2.000 Prozent (!) mehr CO2 als wir heute haben. Ich wiederhole: 2.000 Prozent. Wir haben derzeit mit 400 ppm 20 Mal weniger CO2 als noch vor 500 Millionen Jahren.

Wenn wir weiterhin versuchen, der Luft das Lebensgas CO2 zu entziehen, versündigen wir uns an der Schöpfung. Ohne CO2 wäre die Entstehung des Lebens vor etwa 4 Milliarden Jahren nicht möglich gewesen, denn von allen auf der Erde verfügbaren Elementen wie Sonne, Wasser, Mineralstoffe, Stickstoff und CO2 hat nur das CO2 den lebensnotwendigen Kohlenstoff (C) im Molekül.

Es ist die Aufgabe des Menschen, „den Garten zu bebauen und zu bewahren“, also das zu tun, was in des Menschen Macht steht, z.B. den Schutz der Umwelt vor der vom Menschen gemachten Vermüllung. CO2 ist keine Vermüllung! Plastik und Feinstaub sind Vermüllung! CO2 ist das von unserem Schöpfer zur Bewahrung zur Verfügung gestellte Lebensgas, ohne das es kein Leben auf der Erde gäbe. Wir sollten nicht so überheblich und anmaßend sein, zu behaupten, wir könnten unserem Schöpfer ins Handwerk pfuschen. Das ist Blasphemie!

  • Der Mensch ist verantwortlich für seine Umwelt. Für den Umweltschutz gibt es genug zu tun.
  • Auf das Klima, jedoch, hat der Mensch keinen Einfluss, denn er kann der Sonne, den Wolken und den kosmischen Strahlen nicht befehlen, was sie zu tun und zu lassen haben! Das entscheidet einzig und allein unser Schöpfer!
  • Zu der Schöpfungs-Bewahrungs-Hype schrieb bereits 2008 Pfarrer Reiner Vogels seinen Amtsbrüdern eine vernichtenden theologische Kritik ins Brevier: „Es ist eine unglaubliche Selbstübersteigung, geradezu eine anmaßende Hybris des Menschen, wenn er meint, er habe den Auftrag, die Schöpfung zu bewahren. Die Schöpfung bewahren kann nur der Schöpfer! Wir sind dazu viel zu klein und unbedeutend. Der angebliche Auftrag zur Schöpfungsbewahrung beruft sich immer auf 1. Mose 2, 15, wo Gott dem Adam den Auftrag gibt, den Garten zu bebauen und bewahren. Den Garten, also den von Gott für den Menschen eingerichteten und auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Lebensraum zu bewahren, ist offensichtlich etwas völlig anderes als die Bewahrung der Schöpfung.“ (Klimawandel, Wasserwandel, Lebenswandel -Die Synode der EKD, der christliche Auftrag, der Klimawandel und die Realität!).

„Warnungen aus dem letzten IPCC-Report [1] vor zunehmenden Extremereignissen wie Hurrikanen, Tornados oder Stürmen etwa wurden mittlerweile als „wenig vertrauenswürdig“ eingestuft ­und in der neuen Zusammenfassung des Reports nicht mehr erwähnt.“ …u.w.a.a.0.: „Anhaltenden Alarm vor zunehmenden Flusshochwassern, Dürren, Hurrikanen und Tornados bezeichnet Pielke [2] angesichts der mittlerweile glimpflichen Forschungs-Ergebnisse zu den Themen als ‚Zombie-Wissenschaft“:

  1. SPIEGEL-ol 06.10.2013: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/vorhersagen-im-5-ipcc-bericht-2013-kritik-am-uno-klimareport-a-926348.html; Orig.-Quelle: IPCC AR5 WGI Chapter 2 (2013/14)
  2. Prof. Roger Pielke, Klimaforscher; Univ. of Colorado, Boulder, USA

Liebe Frau Weber, ich füge zu Ihrer Information das PDF eines 2-stündigen Vortrags von mir bei, der Ihnen bei weiteren „Recherchen“ zum Klimawandel nützlich sein dürfte, es sei denn, Sie wollen sich mit Absicht der echten Wissenschaft widersetzen und stattdessen auch weiterhin die Bevölkerung mit „Zombie-Wissenschaft“ in Angst und Schrecken versetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Klaus D. Döhler
Curatis Pharma GmbH
Karl-Wiechert-Allee 76
D-30625 Hannover
Phone: +49-511-5458749
Fax: +49-511-651735
www.curatis-pharma.de


Von: P&H Dietze [mailto:akkun@gmx.de]
Gesendet: Donnerstag, 14. November 2019 09:39
An: Nina.Weber@spiegel.de
Cc: axel_bojanowski@spiegel.de; alexander.jung@spiegel.de
Betreff: Zu Ihrem Artikel „Wie der Klimawandel krank macht“

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/warum-der-klimawandel-risiko-und-chance-ist-fuer-die-gesundheit-a-1296247.html

Sehr geehrte Frau Weber,
dass Luftverschmutzung krank machen kann, bezweifelt ja niemand – aber dass CO2 Luftverschmutzung sowie einen nennenswerten Klimawandel bewirkt, dürfte eher ein Missverständnis sein und i.w. auf medialer Desinformation beruhen.

Genaueres zum (geringen) Klimaeinfluss des CO2 finden Sie in FUSION H.2/2018 unter
https://www.fachinfo.eu/Dietze,P.2018.pdf

Mit freundlichen Grüßen
Peter Dietze
(Dipl.-Ing., offizieller kritischer Reviewer des IPCC-TAR, Scientific Basis, globale Strahlungs- und C-Modelle)


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Nov 062019
 
Keine Eisschmelze bei Minustemperaturen

Von Prof. Dr. Klaus-D. Döhler, Oktober 2019

Sehr geehrter Herr Professor Rahmstorf, sehr geehrter Herr Professor Levermann,
in letzter Zeit stoße ich in den Medien immer öfter auf die Behauptung, große Teile der Europäischen und Asiatischen Küsten laufen Gefahr, überflutet zu werden, weil das Eis der Arktis angeblich schmilzt.

In der Schule (ich glaube es war in der Untertertia) habe ich im Physikunterricht folgendes gelernt:

Die Dichte von Meerwasser ist 1,025 kg/Liter
Die Dichte von Eis ist 0,920 Kg/Liter

So kann man es auch bei Wikipedia nachlesen.

Nimmt man nun z.B. 1.000 Liter Meerwasser und lässt dieses zu Eis gefrieren, dann ergibt dies ein Volumen von 1.114 Liter Eis, also 11,4% mehr Volumen als zuvor. Da Eis ein größeres Volumen besitzt als Meerwasser, ist es leichter als Meerwasser diese 11,4% des Eises ragen oben aus dem Meerwasser heraus. Können Sie mir soweit folgen?

Nun denken anscheinend die Medien, wenn diese 11,4% schmelzen, dann steigt der Meeresspiegel um eben diese 11,4 % der arktischen Eismasse. Sie berücksichtigen dabei nicht, dass der Eisblock unter Wasser ja auch schmilzt und nunmehr auch 11.4% weniger Volumen generiert.  Wer im Physikunterricht aufgepasst hat, der weiß, wenn 1.114 Liter Eis schmelzen, dann erhält man wieder die Ausgangsmenge von 1.000 Liter Meerwasser, also keinen Kubikzentimeter mehr als vorher. Ist doch logisch?!

Wenn diese Berechnung für 1.114 Liter Eis gilt, dann gilt sie auch für das gesamte vorhandene arktische Eis. In anderen Worten, selbst wenn das gesamte arktische Eis schmelzen würde, dann ergäbe das keinen Tropfen Wasser mehr als zuvor. Der Meeresspiegel würde also um keinen einzigen Millimeter ansteigen:

Copyright für das Bild: Uwe Kils

Meine Frage an Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung als die Experten auf diesem Gebiet: Wieso behaupten die Medien, dass große Teile der Europäischen und Asiatischen Küsten überflutet werden, wenn das Eis der Arktis schmilzt? Falls Sie keine Antwort auf diese Frage haben, dann frage ich Sie, weshalb Sie als Experte auf diesem Gebiet nicht dagegen einschreiten, wenn die Medien mit einer offensichtlichen Lüge die Bevölkerung und die Kinder von „Fridays for Future“ ohne jeglichen Grund in Angst und Schrecken versetzen:

Sollte der Meeresspiegel zurzeit dennoch ansteigen – ich habe es nicht gemessen – dann muss das andere Gründe haben, als das Schmelzen von arktischem Eis.

Mit bestem Dank im Voraus für Ihre Antwort
und mit freundlichen Grüßen
Klaus Döhler
(ehemaliger Schüler des Gymnasiums Michelstadt im Odenwald)


Von: Stefan Rahmstorf [mailto:rahmstorf@ozean-klima.de]
Gesendet: Montag, 4. November 2019 14:34
An: Klaus-D. Döhler <Klaus-Doehler@gmx.de>; stefan.rahmstorf@pik-potsdam.de; anders.levermann@pik-potsdam.de
Betreff: Re: Wieviel Liter Meerwasser ergibt es, wenn 1.114 Liter arktisches Eis schmelzen?

Lieber Herr Döhler,
selbstverständlich trägt nur das Schmelzen von Kontinentaleis (Gebirgsgletscher, Grönland, Antarktis) zum Meeresspiegelanstieg bei – also Eis, das auf Land liegt. Es gibt derzeit genug Kontinentaleis auf der Erde um den globalen Meeresspiegel um 65 Meter ansteigen zu lassen.

Sie können sich kurz und knapp über die fachlichen Grundlagen zum Klimawandel in unserem Buch informieren:

http://www.pik-potsdam.de/~stefan/klimawandel.html

Herzliche Grüße,
Stefan Rahmstorf


Lieber Herr Rahmsdorf,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Da bin ich aber froh, dass mein Physiklehrer mir doch richtig beigebracht hat, dass das Meereis beim Schmelzen zu keiner Erhöhung des Meeresspiegels führen kann. Ihr Hinweis auf die Eismassen, die auf Land liegen ist sicherlich richtig, doch beziehen sich die Medien immer wieder auf das „arktische Meereis“ und das schwimmt ja, wie der Name bereits sagt, auf dem Meer.

Ich kann mir eigentlich nur denken, dass die Medien den Begriff „schmelzendes Meereis“ für Angst einflößender halten als den Begriff  „schmelzendes Festlandeis“, denn was im Meer schmilzt wird automatisch mit der Gefahr einer Überschwemmung in Verbindung gebracht, nicht das was auf dem Land schmilzt, was es ja z.B. in der Antarktis oder im Hochgebirge wegen der dort dauerhaft niedrigen Temperaturen auch gar nicht geben kann.

Es kommt mir ein bischen so vor wie der von den Medien inflationär benutzte Begriff „klimaschädliches CO2. Nur selten wird sein korrekter chemischer Name genannt: einfach nur „CO2 – ohne das nie bewiesene Attribut „klimaschädlich“. Biologisch korrekter wäre die Bezeichnung „lebenserhaltendes CO2, denn ohne CO2 wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich!!! Ja selbst die Entstehung des Lebens vor etwa 4 Milliarden Jahren wäre ohne die damals 15 mal höheren CO2-Werte als heute nicht möglich gewesen, denn von allen auf der Erde verfügbaren Elementen wie Sonne, Wasser, Mineralstoffe, Stickstoff und CO2 hat nur das CO2 Kohlenstoff (C) im Molekül. Ohne Kohlenstoff wäre auch die Entstehung des Lebens nicht möglich gewesen.

Wo wir gerade davon sprechen, haben Sie sich eigentlich schon die 100.000 Euro abgeholt, die der österreichische Ingenieur Walter Hopferwieser aus Salzburg demjenigen zugesagt hat, der ihm als Erster einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt. Das sollte doch für Sie und Ihre Kollegen vom PIK schnell und mühelos verdientes Geld sein, denn dieser Beweis müsste ja irgendwo in Ihren wissenschaftlichen Unterlagen stecken, oder in denen des Weltklimarats, sonst hätten Sie und der Weltklimarat ja gar keinen Grund, die Menschheit mit etwas – im wahrsten Sinne des Wortes –  „aus der Luft gegriffenem“ zu erschrecken:

Vielen Dank auch für den Hinweis auf Ihr Buch mit Herrn Schellnhuber „Der Klimawandel – Diagnose, Prognose, Therapie“.

Nun zu Ihrem Hinweis, dass unter dem, was die Medien mit „arktischem Meereis“ bezeichnen, eigentlich Kontinentaleis gemeint ist, z.B. Gebirgsgletscher, das Eis in der Antarktis oder auf Grönland.

Auf den ersten Blick scheint das naheliegend. Aber genau das ist das Gefährliche. Die Simplizität dieser Erklärung hindert die Menschen, Ihren eigenen Verstand zu benutzen. „Dann spielt mir eben mein gesunder Menschenverstand einen Streich“ werden sie denken! „Wenn angeblich „97% der Wissenschaftler“ das sagen, dann muss das ja stimmen“ (ich bin übrigens im Besitz von 40.000 Namen von Wissenschaftlern, die dieser Behauptung widersprechen. Sie können diese Liste jederzeit von mir anfordern. Wo aber steckt die Liste von den angeblich 97% – das wären ja 1,2 Millionen Wissenschaftler –  die angeblich der Meinung sind, der Klimawandel sei vom Menschen gemacht).

Außerdem erscheint Ihr Hinweis auf das Kontinentaleis für Nicht-Naturwissenschaftler auf den ersten Blick logisch. Wer aber etwas nachdenkt, der kommt mit Ihrer Aussage nicht klar. Um wieder auf meinen alten Physiklehrer am Gymnasium Michelstadt zurück zu kommen, er brachte mir bei, dass Eis bei einer Temperatur von 0°C oder höher schmilzt. Nun habe ich aber gelesen, dass in den vergangenen 10 Jahren immer wieder neue Kälterekorde in der Antarktis gemessen wurden von knapp unter minus 100°C. Dies wurde sogar in solchen Zeitschriften berichtet, die sonst nur alarmistisch über den angeblichen Hitzetod der Erde berichten, wie „Die Zeit“, „Die Welt“ und „Der Spiegel“.

Abgesehen von diesen Extremtemperaturen steigt das Thermometer in der Antarktis auch im Sommer selten über -20°C an. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt hier bei -55°C. Tiefstwerte werden im lichtlosen Südwinter im Juni und Juli erreicht. Dann reichen die Temperaturen im Landesinneren von -40 bis -70°C, an der Küste von -15 bis -35°C. Es gibt somit überhaupt keinen Grund zu der Annahme, das Festlandeis der Antarktis würde schmelzen.

Im Gegenteil, 2015 dokumentierte die NASA, dass die Polkappe der Antarktis massiv zunimmt. Sie betonte in diesem Zusammenhang ausdrücklich, dass die Forschungsergebnisse dem fünften Sachstandsbericht des IPCC (Weltklimabericht 2013) widersprechen. Der Weltklimabericht liegt mit seiner Warnung vor einem Anstieg des Meeresspiegels und vor dem Abschmelzen der Polkappen demnach falsch.

Dr. Jay Zwally, Chef-Glaziologe des NASA Goddard Space Flight Centers in Greenbelt, Maryland und Hauptautor einer Studie, die am 30. Oktober 2015 im „Journal of Glaziology“ veröffentlicht wurde, schrieb damals wörtlich: „Wir stimmen im Wesentlichen mit anderen Studien überein, die eine Zunahme der Eisentladung auf der Antarktischen Halbinsel und der Region Thwaites und Pine Island in der Westantarktis zeigen.“ Und weiter: „Unsere wichtigste Meinungsverschiedenheit ist für die Ostantarktis und das Innere der Westantarktis – dort sehen wir einen Eisgewinn, der die Verluste in den anderen Gebieten übersteigt.”

Zwallys Team berechnete, dass der Massengewinn aus der Verdichtung der Ostantarktis von 1992 bis 2008 bei 200 Milliarden Tonnen pro Jahr stabil blieb, während die Eisverluste aus den Küstenregionen der Westantarktis und der Antarktischen Halbinsel um 65 Milliarden Tonnen pro Jahr zunahmen. Zwally bilanziert: „Die gute Nachricht ist, dass die Antarktis derzeit nicht zum Anstieg des Meeresspiegels beiträgt, sondern eine Senkung von 0,23 Millimeter pro Jahr bringt.”

Bereits ein Jahr zuvor, am 3.8.2014 berichtete „Die Welt“: „Klimaforscher verzweifeln am Eis-Boom der Antarktis“

Und das Globalmagazin schrieb: „Die Eisfläche in der Antarktis wächst“

Im Widerspruch zum Klimawandel wächst die Eisfläche in der Antarktis. In den vergangenen 34 Jahren erweiterte sie sich um rund 17 000 Quadratkilometer.

„Das Meereis rund um den antarktischen Kontinent erreichte am 22. September 2014 mit 20,1 Millionen Quadratkilometern seine maximale Ausdehnung. Dies sind 1,5 Millionen Quadratkilometer über dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 und damit fast vier Standardabweichungen über dem Durchschnitt. Diese neue Rekordausdehnung des Südpol-Eises folgt den bisherigen Rekordausdehnungen in den Jahren 2012 und 2013. Die Gründe für das schnelle Wachstum der antarktischen Eisdecke sind nicht klar, sie lassen sich aber wohl kaum mit einer generellen Klimaerwärmung erklären. Seit es Satellitenmessungen gibt erzielte die Ausdehnung des antarktischen Meereises Rekordwerte für jeden Tag des Jahres 2014“ (siehe die nachfolgenden Abbildungen aus http://nsidc.org/arcticseaicenews/2014/10/2014-melt-season-in-review/ ).

Sogar das Umweltbundesamt, bekannt als Förderer des Klima-Alarmismus, schreibt: „Selbst im Südsommer bei ganztägiger Sonneneinstrahlung erwärmt sich die Antarktis nicht nennenswert. Im Südwinter (Nordsommer) herrscht am Südpol wegen der Neigung der Erdachse von der Sonne weg 24 Stunden lang Nacht, so dass keine Sonnenstrahlung den Kontinent erwärmt“. (https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/antarktis/die-antarktis/das-klima-der-antarktis).

Nun zu den Hochgebirgsgletschern:

Rajendra Pachauri, inzwischen wegen sexueller Belästigung einer Angestellten zurückgetretener ehemaliger Chef des Weltklimarates, verbreitete beim Weltklimagipfel die Falschmeldung, dass die gewaltigen Himalaja-Gletscher bis zum Jahr 2035 völlig verschwunden sein sollen. Die Jahreszahl stand im offiziellen Bericht des Weltklimarates IPCC, der im Jahre 2007 mit solchen Prognosen den Menschen einen Schrecken über den globalen Klimawandel einjagte.

Zweieinhalb Jahre später erst stellte sich heraus: Hinter der Prognose „2035“ stand keine wissenschaftliche Forschung, sondern die Broschüre einer Umweltorganisation, und deren Autor wiederum habe schlicht das Jahr 2035 mit 2350 verwechselt.

Wieder zweieinhalb Jahre später, zeigt eine Studie der Universität Grenoble und des französischen Centre National de la Recherche Scientifique: Zumindest im Karakorum schrumpften die Gletscher gar nicht, sondern blieben gleich oder wachsen sogar. Dies ergab der Vergleich von Satellitenbildern aus dem Jahr 1999 und 2008. Gletscher- und Klimaforscher standen angesichts ihrer bisherigen Alarmrufe vor einem Rätsel. Dabei hatten indische Experten 2007 bereits den IPCC kritisiert und erklärt, dass die Gletscher des Himalajas vergleichsweise stabil seien.

Glaziologin Julie Gardelle antwortete auf die Frage, warum die Gletscher im Karakorum wachsen anstatt zu schrumpfen: „Wir wissen die Ursache nicht wirklich“. Da Schwund oder Wachstum bei Gletschern nicht nur von der Temperaturentwicklung abhängt, sondern auch von der Menge der Niederschläge, vermutet sie und andere Forscher, dass vermehrter Schneefall vor allem in den höheren Regionen die Gletscher größer werden ließ.

Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass es sich bei den Himalaja Gletschern um Eismassen in mehreren tausend Metern Höhe handelt. Auch dort gibt es selten Temperaturen über dem Gefrierpunkt, ein Grund mehr, weshalb es gar nicht zur Gletscherschmelze kommen kann. Scheint die pralle Sonne auf Eis bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, dann kann es jedoch zur Sublimation des Eises kommen. Das heißt, das Eis geht vom festen Zustand direkt in den gasförmigen Zustand über. Es schmilzt also nicht, wird aber dennoch weniger. Diese Feuchtigkeit bildet in der Luft Wolken, die letztlich die von der Sonne eingestrahlte Wärme vom Erdboden abhalten, also den Erdboden vor Sonnenwärme schützen. Nicht nur die physikalischen Gesetze, sondern auch der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass ein Abschmelzen der Gletscher unter diesen Bedingungen nicht möglich ist.

Der World Glacier Monitoring Service in der Schweiz, der an über 80 Gletschern teilweise seit über 20 Jahren kontinuierlich die Eisdicke misst, hat auch für Skandinavien ein Wachsen der Gletscherdicke registriert. Hier erkläre sich das Wachstum durch häufigere Niederschläge, sagten die Wissenschaftler (https://www.welt.de/welt_print/article3932808/Argentiniens-Gletscher-wachsen.html).

Argentiniens Gletscher wachsen, schrieb Die Welt am 16.6.2009: Der Gletscher Perito Moreno in Patagonien scheint allen Prognosen des Klimawandels zu widersprechen: Er wächst! (https://www.welt.de/welt_print/article3932808/Argentiniens-Gletscher-wachsen.html)

Ich selbst konnte vor 3 Jahren die Gletscher in Patagonien inspizieren. Es war Hochsommer auf der Südhalbkugel, aber die Temperaturen lagen sogar auf Meereshöhe unter dem Gefrierpunkt. Wie sollen bei solchen Temperaturen die Gletscher schmelzen? Wenn schon im Sommer die Temperaturen zu niedrig sind für eine Gletscherschmelze, wie ist es dann erst im Winter?

Dass die Alpen schon mal eisfrei waren, ist wohl bekannt. Schon Hannibal konnte mit seinen Elefanten nur deshalb über die Alpen marschieren, weil diese zu seiner Zeit weitgehend eisfrei waren. Mit einer Studie zum Mont Blanc Massif, veröffentlicht in den Quaternary Science Reviews, datierten Le Roy et al. 2015 vom Eis überfahrene Baumstümpfe und fanden eine auffällige Altershäufung zwischen 800-1200 n.Chr.. Auch zu dieser Zeit muss also die untersuchte Fläche eisfrei und mit Wald bewachsen gewesen sein. Später weiteten sich die Gletscher aus, töteten den Wald ab und konservierten die Baumreste.

Einige Alpengletscher wachsen wieder. Österreichs Gletscher haben im Winter 2014/15 offenbar überdurchschnittlich viel Masse zugelegt. Die Gletscher in den Hohen Tauern sind so stark gewachsen wie schon seit 20 Jahren nicht mehr. Das bestätigt die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „Die Gletscher der Hohen Tauern haben im vergangenen Winter bis zu 25 Prozent mehr Masse gewonnen als in einem durchschnittlichen Winter. Eine frische Schneedecke im Sommer schützt den Gletscher etwa eine Woche lang vor der Sonnenstrahlung. Am ungeschützten Gletscher kann hingegen im Sommer die Eisdicke in einer Woche um rund einen halben Meter abnehmen. Der Massenzuwachs am Goldbergkees liegt 22 Prozent über dem Durchschnitt und entspricht einer Wassersäule mit einer Höhe von 2,1 Metern.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Gletscherfachleute allesamt von der Sonneneinstrahlung sprechen, die die Gletscher schmelzen lässt, nicht von der Macht des CO2, das – wie vom alarmistischen Mainstream kolportiert – für die Erderwärmung und die Gletscherschmelze verantwortlich sein soll. Es wird allgemein davon berichtet, dass Gletscher, die im Schatten liegen weniger oder gar nicht schmelzen, im Gegensatz zu Gletschern, die von der Sonne beschienen werden.

Nach Meinung des Weltklimarates und der Wissenschaftler des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung soll angeblich die Sonne überhaupt keine Rolle bei der derzeitigen Klimaerwärmung spielen, sondern nur das vom Menschen verursachte CO2. Die gleiche irrige Meinung vertritt auch so mancher „Popularwissenschaftler“ in den staatlich finanzierten Medien.

Erkennen Sie nicht auch, lieber Herr Rahmstorf, wie unseriös diese Behauptung ist, insbesondere da jeglicher naturwissenschaftlich fundierter Beweis dafür fehlt?

Das Kleinfleißkees hat im vergangenen Winter 25 Prozent mehr Masse gewonnen als in einem durchschnittlichen Winter. Das entspricht einer Wassersäule mit 1,8 Metern Höhe.“ „Für die langfristige Entwicklung der Gletscher in Österreich ist die Witterung im Sommer wichtiger als im Winter“, sagt ZAMG-Experte Hynek. „Es ist viel entscheidender, ob die gelegentlichen Kaltlufteinbrüche im Sommer auf den Gletschern Schnee oder Regen bringen. Denn eine frische, sehr weiße Schneedecke eines sommerlichen Schneefalles reflektiert die Sonnenstrahlen zu fast 100 Prozent und kann den Gletscher bis zu einer Woche vor dem Schmelzen schützen. Ein Gletscher ohne Neuschnee ist hingegen viel dunkler, nimmt daher viel Sonnenstrahlung auf und kann in einer Woche bis zu einen halben Meter an Eisdicke verlieren“, erläutert Hynek (https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2917876/?fbclid=IwAR04NOLRe3bPMio5KEa1mpPEpEVSypyzvI_DflqlRnTnltWJydNpL-2FooY).

„Die im Bereich des Hohen Sonnblicks von der ZAMG vermessenen Gletscher gehen heuer mit einer um 5% größeren Masse in das Sommerhalbjahr als im Mittel der vergangenen Jahre“, teilte die ZAMG mit (https://www.derstandard.at/story/2000015777749/fuer-die-sonnblick-gletscher-war-es-ein-guter-winter). Das Eiskar in den Karnischen Alpen ist seit 2007 um fast sieben Meter gewachsen – „Nach den sehr trockenen 1980er- und 1990er-Jahren hat in den Karnischen Alpen eine langsame Trendwende mit viel Schnee im Winter eingesetzt“, sagt Gerhard Hohenwarter von der ZAMG Kärnten. So habe man im Juni 2015 am Eiskar nicht weniger als 18 Meter Schnee gemessen. Der taue im Sommer nicht ab: „Deshalb kann sich eine schützende Schneeschicht bilden, und der Gletscher wächst“ (https://www.nachrichten.at/panorama/chronik/Ein-kleiner-Gletscher-der-dem-Klimawandel-trotzt;art58,2206083). Der Montblanc-Gletscher in den Alpen legte 10.000 Kubikmeter Eis in zwei Jahren zu, der Gipfel ist nun um 2,15 Meter höher.

Auch in Nordkalifornien wachsen die Gletscher. Dies hat damit zu tun, dass mit der Erwärmung des Pazifiks mehr Wasser verdunstet und Wolken bildet, die sich in den nordkalifornischen Bergen abregnen und dort zu Eis gefrieren (https://www.cbc.ca/news/technology/global-warming-causing-california-glacier-to-grow-scientists-say-1.749761)

Stefan Winkler, Privatdozent am Lehrstuhl für Geographie I der Universität Würzburg, hat sich im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts zwei Monate lang in Neuseeland aufgehalten und dort die Gletscher der Southern Alps untersucht. „Da in den letzten Jahren, wie zuvor schon in den 1980er- und 1990er-Jahren, die Schneefälle auf Neuseeland überdurchschnittlich waren, konnten die Gletscher anwachsen und vorstoßen“, so Winkler weiter. Gleichzeitig seien die Lufttemperaturen nicht wesentlich von den Normalwerten abgewichen; ein übermäßiges „Abschmelzen“ blieb somit aus.

Die Entwicklung der Gletscher auf Neuseeland zeige eindrucksvoll, dass es kein „globales“ Verhalten der Gletscher gibt, sagt der Geograph. Im Gegenteil: Die häufig als Klimaindikatoren verwendeten Gletscher reagieren anscheinend sehr unterschiedlich selbst auf identische Klimaveränderungen. Quelle: https://idw-online.de/de/news206835).

Überhaupt scheinen in vielen Gegenden der Welt gerade wegen der Klimaerwärmung die Gletscher zu wachsen. Das ist immer dort, wo wärmer werdende Ozeane vermehrt Feuchtigkeit verdunsten, das sich dann als Wolken an nahe gelegenen hohen Bergen abregnet und dort zu Eis gefriert.

Und nun das Grönlandeis:

Die Durchschnittstemperaturen liegen im Süden Grönlands bei rund drei Grad unter dem Gefrierpunkt, im Norden dagegen bei minus 33 Grad Celsius (https://www.beste-reisezeit.org/pages/amerika/groenland.php).

Auf dem Eisschild herrschen niedrigere Temperaturen als in den übrigen Gebieten Grönlands. Es werden Jahrestiefstände von unter −30 °C erreicht. Im Sommer taut die oberste Eisschicht an, was durch die Bildung von Luftblasen im Eis dazu führt, dass dieses vollständig weiß erscheint. Dadurch werden die einfallenden Sonnenstrahlen reflektiert, was die Wärmeaufnahme des Eises reduziert. Im Winter nimmt das Eis dagegen einen klaren, blaugrünlichen Farbton an. Aber im Winter ist es sowieso zu kalt für eine Eisschmelze.

Der gesamte Grönlandgletscher hat eine Masse von schlappen 2,6 Mio. km3. Der schmilzt zur Zeit  etwas, wodurch der globale Meeresspiegel ein wenig ansteigt (siehe nächster Absatz). Allerdings benötigt es mehr als 10.000 Jahre bei höheren Temperaturen, bis Grönland eisfrei wäre.

Laut Satellitenmessungen wuchs zwischen 1996 und 2005 der jährliche Eisverlust von 96 km3 auf 220 km3] (Changes in the Velocity Structure of the Greenland Ice Sheet; Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive und Eric Rignot & Pannir Kanagaratnam, 2006, Science 311, Seite 986–990) und in den Jahren 2006 bis 2008 auf durchschnittlich 273 km3 pro Jahr an
(https://de.wikipedia.org/wiki/Grönländischer_Eisschild#cite_note-17).
Ein mittlerer Verlust des Grönländischen Eisschildes von jährlich 100 km3 würde über 100 Jahre zu einem Meeresspiegelanstieg von 3 cm führen (IPCC Third Assessment Report Climate Change 2001, Kapitel 11.5; Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive, Future Sea Level Changes).

Eine Hypothese besagt, dass bei beschleunigtem Abschmelzen des Eisschildes der Warmwasserzufluss in den Nordatlantik erheblich verringert würde, weil durch den erhöhten Süßwassereintrag die thermohaline Zirkulation im Bereich der Nordatlantikdrift, und damit das Golfstromsystem, gestört werden könnte. Infolgedessen könnte sich der Temperaturanstieg im Bereich des Nordatlantiks, einschließlich Westeuropa, verlangsamen (IPCC Third Assessment Report Climate Change 2001, Kapitel 9.3.4.3; Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive, Thermohaline circulation changes), was die Abschmelzrate des grönländischen Inlandseises wieder verringern würde.

Wir können somit festhalten: der Alarmismus, eine – zum großen Teil überhaupt nicht existierende – Gletscherschmelze könne zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen, der weite Landstriche Europas und Südostasiens unter Wasser setzt, hat mit der Wirklichkeit überhaupt nichts zu tun. Ebenso wenig wie die vom Weltklimarat propagierten Computermodell-Projektionen:

Ist es deshalb wirklich erforderlich, in den nächsten 15 Jahren die horrende Summe von 1,6 Billionen Euro auszugeben für etwas wovon der gesunde Menschenverstand und echte wissenschaftliche Daten (im Gegensatz zu manipulativen  Computerprogrammen) der Überzeugung sind, dass es überhaupt keinen Einfluss auf den Klimawandel haben wird?

Wäre dieses Geld nicht besser investiert, wenn wir uns an die Empfehlungen von Richard Toll halten würden, dem Professor für Klimawandel-Ökonomie und Gutachter für den Weltklimarat:

Mit besten Grüßen
Klaus Döhler


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Okt 302019
 
Tageszitate im Oktober 2019
  1. Fleisch-Scham. Konsum-Scham. Klassenscham. Elitenscham. Alter-weißer-Mann-Scham.… Wer sich dem Scham-Streaming nicht unterordnet, versündigt sich: am Wahren, Richtigen und natürlich Guten, das deshalb gut ist, weil Meinungsmacher, Influencer oder Lobbys es für gut befinden und sich damit durchsetzen.
    (Christian Schüle, Deutschlandfunk)
  2. Wissenschaftler werden attackiert, wenn sie ‚falsche‘ Frage- und Themenstellungen aufwerfen. Maler werden von Jahresausstellungen ausgeladen, weil man ihnen die Nähe zum Rechtspopulismus unterstellt. Und immer öfter taucht bezüglich Kunst und Gesellschaft die Frage auf, was gedurft wird.
    (Christian Schüle, Deutschlandfunk)
  3. In fast 160 Ländern fanden am Freitag Klimademos statt, aber nur In Deutschland ließ sich die Spitzenpolitik widerstandslos in ein länger vorbereitetes, am Ende aber eilig zusammengestoppeltes ‚Klimaschutzprogramm‘ treiben.
    (Olaf Gersemann, Welt am Sonntag)
  4. Das Klima wird durch den nationalen Alleingang Deutschlands sowieso nicht nennenswert geschützt, dafür ist der deutsche Anteil an den Weltemissionen zu klein – circa zwei Prozent beim CO2. Ebenso absehbar war, dass Annalena Baerbock vom Klimapaket ‚bitter enttäuscht‘ sein würde -.was einer dieser Momente war, in denen man den Grünen dringend Regierungsverantwortung im Bund an den Hals wünschen muss.
    (Olaf Gersemann, Welt am Sonntag
  5. Für weite Teile der revitalisierten Ökobewegung ist Klimaschutz nur dann guter Klimaschutz, wenn er weh tut, wenn er das Leben enger macht und ärmer.
    (Olaf Gersemann, Welt am Sonntag)
  6. Die GroKo hat sich zum Zwecke der Widerstandsminimierung nach Kräften gemüht, möglichst viele Interessengruppen zu Nutznießern einer Subventionsorgie zu machen.
    (Olaf Gersemann, Welt am Sonntag, zum Klimapaket)
  7. Mit dem Klimaschutzplan der GroKo wurde versucht, jene zu beschwichtigen, die sich erklärtermaßen nicht beschwichtigen lassen.
    (Olaf Gersemann, Welt am Sonntag)
  8. Die positive Auswirkung des Klimaschutzplans auf das Weltklima dürfte unterhalb der Messbarkeits-schwelle bleiben.
    (Olaf Gersemann, Welt am Sonntag)
  9. Hinter der lautstarken Kritik und den Forderungen nach radikalen Lösungen versteckt sich vieles, nur nicht der Wunsch nach mehr Umweltschutz. Der eine oder die andere spricht es ja auch ganz offen aus – es geht um die Überwindung des Systems. Es geht letztlich gegen unsere freiheitliche Lebensweise.
    (Friedrich Merz, CDU)
  10. Egal, wie bedeutend der Mensch ist, der eine Theorie vorstellt; egal, wie elegant sie ist; egal, wie plausibel sie klingt; egal, wer sie unterstützt – wenn sie nicht durch Beobachtungen und Messungen bestätigt wird, dann ist sie falsch.
    (1. Theorem der Wissenschaft)
  11. Ein wenig fragt man sich immer, was in Deutschland wohl geschähe, wenn einmal etwas wirklich Schlimmes passieren würde: ein großer Terroranschlag, der Ausbruch einer Seuche, ein echter Machtergreifungsversuch, ein echter Krieg? Die Dramatisierungsreserven der moralischen Medien wären wahrscheinlich aufgebraucht.
    (Susanne Gaschke, Neue Zürcher Zeitung)
  12. Kann auch das ein Grund für die prekäre Auflagenentwicklung im Printjournalismus sein, dass viele moralische Medien der Überzeugung sind, dass sie ihre Leser und Zuschauer vor Informationen schützen müssten?
    (Susanne Gaschke, Neue Zürcher Zeitung)
  13. Greta Thunberg ist die Heilige einer grünen Ersatzreligion, die Heldin unserer Zeit, die die Authentizität ihres Anliegens durch Weltfremdheit und Kindlichkeit beweist.
    (Norbert Bolz, Neue Zürcher Zeitung)
  14. Am Anfang steht die Krise; die Krise begründet die Notwendigkeit der Forschung; die Bedeutsamkeit dieser Forschungen legitimiert ihre staatliche Finanzierung; die Forschung im ‚öffentlichen Interesse‘ braucht eine politische Organisation – und dort entsteht zuweilen, was Wissenschaftstheoretiker ‚scientific bias‘ nennen. Zu Deutsch: Man findet, was man erwartet. Und immer ist es fünf vor zwölf.
    (Norbert Bolz, Neue Zürcher Zeitung)
  15. Untergangspropheten waren schon immer die erbittertsten Feinde der Aufklärung – das gilt gerade auch für die Öko-Propheten der Klima-Apokalypse.
    (Norbert Bolz, Neue Zürcher Zeitung)
  16. Im Kampf gegen den von Menschen gemachten Klimawandel erleben wir eine Gefühlsintensität, die man nur als infantil bezeichnen kann – oder eben als ekstatisch religiös.
    (Norbert Bolz, Neue Zürcher Zeitung)
  17. Noch viel peinlicher als die Kinder, die die Schule schwänzen, um die Welt zu retten, sind die Erwachsenen, die sie dafür loben.
    (Norbert Bolz, Neue Zürcher Zeitung)
  18. Die Öko-Religion ist der neue Glaube für die gebildete Mittelklasse, in dem man Technikfeindlichkeit, Antikapitalismus und Aktionismus unterbringen kann.
    (Norbert Bolz, Neue Zürcher Zeitung)
  19. Wie man die Rettung der Welt als Riesengeschäft aufzieht, zeigt zum Beispiel die Aktiengesellschaft ‚We don’t have time‘. Und nun wird es niemanden mehr überraschen, dass die Klimaaktivistin Greta ihre Werbefigur war.
    (Norbert Bolz, Neue Zürcher Zeitung)
  20. Die Frage, ob der Eimer, den Greta Thunberg benutzt hat, nach der Reise bei Sotheby’s versteigert oder in den Räumen der Schwedischen Akademie der Wissenschaften ausgestellt wird, kann derzeit nicht beantwortet werden.
    (Henryk M. Broder)
  21. Entweder ist Greta Thunberg eine Produktion, mit der die Monty Python Truppe ein Comeback feiern möchte oder ein Experiment, was alles von einer Gesellschaft goutiert wird, die sich von jeder Rationalität verabschiedet hat. Die nur noch durch den Gedanken an den eigenen Untergang erregt wird und ein verhaltensgestörtes Mädchen wie eine Heilige verehrt, die über Wasser wandeln kann.
    (Henryk M. Broder)
  22. Eine durch und durch infantile Gesellschaft geht vor einem infantilen Wesen in die Knie. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer Infantilität, die sowohl in der Politik wie in der Kultur prägend geworden ist.
    (Henryk M. Broder über die Greta Thunberg Verehrung)
  23. Kein Mensch, der seine Sinne beisammen hat, würde sich von einem 16-Jährigen, dem die Eltern zu Weihnachten einen Anatomieatlas geschenkt haben, den Blinddarm rausnehmen lassen. Kein Mensch, der für sich und seine Familie ein Haus bauen will, würde einen 16-jährigen Architekten anheuern, der bis jetzt nur Sandburgen gebaut hat. Und kein Mensch, der einen Hedgefond von einem Bausparvertrag unterscheiden kann, würde einem 16-Jährigen sein Vermögen anvertrauen. Aber wenn es um das Klima und die Welt, in der wir leben, geht, mutieren lärmende Kinder plötzlich zu geschätzten Propheten eines bevorstehenden Untergangs.
    (Henryk M. Broder)
  24. Kurse in Astrophysik, Astronomie, Geologie und Geschichte wären nicht zu viel verlangt für jemanden, der die Unverschämtheit besitzt, im Alter von 16 Jahren im Namen ‚der‘ Wissenschaft zu sprechen.
    (Michel Onfrey, Philosoph, Die Welt)
  25. Wir dürfen Deutschlands wirtschaftliche Zukunft nicht Ideologen überlassen, die glauben, Strom lasse sich im Netz speichern (Mario Ohoven, Bundesverband mittelständige Wirtschaft über die Behauptung von Annalena Baerbock, Strom lasse sich im Netz speichern)
  26. Letztens habe ich Satellitenaufnahmen der NASA von Niger gesehen. Ich habe gesehen, dass die großen dunklen Flecken Bäume waren. Wo vor wenigen Jahren noch alles braun und grau war, wachsen heute Bäume.
    (Volker Schlöndorf, Film-Regisseur)
  27. Weht der Wind in Deutschland besonders kräftig, müssen nicht nur viele Windräder abgeschaltet, sondern auch Nachbarstaaten dafür bezahlt werden, dass sie den deutschen Windstrom abnehmen.
    (Georg Altrogge, Welt am Sonntag)
  28. Das ‚Jahrhundertprojekt‘ deutsche Energiewende droht zu scheitern. Aber das will niemand zugeben. Die Branche nicht, weil damit ein lukratives Geschäftsmodell pulverisiert würde. Und auch die Regierung nicht, für die es ein Offenbarungseid wäre.
    (Georg Altrogge, Welt am Sonntag)
  29. Während deutsche Städte panisch Fahrverbote verhängen und dabei wissenschaftlich diskutable Maßstäbe anwenden, setzt man im Fernen Osten auf Technologie statt Ideologie.
    (Frederic Spohr, Welt am Sonntag)
  30. Im aktuellen deutschen Strommix, der noch rund 40 Prozent Kohlestrom enthält, muss ein Elektrowagen wie der Tesla S nach Berechnungen des ADAC immerhin 580.000 Km fahren, bis er so ökologisch ist, wie ein gleichwertiger Diesel PKW.
    (Daniel Wetzel, Welt am Sonntag)
  31. Legionen von Geologen, Meteorologen und Glaziologen bestreiten weltweit den Zusammenhang von CO2 und Klima – und werden mit politischen Mitteln ins Abseits gedrängt.
    (Florian J. Hoffmann)

Quelle: curatis-pharma.de/Curatisframeset.htm


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Okt 252019
 
Die Erde als Waffe / Geo-Engineering als Krieg

Von Claudia von Werlhof

Zusammenfassung: Dieses Buch ist eine weltweit einzigartige Dokumentation von Dr. Rosalie Bertell. Ich denke, es ist eines der wichtigsten Bücher des 21. Jahrhunderts. Neben dem Originaltext der Autorin aus dem Jahr 2000 gibt es bis 2011 verschiedene Updates selbst und weitere Artikel von internationalen Experten. Als Gründer der „Planetarischen Bewegung für Mutter Erde“, die organisiert wurde, nachdem ich Bertells Werk (2010) kennengelernt hatte, um es immer mehr zu verbreiten, habe ich zu dem Buch beigetragen, indem ich seine Übersetzung und Veröffentlichung organisiert habe. Rosalie hat mich zu ihrer Vertreterin im deutschsprachigen Teil der Welt ernannt. Als Rosalie Bertell verstarb, war sie 83 Jahre alt. Wir erfahren von ihr, dass die freie Meinungsäußerung zu dem betreffenden Thema sowie eine ganze Reihe detaillierter wissenschaftlicher Fakten, wie sie von ihr vorgestellt wurden, seit Jahrzehnten unterdrückt und in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Für mich bedarf es einer öffentlichen Diskussion und einer theoretischen Klärung der Frage: In welcher der akademischen Traditionen, Weltanschauungen, in welcher Logik, Politik und Motivation passt das buchstäblich unvorstellbare, das Rosalie Bertell beschreibt? Welche Konsequenzen sind zu ziehen?
Wer war Rosalie Bertell (1929-2012)?

Dr. Rosalie Bertell wurde 1929 in den USA geboren. Sie promovierte 1966 an der Catholic University of America, Washington DC, in Biometrie. Sie hat neun Ehrendoktorwürden und zahlreiche Preise gewonnen, darunter den „Right Livelihood Award“, RLA (1986); sie war Mitbegründerin mehrerer Organisationen, darunter das „International Institute of Concern for Public Health“ (IICPH) in To-ronto, Kanada (1984) und die „International Physicians for Humanitarian Medicine“ in Genf, Schweiz (1999). Sie hat als Gutachterin für die UNO gearbeitet, in mehr als 60 Ländern für diese Institution gearbeitet und war lebenslanges Mitglied der römisch-katholischen Kongregation „Grey Nuns of the Sacred Heart“, Pennsylva-nia, USA. Rosalie Bertell ist besorgt über die menschliche Gesundheit, die Umwelt und den Planeten als Ganzes sowie über eine Warnung vor den Gefahren, denen wir ausgesetzt sind. Ihr allererstes Buch beschäftigte sich mit nuklearen Gefahren: „Keine unmittelbare Gefahr? Prognose für eine radioaktive Erde“. Für diese Veröffentlichung erhielt sie im Jahr der MCA in Tschernobyl 1986 die RLA. Aufgrund der mehrere hundert oder sogar mehrmal größeren ultimativen MCA in Fukushima im Jahr 2011 ist dieses Buch heute aktueller denn je.

Die Gefahren, denen wir Menschen und der Planet heute ausgesetzt sind, sind in der Zeit nach der Atomkraft weitaus weiter entwickelt, ohne dass die Gefahren der atomaren Welt geringer geworden wären.

Rosalie Bertell ist eine Ethikerin der gleichen Größenordnung wie vor ihr Rachel Carson mit ihrem Buch „Silent Spring“ über die fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts, die als erste das Bewusstsein für die sich ausbreitende chemische Kontamination in der Natur und ihre Auswirkungen auf die stetig steigenden Krebsraten schuf (Carson 1962).

Auch Bertell will einen Weckruf auslösen, damit die Menschen von unten aktiv werden. Sie hofft, dass eine friedliche, kooperative und weise Welt entstehen wird. Die Erde ist immer noch ein wunderbarer Planet, so glaubt sie am Ende ihres Buches, denn sie ruft uns alle auf, „sie zu respektieren, zu lieben und zu retten“! (Bertell 2013, S. 439).

Bertell ist ein Ökofeministin und Pazifistin im besten Sinne des Wortes. Sie steht für die Achtung der Rechte von Mutter Erde als „kosmisches Wesen“ und aller Wesen auf, unter und über ihr. Sie plädiert für die Abschaffung des Militärs und des Krieges, für das Ende des Patriarchats als Versuch, alles Leben und inzwischen die Erde selbst zu dominieren, und für das Ende des Kapitalismus als rabiate und rücksichtslose Plünderung des ganzen Planeten.

Sie steht für die friedliche Beilegung von Konflikten durch internationale Gerichte und für die notwendige Gründung eines Umweltgerichtshofs, der die Interessen der Erde und ihre Sicherheit und Integrität sowie die Regelung der Entschädigung für verursachte Schäden wahrt. Bertell ist eine sehr vernünftige Denkerin, glasklar und scharf; sie hatte einen sechsten Sinn für die Aufdeckung verborgener Informationen, sie war engagiert und mutig, und sie gab nie auf, obwohl sie von mehreren Angriffen auf ihr Leben bedroht wurde.

Als katholische Nonne wurde sie von ihrer Gemeinde „Grey Natives of the Sacred Heart“ in den USA unterstützt und war daher nicht auf die Finanzierung durch Einzelpersonen oder Institutionen angewiesen.

Die Schäden an diesem empfindlichen Mantel der Atmosphäre sind jedoch bis heute unübersehbar und es bleibt unklar, ob sie jemals wieder verschwinden werden. Wir werden die Bedeutung der „Lebenssysteme“ der Erde, zu denen das elektromagnetische Feld gehört, nie begreifen oder die Veränderungen verstehen, die sie durchlaufen hat.

Darüber hinaus begannen Experimente mit dem Wetter zu laufen, die während des Vietnamkriegs einen ersten Höhepunkt erreichten. Sie begannen mit Experimenten zu einer künstlich verlängerten Monsunzeit, zu künstlich verstärkten Unwettern mit tödlichen Chemikalien wie Monsantos „Agent Orange“, die durch Sprühaktionen von Flugzeugen verteilt wurden, damit die Bäume ihre Blätter verlieren würden. Diese Experimente begannen mit dem Versuch, ein Loch in der Ozonschicht zu schaffen, mit dem Ziel, einen Zusammenbruch der vietnamesischen Landwirtschaft durch die Induktion ungefilterter kosmischer Strahlung auszulösen, die aus Gamma-Strahlen, Röntgenstrahlen, Infrarotstrahlen, UV-Strahlen oder bestimmten anderen Mikrowellen besteht, von denen intakte Schichten der Atmosphäre die Erde schützen (Bertell 2013, S. 230).

Inzwischen lässt das Loch in der Ozonschicht über der Antarktis und dasjenige, das sich vor kurzem und zum ersten Mal über der Arktis gebildet hat, wahrscheinlich aufgrund der Radioaktivität von Fukushima, zahlreiche Arten von Strahlung, darunter die gefährlichsten, in die Atmosphäre eindringen. Darüber hinaus wird diese Art von Strahlung hier unten (a.a.O.) zusätzlich für den medizinischen und elektronischen Gebrauch hergestellt, nach dem Prinzip, Kriegstechnologien auch in Frieden einzusetzen.

Darüber hinaus konzentriert sich die Strategie rund um Raketen und Raumfahrt, einschließlich Überschallflug, Raumstationen, Satelliten und das SDI-„Star Wars“-Programm (Bertell 2013, S. 184-188; 258ff), auf Projekte zur militärischen Kontrolle der Erde aus dem All. „Der Weltraum wird das nächste Schlachtfeld sein“ (Bertell 2013, S. 177). Aus diesem Grund sind thermonukleare Bomben über unseren Köpfen herumgekreist, um eine schnellere Bombardierung von Zielen auf der Erde zu gewährleisten, und wir sind durch Plutonium gefährdet, das verwendet wurde, um Raketen wie die Cassini während ihrer Mission nach Saturn, die 1997 begann, zu befeuern, ein Potenzial für eine weit verbreitete und tödliche Kontamination im Falle eines Unfalls.

Schließlich begannen in den 1960er und 1970er Jahren Experimente mit EM-(elektromagnetischen) Wellen und der Erwärmung der oberen Schichten der Atmosphäre (Bertell 2013, S. 139ss), genannt „Ionosphäre“, ab einer Höhe von 80 km, indem sie diese elektromagnetisch geladene Schicht durch den Einsatz von „ionosphärischen Heizelementen“ beeinflussten. Der bekannteste dieser „Heizgeräte“ ist HAARP (High-Frequency Active Auroral Research Project) in Alaska, das später in den 1990er Jahren aufgebaut wurde, riesige Radaranlagen mit Antenne und einer speziellen Energieversorgung (Bertell 2013, S. 273ss). Bertell zufolge wurde die arktische Region durch die Nutzung von EM-ELF-Wellen (extrem niederfrequenter Wellen) einem bewussten Auftauprozess unterzogen, auf den sich die ehemalige Sowjetunion und die Vereinigten Staaten bereits 1974 in Wladiwostok geeinigt zu haben scheinen (Bertell 2013, S. 256, 445; Ponte 1976; MacDonald 1968).

Dies ist eine Art Grenzforschung, da ein Großteil dieses Wissens außerhalb des uns bekannten wissenschaftlichen Diskurses bleibt. Praktisch niemand ist sich dieser neuen Wissenschaft bewusst, obwohl fast 40 Jahre vergangen sind. Im Gegensatz dazu werden Wissenschaftler, Forscher und die Bevölkerung zu der Annahme veranlasst, dass die Treibhausgasemissionen der zivilen Industrie die Ursache für das schnelle Auftauen der arktischen Region sind und ein Beweis für die Klimaerwärmung durch CO2 im Allgemeinen sind! (Storr in Bertell 2013, S. 533). Inzwischen haben Exxon Mobile und seine russischen Kollegen damit begonnen, Gebiete in der Arktis auf der Suche nach Öl abzusuchen.

Inzwischen gab es kontinuierliche „offizielle“ Kriege, in denen jedoch neue inoffizielle Waffen zum Einsatz kamen, wie lasergesteuerte Waffen und insbesondere DU-Munition (abgereichertes Uran), hergestellt aus abgereichertem Uran 238, das seinen Ursprung in Kernkraftwerken hat. Dies ist auf dem Balkan, während des Golfkriegs mit Irak/Kuwait und überall sonst der Fall gewesen – in Afghanistan, im Irak und in Libyen.

Infolgedessen hat sich die radioaktive Belastung in diesen Gebieten und für die Menschen in den Seeregionen vorübergehend oder dauerhaft drastisch erhöht (siehe „Golfkrieg-Syndrom“, Günther 2002). Forschungen der Geophysikerin Leuren Moret haben einen signifikanten Rückgang der Geburtenraten nachgewiesen; eine Erholung ist nicht zu erwarten (Moret 2011c, d). Mit anderen Worten, die Strahlung hat in der Tat bereits zu einem realen Rückgang der Bevölkerung in den jeweiligen Gebieten geführt. Der Beitrag von Fukushima zu dieser Entwicklung (Moret 2011 a, b) ist noch völlig unvorhersehbar.

Nach den vielen kleineren Anlagen zur Manipulation der Atmosphärenschichten mit EM – elektromagnetischen – Wellen wie Poker Flats/Alaska, Plattville/Colorado und HIPAS/Alaska entstanden die größeren. Dies zeigt sich in Arecibo/Puerto Rico, EISCAT in Tromsö in Nordnorwegen, sowie dem so genannten „Specht“ in der Sowjetunion (Bertell 2013, S. 288ss), und seit Anfang der 90er Jahre die HAARP-Antennenfarmen mit 180 Radartürmen im Jahr 2002. Begleitet werden sie inzwischen von Einrichtungen in den Niederlanden und Schweden, Israel, Australien, China und anderen Ländern (zuletzt wahrscheinlich MARLOW bei Rostock, Norddeutschland) sowie von einem mobilen X-Band-Radar als Schwimmhilfe, das über den Horizont hinausreicht. Etwa zwei Dutzend dieser Anlagen dürften heute weltweit in Betrieb sein. Im Jahr 2013 wurde in Sizilien ein neues, MUOS, für die Satelliten-Lite-Koordination, gebaut (MUOS 2015). So kann ein Beschuss oder eine Erwärmung der Ionosphäre gleichzeitig, einzeln oder in Gegenüberstellung erfolgen, sei es zu experimentellen Zwecken oder als geplanter Angriff (siehe „SuperDARNS“ in Bertell 2013, S. 283ss).

Dazu wird die elektrisch geladene Luft der Ionosphäre, das „Plasma“, das ein einzigartiger Aggregatzustand jenseits eines festen, flüssigen oder gasförmigen Zustandes ist (Bertell 2013, S. 143), mit der Leistung der ionosphärischen Heizgeräte erwärmt, die sich zu GIGA Watt, Milliarden Watt summieren können. Durch diesen Vorgang verdichtet und wölbt sich das Plasma und erzeugt einen spiegelartigen Reflektor, von dem aus die von ionosphärischen Erhitzern ausgesandten Energiestrahlen in jedem gewünschten Winkel abprallen und an einen entsprechenden Punkt auf oder unter der Erdoberfläche zurückgelenkt werden können (Bertell 2013, S. 279ss). Von dort geht die große Zerstörung aus, die bisher nicht als künstlich herbeigeführte Katastrophe erklärt werden konnte, obwohl die ENMOD-Konvention der UNO von 1977, nach dem Vietnamkrieg, bereits über sie sprach und versuchte, ihre militärische Nutzung zu verbieten (UN 1977). Die Verwendung der ionosphärischen Erwärmung mit gepulsten EM-Wellen als eine der wichtigsten Techniken zur Umweltveränderung ist besonders wirkungsvoll bei der Freisetzung oder Verstärkung latenter oder beginnender Bewegungen, entlang von Erdbebenlinien oder in aktiven Vulkanen. Solche Prozesse, die extrem niederfrequente – ELF – Wellen verwenden, sind in der Lage, auch durch das Innere des Gebäudes hindurch zu durchdringen und zu schneiden.

 Im Moment ist ein Trend zur Schaffung von „Umweltgerechtigkeitsbewegungen“ zu beobachten. Diese „Bewegungen“ wollen das zivile „Geo-Engineering“ in den Bereichen Zivilwissenschaft, Politik und Privatwirtschaft fördern, indem sie behaupten, die „Klimaerwärmung“ zu bekämpfen. Sie bestehen überwiegend aus Geoingenieuren. Sie behaupten, in der Lage zu sein, die Klimaerwärmung zu bekämpfen, ohne die Ursachen tatsächlich anzugehen! (Hamilton in Bertell 2013, S. 485ff; Bertell 2013, S. 312ff). Die Schuld für die Klimaerwärmung liegt vor der Haustür der zivilen CO2-Emissionen, eine Position, die erst seit 1997 eingenommen wird (Kyoto-Protokoll, Bertell 2013, S. 311).

Laut Bertell hat keine einzige Klimakonferenz jemals von CO2 gesprochen – deshalb! Die Bewegung der Geoingenieure konzentriert sich jedoch überhaupt nicht auf die Reduzierung der CO2-Emissionen. Im Gegenteil, diese Bewegung geht davon aus, dass es ohnehin keine Chance gibt, wesentliche Normen in dieser Hinsicht politisch durchzusetzen. Diese „Bewegung“ zielt auf die vermeintlichen Symptome und nicht auf das Problem der Schäden an der Erde selbst ab und zieht gleichzeitig erhebliche finanzielle und technische Ressourcen an (Fraile 2015; Weiss 2014; 2016).

Unter den Voraussetzungen der CO2-These manipulieren diese Geo-Ingenieure nicht weniger als die planetarische Dimension der Erdelemente. Mit den Ozeanen („Ozeandüngung“), den Luftschichten (Aerosole, „Solar Radiation Management“, SRM, Sprayings, Bertell 2013, S. 254; 319) und dem Boden (Entwaldung (!), Maßnahmen in Bezug auf mehr „Albedo“, sonnenreflektierende Weißräume und Wolken), um die Erde gegen Sonnenwärme abzuschirmen und/oder für eine effektivere CO2-Absorption und die Notwendigkeit der CO2-Reduktion zu beseitigen. Obwohl die Gefahren, die von CO2 ausgehen, angeblich bedrohlich sind, leugnet dieser Ansatz die Notwendigkeit, sich weiter mit dem Thema zu befassen – nämlich wie man es selbst loswerden kann! Der Prozess der Bekämpfung der „Klimaerwärmung“, der einmal in einem ingenieurwissenschaftlichen Kontext initiiert wurde, müsste – wie von Geo-Ingenieuren gesagt wird – „auf unbestimmte Zeit“ fortgesetzt werden, um das Klima zu erhalten und nicht eine sofortige Überhitzung des Planeten unter der Hitze einer Sonne zu riskieren, die am blauen Himmel scheinen darf. Tatsächlich findet in der Tat eine teilweise Erwärmung der Erde statt. Dies geschieht jedoch nicht in der Troposphäre, in der sich CO2 tatsächlich ansammelt, sondern in den höheren Schichten der Stratosphäre, in denen HAARP und ähnliche Einrichtungen – die „ionosphärischen Heizer“ – aktiv sind! (Phillips 2011).

Insgesamt kann die globale Erwärmung nicht die Folge von CO2-Emissionen sein! (Bertell 2013, S. 321-323). CO2 ist schmutzig, aber es erhitzt sich nicht, wie sie sagt. Abgesehen von Bertell hat kaum jemand bemerkt, dass die Umweltkrise unter dem Deckmantel der so genannten „Klimakrise“ sowie die vermeintlichen Lösungen für diese Krise, nämlich die Geo-Engineering, beide aus den gleichen militärischen Labors stammen!

Ironischerweise, wie in Hamiltons Beitrag zu Bertells Buch gesagt: Das Militär selbst geht nicht davon aus, dass es eine Art Klimakrise gibt! Die Maßnahmen des militärischen Geo-Engineerings zielen nicht auf die Reduzierung der Klimaerwärmung ab. Diese Maßnahmen wurden aus völlig anderen Gründen erfunden, nämlich aus militärischen: Sie sind Geo-Waffen (Bertell 2013, S. 58).

Anstatt herauszufinden, wie man militärische Störungen und Manipulationen des Klimas durch „Wetterkriege, Plasmawaffen und Geo-Engineering“, wie Bertell sagt, stoppen kann, indem man beispielsweise „ionosphärische Heizgeräte“ weltweit abschaltet, konzentriert sich die Diskussion auf die Bekämpfung der Folgen dieses globalen Krieges – gerade durch den Einsatz der gleichen Maßnahmen, die sie tatsächlich verursacht haben! Die Tatsache, dass es sich nicht um die angebliche CO2-Frage oder gar um die „böse Natur“ handelt, die sich uns entgegenstellt, bleibt durch die Schaffung von absichtlicher Verwirrung verborgen! Einer der großzügigsten privaten Sponsoren von Geo-Engineering, der sich als zivile Maßnahme zur Bekämpfung der Folgen von CO2-Emissionen ausgibt, obwohl er eigentlich ein militärisches Vorhaben auf dem Planeten ist, ist der reichste Mensch der Welt, Bill Gates (Bertell 2013, S. 253f; Hamilton in Bertell 2013, S. 504).
Das Ende der Anschuldigungen der „Verschwörungstheorie“?

Bertells Buch könnte der Beginn eines Endes von Beleidigungen und Verdächtigungen sein, die darauf abzielen, all dies wie eine „Verschwörungstheorie“ klingen zu lassen (ein Begriff, der von der CIA erfunden wurde, um diejenigen zu beschimpfen, die an der offiziellen Version des Mordes an J.F. Kennedy zweifelten). Wenn die entsprechenden aktuellen Entwicklungen aus dem dunklen Raum der Anonymität, Geheimhaltung, Verleugnung und Verheimlichung geholt werden – wie Bertell es getan hat -, wird es nicht mehr möglich sein, die Fakten abzuschütteln!

Dies geschieht jedoch noch nicht, wie wir heute wissen, fünf Jahre nach der Veröffentlichung von Bertell auf Deutsch – dem ersten echten öffentlichen Auftritt ihres Buches nach dem plötzlichen Konkurs ihres englischen Verlages im Jahr 2000. Der Hintergrund dieser Strategie zur Verheimlichung der Tatsachen zeigt sich gerade darin, dass die Zusammenhänge zwischen Umweltkrise und militärischen Experimenten und Angriffen immer wieder verschleiert werden. Ein inzwischen „inoffizieller“ und/oder möglicherweise bereits tobender nicht erklärter Krieg ist unbedingt zu verbergen, um nicht den Widerstand der Zivilgesellschaft oder gar des Rechts zu riskieren, wie er unvermeidlich wäre, wenn die Realität öffentlich sichtbar würde (Storr in Bertell 2013, S. 545). MacDonald, der bereits erwähnt wurde, erklärt, dass ein solcher „geheimer Krieg“ den betroffenen Bevölkerungsgruppen nie erklärt oder gar bekannt sein muss. Es könnte jahrelang so weitergehen, dass sich nur die beteiligten Sicherheitskräfte dessen bewusst sind (MacDonald, 1968). Diese Art von „Geoterrorismus“ und damit „technetronic“ (Mac Donald) Krieg würde unter dem Deckmantel der Militarisierung oder „Waffe“ von „Industrieunfällen“, „Umweltkatastrophen“ und „Geo-Engineering“ (Phillips 2011) erscheinen.

Rosalie Bertell erklärt, dass das Militär uns zur Legitimation braucht, da es zivile Ressourcen (Bertell 2013, S. 388) und Vorleistungen benötigt, wie sie z.B. durch Wissenschaftler geleistet werden, und unseren Glauben an seine Fähigkeit, Sicherheit im militärischen Sinne (Bertell 2013, S. 365) und im Katastrophenfall zu schaffen. Es wäre natürlich nicht gut, wenn wir davon ausgehen könnten, dass es diese Katastrophen selbst verursacht! Das zivile akademische Feld ist genau das, das die Unmöglichkeit einer solchen Katastrophe behauptet, die durch eine bewusste Manipulation von Naturereignissen verursacht wird. Alle Katastrophen der letzten Jahrzehnte, nämlich das Zehnfache der Zahl der Naturkatastrophen im Vergleich zu vor 1970 (Bertell 2013, S. 306) und die endlose Ansammlung der schwersten Erdbeben weltweit, sind für sie nichts anderes als einfache Naturereignisse. Wir dürfen nicht vergessen, dass die „normale Wissenschaft“ diese Phänomene nicht erklären kann, da sie nie berücksichtigt hat, was Nikola Tesla erforscht und erfunden hatte. Die Erde scheint tektonisch und seismisch unverändert geblieben zu sein, und es gibt keine vernünftigen Erklärungen für die Zunahme der vulkanischen Aktivität zum Beispiel.

Der Bedarf an mehr theoretischer Erklärung

Da das Ganze jedem Schaden zufügt, wird es unglaublich und scheinbar irrational. Eine Erklärung ist notwendig. Wer von uns normalen Menschen könnte diese bewusste Förderung des Wahnsinns überhaupt verstehen?

Rosalie Bertell erklärt die vielfältigen Fakten, die sie über den Millitär als Institution, die für laufende und geplante Kriege existiert, gesammelt hat. Da es daher offensichtlich ist, dass das Militär auf Vernichtung und Vernichtungssysteme immer neuer Art spezialisiert ist, scheint es keine Notwendigkeit für eine gründlichere Erklärung zu geben. Diese Notwendigkeit besteht jedoch, denn die militärischen Technologien stammen aus den Naturwissenschaften, den zivilen wie auch den militärischen.

Bertell selbst als Wissenschaftlerin hat jedoch keine Kritik an den Wissenschaften als solchen, also an den modernen Wissenschaften, entwickelt. Die Analyse der Ursprünge und der Entwicklung der modernen Wissenschaft zeigt jedoch, dass das Militär nur die Spitze des Eisbergs ist. Unter seiner Wasseroberfläche befindet sich der Berg einer Wissenschaft, die in der Neuzeit erfunden wurde. Es begann mit der Planung, die Natur in all ihren Formen, auch die Frauen als „Natur“ zu unterwerfen, sie zu zerstören und zu kontrollieren, ebenso wie die Natur mit Hilfe des „wissenschaftlichen Experiments“. Die entsprechenden Technologien wurden zunächst in den Kerkern der „Heiligen Inquisition“ (Kaufmann 1982) entwickelt. Diese neuen Wissenschaften wurden nicht nur von einer „patriarchalischen“ Gesellschaft motiviert, die sich für neue Formen der Frauenunterwerfung interessierte, sondern auch von Anfang an mit und für das Militär arbeitete (Wagner 1970). Heute versuchen sie nun auch die Natur zu kontrollieren, wie die Erde selbst, wie eine Art „Mega-Hexe“, die sie, den Planeten, entstört, wie wir heute wissen.

Der einzige, aber wichtige Unterschied besteht darin, dass sich die Dimensionen und Gefahren, die sich seitdem vervielfacht haben, sowie die allgemeine Verbindung zwischen den Zivil- und den Militärwissenschaften außerhalb des allgemeinen Wissens und Bewusstseins zu liegen scheinen. Wenn wir uns die Zerstörung von Natur und Leben ansehen, die überall stattfindet und sicherlich nicht mehr geleugnet werden kann, auch ohne direkten Krieg, dann können wir erkennen, was es bedeutet, dass die Wissenschaften mit dem Militär verbunden sind, auch wenn sie erklären, dass sie „zivil“ und „friedlich“ sind. Auf diese Weise ist das gesamte wissenschaftliche Vorhaben in Wirklichkeit ein Krieg gegen das Leben, wobei das Militär nur sein Höhepunkt ist. Genau das ist es, was wir jetzt in voller Größe erleben.

Wir müssen also jetzt die Frage beantworten, warum und wie dies geschehen ist und sogar von der Gesellschaft gefördert wird, mit allen möglichen Mitteln, wie wir gesehen haben. Aus der Sicht meines Ansatzes der „kritischen Theorie des Patriarchats“ hat das Militär so etwas wie eine „militärische Alchemie“ erfunden, ein Ausdruck, den Rosalie Bertell sehr gefiel, als sie davon wusste. (Sie wollte sogar, dass eine Neuauflage ihres Buches so betitelt wird). Das bedeutet, dass die patriarchalische, frauen- und naturhassende – Dimension der modernen Zivilisation (Werlhof 2016b) bis in die Antike zurückreicht, wo die Wissenschaft und Technik einer patriarchalischen „Alchemie“ entwickelt wurde. Ihr Ziel war es schon damals, die Kontrolle über Frauen, Mütter und Mutter Natur zu übernehmen, um sie in ein vermeintlich höheres und besseres Leben und eine bessere Materie, nämlich ein mutterloses Leben und künstliches Gold, zu verwandeln (Schütt 2000; Werlhof 2011). Das ist ihnen nicht gelungen und gelingt ihnen auch nicht. Mit der Erfindung der modernen Wissenschaft und der Zukunft, die vom Respekt vor der Erde und der Erhaltung der „ökologischen Sicherheit“ geprägt ist.

Heute, 16 Jahre später, deutet die anhaltende Krise auf eine völlig andere Entwicklung hin, wenn nicht auf einen neuen Weltkrieg (Chossudovsky 2012 und 2015), der bereits begonnen zu haben scheint. Die Öffentlichkeit, die meisten Zivilwissenschaftler, Sozialbewegungen und die meisten Politiker haben jedoch noch nicht verstanden, wie die neuen Waffen von Wetterkriegen, Plasmawaffen und Geo-Engineering funktionieren. Sie verstehen nicht, warum es möglich sein soll, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Stürme, Dürren, Überschwemmungen, wechselnde Meeresströmungen, Tsunamis, Wettereinflüsse ganzer Regionen, Hitze und Kälte, Wetterbedingungen über die Jahreszeiten oder die Klimazonen hinaus – allesamt bereits 1977 in der UN ENMOD-Konvention erwähnt.

Der Grund dafür ist, dass diese Effekte hauptsächlich auf „Tesla-Technologien“ zurückzuführen sind, die auf der Manipulation des elektromagnetischen Potentials der Erde basieren. Der Physiker und Erfinder Nikola Tesla (1856-1943) wurde von den Zivilwissenschaften nie öffentlich anerkannt, auch wenn es ohne ihn keinen Wechselstrom, keine elektronischen Geräte und keine drahtlose Kommunikation gäbe. Teslas Idee, die Phänomene des Lebens über seine „Wellen“ statt über seine „Teilchen“ zu behandeln, Einfluss auf seine Bewegungen statt auf die feste Materie zu nehmen, wie es in der modernen Wissenschaft üblich war, führte zu Erfindungen von Charakter und Größe, die durch die „normale“ Physik weder produziert noch erklärt werden konnten. Teslas Erfindungen (Tesla 1919) wurden am Ende des Zweiten Weltkriegs heimlich vom Militär im Osten und Westen übernommen und nie in der Öffentlichkeit diskutiert. Weniger bekannt war, wie Teslas Erfindungen mit der Quantenphysik, einem weiteren Teil der neuen Physik des letzten Jahrhunderts, zusammenhingen, was zu noch schrecklicheren Waffen führte, wie Bearden, ein Schüler von Tesla, und Bertell (Bearden 1986; Bertell 2013, S. 237, 239, 243, 251, 454, 468ss) erklärt.

Leider – so Bertell – bedeutet das Warten auf den Einsatz dieser Waffen, um sie dann besser verstehen zu können, das Ende unserer Zivilisation und unseres Lebens. Unsere Forschung muss den Bedrohungen voraus sein, anstatt zurückzubleiben. Chemtrails sind der Versuch der biologischen und chemischen Kriegsführung. Was sie jetzt auf uns abladen, könnte nur ein Vorgeschmack auf das sein, was tatsächlich geplant ist (Bertell, E-Mail 27.01.2011).

Wie sieht es mit der Rechtslage aus?

Es gibt keine Gesetze, die die Beeinflussung des Erdklimas verbieten (Hamilton in Bertell 2913, S. 502). Bertells Haltung zu diesem Thema: Wenn das Militär unsere Luft, unser Wasser, den Boden und die Kräfte unserer Erde manipuliert oder etwas tut, das unsere Lebensbedingungen in Frage stellt, geschweige denn das Potenzial hat, sie zu zerstören, dann darf das einfach nicht passieren! In erster Linie muss dies öffentlich diskutiert werden…. Jenseits aller Geheimhaltung müssen wir ein Recht darauf haben!

Umweltschützer Dominik Storr:

Die Tatsache, dass die geophysikalische Kriegsführung gegen Mutter Erde keine rechtlichen Auswirkungen hat, ist aber auch ein Symptom für ein völliges politisches Scheitern. Politisch ist es nicht gelungen, verbindliche Rechtsnormen zu Begrenzungen, geschweige denn zu einem Verbot von Klima- und Wetterverhältnissen zu schaffen (Storr in Bertell 2013, S. 528).

Denn diese bleiben verborgen und gelten als nicht existent, obwohl die Menschenrechtsgesetze im Allgemeinen ausreichen, um Klima- und Geo-Engineering-Verbot zu erlassen, nachdem sie untersucht und ihre zwangsläufig schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Umwelt nachgewiesen wurden. Die UN-ENMOD-Konvention verbietet den feindlichen Einsatz von Techniken, die die Umwelt verändern. Dieses Übereinkommen kann daher nicht für rechtliche Tätigkeiten herangezogen werden, soweit eine „wissenschaftliche und friedliche“ Nutzung dieser Techniken propagiert wird, wie sie von der zivilen Geotechnik vorgeschlagen wird. Die militärische Nutzung muss also geheim gehalten werden (Storr in Bertell 2013, S. 526, 530ss, 534ff).

Keine der UN-Konferenzen hat eine Diskussion über das militärische Verhalten auf den Tisch gebracht, so Bertell, obwohl sich die UNO seit 36 Jahren der Existenz von Wetteränderungen für Kriege bewusst ist und diese tatsächlich verboten hat, wurde das Thema bei der Konferenz in Kopenhagen 2009, bei der das Klima das zentrale Thema war, nicht einmal angesprochen. Dies war auch bei der COP21-UN-Konferenz in Paris im Jahr 2015 nicht der Fall.

Stattdessen erzwang die UNO jedoch in Nagoya 2010 ein globales Moratorium gegen Geo-Engineering und verbot individuelle, also private Maßnahmen. Wen kümmert es schon? An der Börse können Sie mit „Wetterderivaten“ Geld verdienen.

Was können wir tun?

Unser Ziel ist es, die Öffentlichkeit, die Medien, die Bewegungen, die Wissenschaft, die Politik, die EU und vor allem die Menschen, insbesondere die Jugend, zu wecken.

Die offiziellen Theorien über die globale Erwärmung und die angeblichen Gründe dafür, namentlich der zivile Ausstoß von CO2-Gasen, wie sie kürzlich auf der letzten UN-Klimakonferenz COP21 in Paris (2015) erneut behauptet wurden, müssen demontiert werden (Bertell 2013, S. 300ff). Das IPCC – das Intergovernmental Panel on Climate Change – als wichtigste offizielle Institution, die die Theorie über die Bedeutung von CO2 propagiert, basiert auf reiner Computersimulation und hat kein wirkliches Angebot (Storr in Bertell 2013, S. 533). Die meisten Wissenschaftler haben sogar große Zweifel an der CO2-These (Weiss 2016; Wigington 2016). Die Ergebnisse unabhängiger Wissenschaftler wie Marvin Herndon werden nicht veröffentlicht (a.a.O.). Untersuchungen wie die des Aktivisten Dane Wigington werden nicht bewertet (Wigington 2016), auch wenn er offizielle Quellen zitiert, wie eine aktuelle Rede von CIA-Direktor Brennan über Geo-Engineering und einige seiner Methoden. Zivile Geoingenieure hingegen leugnen die tatsächliche Anwendung dieser Methoden und geben vor, dass sie nur für eine mögliche zukünftige Nutzung auf dem Tisch der Diskussion stehen (Fraile 2015, Weiss 2014, 2016). Auf diese Weise vermeiden sie jedes rechtliche Problem, jedes Problem mit der Zivilgesellschaft und jede Nähe zum Militär. Denn wenn der Klimawandel das Ergebnis der Anwendung militärischer Geotechnik ist, gibt es keine Möglichkeit, ihn gegen den Klimawandel zu propagieren!

Rosalie Bertell ist ein Augenschmaus! Sie führt uns in 7 Jahrzehnte der Manipulation und Zerstörung der earth´s Systeme und zeigt, wie kompliziert die Realität inzwischen geworden ist, denn einerseits mögen Synergieeffekte Einfluss gehabt haben, andererseits fehlen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung über sie in der Öffentlichkeit.

Sie zeigt uns, dass und warum eine neue Dimension, die bisher nie berücksichtigt wurde, erkannt werden muss – die planetarische. Gleichzeitig zeigt sie, dass dieser Planet ein gigantisches, aber freundliches und schönes kosmisches Wesen ist, das die Fülle des Lebens, die er über Milliarden von Jahren geschaffen hat, erhalten will – auch uns! Rosalie Bertell ist in der Lage, die neuen Dimensionen der unglaublichen Gefahren, die uns bedrohen, zu sehen, sie nüchtern zu analysieren und unsere Liebe zur Mutter Erde als einen mentalen und spirituellen Weg zu fordern, um gleichzeitig weiterzumachen. Es ist eine Einladung, nicht aufzugeben, sich nicht zu verstecken und nicht in Verzweiflung zu geraten, sondern zu beginnen, sich zu öffnen, sich zu verbinden, sich zu organisieren und für diese Erde einzustehen, wie sie die einzige ist, die wir haben. Ich nenne es ihr „planetares Bewusstsein“ (Werlhof 2014b), ein Bewusstsein für diesen wunderbaren Planeten, der von uns geliebt und geschützt werden muss. Was noch?

Rosalie hat sich als Ökofeministin bezeichnet. Ist nicht ihr Bewusstsein und ihre Liebe zu Mutter Erde genau das, was der Ökofeminismus heute braucht, um auf der Ebene einer Realität zu sein, die in eine neue Dimension eingetreten ist, eine, die es bisher noch nie auf der Erde gegeben hat? Der Schlüssel liegt also darin, vor und nicht nach einem elektromagnetischen geophysikalischen Krieg in diesem planetarischen Bewusstsein aufzuwachen. Eine neue Bewegung wird benötigt, um zu ihr zu gelangen, und eine breitere Theorie, um sie zu verstehen.
Bertells Buch ist eine globale Warnung für uns alle.


Referenzen
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Bearden, Thomas E. 1986/2002. Fer de Lance. Briefing über sowjetische skalare elektromagnetische Waffen. Santa Barbara: Cheniere Presse.
Bearden, Thomas E. 2012. Skalar Technologie. Peitschend: Michaelsverlag (Engl. Gravitobiologie)
Begich, Nick, Jeanne Manning. 1996. Löcher im Himmel. Peitschend: Michaelsver-lag.
Begich, Nick, Jeanne Manning. 1995/2002. Engel spielen diese HAARP nicht: Fortschritte in der Tesla-Technologie. Verankerung: Erdimpulspresse.
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Bertell, Rosalie. 2000. Planet Erde. Die neueste Kriegswaffe. London: Die Frauenpresse.
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http://www.unive.it/media/allegato/dep/n30-2016/22
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Wood, Judy. 2014. Wo sind die Türme hin? Der Beweis für eine gezielte Free-Energie-Technologie am 11. September (Web, 2010). Port Townsend: Feral House.


Links

Okt 232019
 
Fiktion anthropogener Klimawandel und illusionäre Klimaschutzmaßnahmen sowie notwendige menschenmachbare Aktivitäten zur Sicherstellung der Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung!

Von Arthur Chudy,  4. Oktober 2019

Ich schließe an meinen Brief vom 2. September 2019 an und setze voraus, dass Sie ihn zur Kenntnis genommen haben. In Ihrer Rede auf dem UN Climate Action Summit am 23. September 2019 in New York haben Sie gesagt:

(1) „Es gibt keinen Zweifel daran, dass Klimawandel und Erderwärmung im Wesentlichen von Menschen gemacht sind. Deshalb müssen wir dem Ratschlag der Wissenschaft folgen“

und

(2) „Die Industriestaaten sind die Hauptverursacher dieser Erderwärmung, wie wir sie heute erleben.“ 

A. Klimaschutz1 hat keine wissenschaftliche Begründung und Rechtfertigung

Entgegen Ihrer These (1) haben – nahezu zeitgleich –

  • 500 Wissenschaftler2 in einem Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Sr. António Guterres, New York, und an Frau Patricia Espinosa Cantellano, UNFCCC-Sekretariat, Bonn, appelliert:
        „There is no climate emergency“ (Es gibt keinen Klimanotstand!)3
  • 300 Wissenschaftler4 mit einer „European Declaration an President of the European Council, Emiel Charles Michel, und an President of the European Commission To be appointed’, Head of the European Parliament, Frau Ursula von der Leyen, interveniert5
        „There is no climate emergency“ (Es gibt keinen Klimanotstand!)
  • 90 italienische Wissenschaftler in einer namentlich unterzeichnen Petition gegen Klimaalarm an die eigene Regierung protestiert.6
  • Wenige Tage nach dem UN Climate Action Summit7 hat sich – als Gegenreaktion – eine „Global Climate Intelligence Group“ gegründet.8

Für das alles muss es gravierende, objektive Gründe geben, zumal es heutzutage erheblichen Mut erfordert, sich gegen den IPCC-Mainstream zu wenden. Einen Konsens der Wissenschaftler, wie in Fakes-Publikationen behauptete (97-99 %) wurde, gibt es nicht! Es erhebt sich die Frage, welchem einseitigen Rat von welchen Wissenschaftlern Sie folgen? Sie, Frau Bundeskanzlerin, sind hiermit aufgefordert, den Bürgern und dem Bundestag Ihre Ratgeber und deren wissenschaftlichen Beweis für den anthropogenen, angeblich durch CO2 verursachten und steuerbaren Klimawandel offen zu legen. Das zu erfahren ist das Recht der Bürger, weil Sie daraus gravierende Konsequenzen für das Leben, den Wohlstand, jedes Bürgers der Bundesrepublik Deutschlands ableiten und gesetzlich verankern wollen.

Vermutlich folgen Sie dem Rat es Weltklimarates IPCC und dem von ihm finanzierten „Institut für Klimafolgenforschung“, PIK Potsdam. Der IPCC-Weltklimarat einschließlich das PIK Potsdam haben ihre Glaubwürdigkeit verloren:

  1. Das IPCC ist keine Wissenschaftsorganisation für ergebnisoffene Forschung, sondern ist einerseits eine Schar vom korrumpierten Wissenschaftlern, die auf Biegen und Brechen im Auftrag (und guter Bezahlung) der UN beweisen sollen, dass es einen menschengemachten, durch CO2-Emissionen verursachten Klimawandel gibt, und andererseits im öffentlichen Bereich lediglich nur das Instrument, um eine Massenpropaganda zu initialisieren und Druck auf die Regierungen auszuüben, seine weltverändernden Absichten durch selbst gesteckte Klimaziele auf nationaler Ebene durchzusetzen.
  2. Das Klimaschutzkonzept des IPCC, das im Wesentlichen auf der Reduzierung der anthropogenen CO2-Emisionen (Dekarbonisierung) beruht, hat mit der gerichtlich bestätigten Entlarvung der Mann´schen „Hockeyschlägerkurve“ als datenmanipulierte Fälschung seine wissenschaftliche Grundlage und Gültigkeit verloren.9 Das heißt im Klartext: Es gibt keine Abhängigkeit der Erderwärmung von der CO2-Konzentration der Erdatmosphäre. Somit sind auch das „Pariser Klimaabkommen“ und die darin verankerten „Klimaziele“ ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage, die Klimakongresse eine Fake-Farce.
    190 Unterzeichnerstaaten sind irregeführt und betrogen worden!
  3. Neue Forschungsergebnisse10 zur Sonnenaktivität prognostizieren für die kommenden Jahrzehnte eine Eiszeit.

Großbritannien: „Oscillations of the baseline of solar magnetic field and solar irradiance on a millennial timescale”, veröffentlicht in „Nature“11

Russland: Moskauer Lebedew-Physikinstitut mit Forschung zur Dynamik von Sonnenflecken12

China: Warnung vor globaler Abkühlung als Auswirkung der Sonnenaktivität.13

Ebenso weisen die Klimatologen Prof. Horst Malberg, Berlin, und Prof. Dr. Nir Shaviv, Israel, eine enge Korrelation zwischen Sonnenfleckenveränderungen und der Erd- / Ozeantemperatur nach.

Wenn drei unabhängige Forscherteams aus drei Ländern, England, Russland und China, mit unterschiedlichen Methoden am gleichen Objekt Sonne zu gleichen Ergebnissen und Aussagen / Prognosen gekommen sind, ist die Validität und Sicherheit dieser Forschungsergebnisse außerordentlich hoch.

Diese Feststellung wird auch dadurch untermauert, dass seit 2008 keine Erhöhung der globalen Erdtemperatur gemessen wurde,14 d.h. die Erde befindet sich bereits in einem Plateau zum Übergang zur beginnenden Abkühlung durch den sukzessiven Rückgang der Intensität der Sonneneinstrahlung, d.h. auf dem Weg zur künftigen natürlichen sonnenbedingten Absenkung der Erdtemperatur (Eiszeit). Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass das Klima auf der Erde durch die Sonne dominierend bestimmt wird. Sie stellen einen Einfluss der CO2-Konzentration der atmosphärischen Luft auf das Klima, die Erderwärmung, total in Frage und belegen, dass die CO2-Modelle – auch abgesehen von der Fälschung der Hockeyschläger-Kurve – grundsätzlich falsch und irreführend sind. Sie sind nicht in der Lage, Istzustände zu simulieren, weil die unterstellten Bedingungen auf einer Scheinkorrelation beruhen und falsch, d.h. nicht extrapolierbar auf künftige Zeitperioden sind, wie der Klimarat richtigerweise selbst festgestellt hat:

„Hinsichtlich Forschung und Modellierung des Klimas sollten wir uns des Umstandes bewusst sein, dass wir es mit einem chaotischen, nicht linearen und gekoppelten System zu tun haben, so dass langfristige Prognosen zukünftiger Klima-Zustände nicht möglich sind“.15

Die Schlussfolgerung hieraus ist, dass „Klimaschutz“ – reduziert auf Reduzierung von CO2-Emissionen (Dekarbonisierung/Klimaneutralität) kontraproduktiv und für das sonnendeterminierte Klima ohne Einfluss ist, wohl aber Verschwendung von Geld- und Entwicklungspotentialen, eine Ruinierung der Volkswirtschaften und eine Senkung des Lebensstandards bewirkt.

Die Einschätzung der Wissenschaftler im Schreiben an den UN Generalsekretär und der Rat für die Politik lautet:

„Die allgemein verbreiteten Klimamodelle, auf denen die internationale Politik derzeit beruht, sind für ihren Zweck nicht geeignet. Daher ist es grausam und unklug, die Verschwendung von Billionen auf der Grundlage der Ergebnisse solcher unreifen Modelle zu befürworten. Die derzeitige Klimapolitik untergräbt das Wirtschaftssystem sinnlos und schwer und gefährdet Leben in Ländern, denen der Zugang zu bezahlbarem, kontinuierlichem Strom verwehrt ist. Wir fordern Sie dringend auf, eine Klimapolitik zu verfolgen, die auf solider Wissenschaft, realistischer Wirtschaftlichkeit und ernsthafter Sorge um diejenigen beruht, die durch kostspielige, aber unnötige Minderungsversuche geschädigt werden.“ 

B. Die „Große Transformation“ – Verwandlung der bürgerlich-demokratischen Gesellschaft in eine Ökodiktatur und Taxonomie (Kapitalspekulation) zur Ausplünderung der Industriestaaten / Deindustrialisierung und Verarmung der Bevölkerung sind die wahren Ziele / Hintergründe des IPCC initiierten Klimawandel- / CO2-Spektakels!

Frau Bundeskanzlerin – mit dem nicht zu rechtfertigenden Schuldbekenntnis

(2) Die Industriestaaten sind die Hauptverursacher dieser Erderwärmung, wie wir sie heute erleben,“ 

arbeiten Sie diesen Ideologen (Weltverbesserern) in die Hände, denen es nicht darum geht, das Klima und den blauen Planeten zu retten, sondern die wollen eine gesellschaftliche Veränderung (Revolution) mit einer gezinkter Klimapolitik erreichen: Frau Bundeskanzlerin, CO2 hat mit Klimawandel nichts zu tun, das wussten auch diejenigen, die sich diesen Schwindel ausgedacht haben. Für Transformation und Taxonomie war CO2 ein willkommener Parameter, um die vermeintliche „Umweltzerstörung“ der Industriestaaten zu parametrisieren, Ihnen Schuld anzulasten, Gründe zu haben, sie abzuzocken und kaputt zu machen. Der links-grüne Komplex hat daher, ausgehend von der UNO, dem „Club of Rome“ und von Nutznießern, wie AL Gore, CO2 als „Zuchtrute“ auserkoren, mit der man unsere Gesellschaft in die Ökoknechtschaft „prügeln“ will. Die ideologische Ausrichtung ersannen Maurice Strong und Co., dargestellt von Dr. Tim Ball: The Disastrous Economic Impact of CO2 Reduction Policies16 und u.a. Schellnhuber mit seiner menschenfeindlichen Umweltschutzideologie, nachzulesen in „Wie sich Schellnhuber an Wernadskijs Erbe vergeht“17 wie es auch im folgenden FOCUS-Artikel dargestellt wurde: Auf direktem Weg in die Klimadiktatur?18

Hinter dieser ideologischen Fassade etablieren sich noch andere gefährlichere Kräfte, die unter dem Begriff Taxonomie – in der EU etabliert – hinterhältige Kapitalspekulationen betreiben, aus denen solange Gewinne gezogen werden, wie noch etwas zu holen ist. Investitionen in die Realwirtschaft sollen verhindert oder in Kapitalanlagen umgelenkt werden. Der Deutsche Mittelstand wird deshalb bekämpft. Da Spekulationen keine echte Wertschöpfung erbringen, bleiben letztendlich verarmte Gesellschaften zurück.19

Diese Ideologen wollen eine Dezimierung der Weltbevölkerung und die Zerstörung der bürgerlich-demokratischen Industriestaaten durch

  • Deindustrialisierung,
  • Abschaffung der Demokratie,
  • immaterielle Investitionen und die
  • Etablierung einer Ökodiktatur mit Totalreglementierung / Verboten der Bürger

umsetzen. Das bedeutet die Zerstörung Deutschlands, wie wir es kennen, lieben und haben wollen!

Im Gegensatz zu den unsere Gesellschaft zerstörenden Absichten der Ideologen geben die 500 Wissenschaftler in ihrem Brief an den UN Generalsekretär der Politik, den politischen Führern, den folgenden Rat:

“Our advice to political leaders is that science should strive for a significantly better understanding of the climate system, while politics should focus on minimizing potential climate damage by prioritizing adaptation strategies based on proven and affordable technologies.”20

(„Unser Rat an die politischen Führer lautet, dass die Wissenschaft ein wesentlich besseres Verständnis des Klimasystems anstreben sollte, während sich die Politik auf die Minimierung potenzieller Klimaschäden konzentrieren sollte, indem sie Anpassungsstrategien priorisiert, die auf bewährten und erschwinglichen Technologien basieren.“)

Frau Bundeskanzlerin, befolgen Sie diesen Rat der Vernunft und folgen Sie nicht der Unvernunft, der unbegründeten falschen und ins Unheil für Deutschland führenden Indoktrination des IPCC und des PIKs Potsdam.

C. Die wahren Aufgaben der Menschheit sind menschenmachbare Maßnahmen zur Intensivierung des Biosphären – CO2 – (Kohlenstoff) – Kreislaufs zwischen CO2 – Emission und CO2 – Akkumulation für die Sicherstellung einer menschenwürdigen Ernährung der rapide anwachsenden Weltbevölkerung sowie Adaptation an den natürlichen sonnendeterminierten Klimawandel als integrative Maßnahmen zur Eindämmung von Migration. Wer CO2 bekämpft, bekämpft das Leben und Überleben der Menschheit auf der Erde!
Die Bioshären-Welt ist eine systemische Welt des lebensnotwendigen CO2 – Kohlenstoffkreislaufes. Der CO2 – Gehalt der Atmosphäre ist im Wesentlichen bestimmt durch das Gleichgewicht zwischen CO2 – Emissionen und CO2 – Akkumulationen in der Biosphäre entsprechend der Intensität des CO2 – Kreislaufes.

Frau Bundeskanzlerin, eine „Menschheitsaufgabe“ ist nicht – wie Sie zu sagen pflegen – der fälschlicherweise auf die Reduzierung von CO2-Emissionen ausgerichtete sogenannte „Klimaschutz“, denn die Sonne reguliert das Klima ohne menschliches Zutun, sondern die wahre humanistische Menschheitsaufgabe ist die Sicherstellung einer menschenwürdigen Ernährung der rapide wachsenden Weltbevölkerung; in wenigen Jahren, vielleicht schon 2030/35, werden es mehr als 10 Milliarden Menschen sein! Dazu wird eine um 30 % höhere Biomasseproduktion auf der Erde benötigt. Und das erfordert tatsächlich menschenmachbare Maßnahmen zur Erhöhung der Intensität des Kohlenstoff- / CO2-Kreislaufes in der Biosphäre zwischen Emission und Akkumulation des CO2, wie es der Menschheit etwa seit dem Jahre 1850 im industriellen Zeitalter gelungen ist, die Biomasseproduktion unter Integration der CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen um 25 % zu steigern. Das CO2 aus anthropogenen Emissionen war bereits oder befindet sich in den Körpern von früher bzw. jetzt lebenden Menschen und Tieren. Die Steigerung der Biomasse ist möglich, weil der Kohlenstoff-CO2-Kreislauf in der Biosphäre nahezu unbegrenzt hochgefahren werden kann. Dabei wird sich zwangsläufig und völlig natürlich ein höherer CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre etwa von 550 bis 600 ppm einstellen, der wie-derum dank der positiven Korrelation zwischen dem CO2-Gehalt der Atmosphäre und dem Ertragsniveau in der Land- und Forstwirtschaft zu einer schrittweise höheren Produktion an Nahrungs- und Futtermitteln führt. Dieser Effekt wird bereits kommerziell genutzt indem in echte Treibhäuser CO2 zur Ertragssteigerung auf einen CO2-Gehalt der Luft von 1200 ppm eingeleitet wird (CO2-Düngung). Die ertragssteigernde Entwicklung des CO2-Gehaltes der erdnahen Luft ist, wie in der Vergangenheit im industriellen Zeitalter, ohne Einfluss auf das weitestgehend durch die Sonne bestimmten Klimas. Hieraus erwächst für die Menschheit, im Gegensatz zur Decarbonisierung der Wirtschaft, eine gewaltige aktiv zu gestaltende Aufgabe: Sie muss und kann im Interesse des eigenen Überlebens Einfluss nehmen auf die Intensivierung des CO2-Kreislaufs durch wahrlich menschenmachbare Maßnahmen und zwar durch

  • Züchtung – unter Anwendung von Gentechnologien – ertragsreicherer und an differente Standortbedingungen, wie weniger fruchtbare Böden und / oder niederschlagsarme Standorte – (Wassermangel), adaptationsfähigerer Kulturpflanzen, durch
  • bessere Gestaltung von biologischen Anbaumethoden und digitalisierten Anbautechniken, durch – Erweiterung der landwirtschaftlichen Anbaugebiete durch Re- bzw. Kultivierung von Unland sowie durch
  • flächendeckende Aufforstung auf allen dazu fähigen Standorten.

Diese Maßnahmen führen zu einer Intensivierung des CO2– / Kohlenstoff-Kreislaufes, die dringend für die Steigerung der Nahrungsmittel- und Futterproduktion benötigt wird. Dabei erbringen die Ausweitung des Kulturpflanzenanbaus und die Steigerung des Ertragsniveaus als auch die globale Aufforstung zudem gewichtige Sekundäreffekte – nämlich einerseits die

  • Erhöhung der Sauerstofffreisetzung zur Regeneration der Erdatmosphäre (Atemluft) und andererseits eine
  • Verbesserung der Regulierung des Wasserhaushaltes zwischen Boden und Atmosphäre.

Denn Pflanzen sind auch Wasserspeicher und Wasseremittenten, d.h. Regulatoren der Luftfeuchtigkeit. In diesem Zusammenhang gewinnt das atmosphärische CO2, trotz seines niedrigen Gehaltes, als Spurengas, das zusammen mit Sauerstoff das Leben auf der Erde überhaupt erst ermöglicht, d.h. als Lebenselixier, eine zentrale Bedeutung. Das wahre „Wunder der Natur“ ist, dass unsere grünen Pflanzen in der Lage sind, das CO2 aus der Luft aufzunehmen und mit Sonnenenergie in Energieträger, Nährstoffe, umzuwandeln, von denen wir, Mensch und Tier, alle leben. Unsere menschengemachten hochgezüchteten Kulturpflanzen sind in der Lage, aus der Atmosphäre Kohlenstoff (CO2) im Umfang von 20 – 25 und mehr Tonnen CO2-Äquivalenten/ha und Jahr für uns nutzbringend in Biomasse zu binden. Da in ca. 3000 Luftmolekülen nur 1 CO2-Molekül vorhanden ist, müssen die Blätter aus ca. 18.000 Luftmolekülen die für 1 Glukosemolekül notwendigen 6 CO2-Moleküle herausfiltern, eine grandiose Leistung, und trägt mit der dabei erfolgten Freisetzung von Sauerstoff (in g mehr als Glukose) außerdem zur lebensnotwendigen Regenration der Atmosphäre bei. Somit beruht das Leben auf der Erde auf dem System des permanenten CO2-Kreislaufs, auf dem sich einstellenden Gleichgewicht zwischen Emission und Akkumulation in der Biosphäre. CO2 fungiert darin als ein regenerierbarer, den Kreislauf tragender „Reaktionsstoff“! In diesem Prozess ist CO2 aus fossilen Energieträgern, d.h. eine Rückführung des urzeitlich aus der Atmosphäre festgelegten Kohlenstoffs und seine erneute Integration in das zyklische Werden und Vergehen der Biosphäre ebenfalls ein wirksamer positiver Faktor!

Für anthropogene Einflussnahme gibt es erfolgreiche Beispiele in Afrika, wie durch Vermeidung der Überweidung und Aufforstung tiefgreifende neue ökologische und produktive Verhältnisse geschaffen werden können. Beispielgebend für die Bewältigung der Aufgaben, die aus dem zu erwartenden Bevölkerungszuwachs resultieren, ist China. China ist es gelungen, die Menschen in einer Gesellschaft mit wachsend hoher Bevölkerungsdichte gut zu ernähren, auszubilden und Fortschritt tragend weiter zu entwickeln!

Frau Bundeskanzlerin, Sie und die Bundesregierung machen, irregeführt durch das IPCC-Klimaschutzkonzept, das auf einer Fälschungslüge, der Mann´schen Hockeyschlägerkurve, basiert, eine falsche, an den wirklichen Menschheitsproblemen vorbei gehende Politik.

Sie folgen falschen, nicht gestandenen Wissenschaftlern, Klimatologen, sondern Ideologen mit Weltverbesserungsfantasien, für die CO2 nicht Klimaschutz bedeutet, sondern nur Mittel zum Zweck ist! Der vom Menschen unbeeinflusste Klimawandel geht nicht in Richtung Erderwärmung, sondern in Richtung einer mit der mittelalterlichen Eiszeit vergleichbaren Abkühlung. Wir werden mehr Energie allein für Heizung benötigen als derzeit und da wird man ohne Kohle nicht auskommen! Die Prognosen besagen aber auch, dass im 21. Jahrhundert wieder mit einer sonnenzyklischen Erderwärmung zu rechnen ist.

D. Schlussfolgerungen

Eine auf Vernunft begründete Politik muss sich nach den Notwendigkeiten für drei Schwerpunkte orientieren:

  1. Ernährung der wachsenden Erdbevölkerung – Steigerung der Biomasseproduktion
  2. Verminderung der Migration durch Entwicklung und Grundversorgung (Energie) möglichst aller besiedelten Standorte (Prinzip Überflüssigmachung)
  3. Adaptation von Produktion und Lebensweise an den natürlichen sonnendeterminierten Klimawandel anstatt illusionärer Klimaschutz durch CO2-Bekämpfung; Würdigung statt Verteufelung von CO2, unseres Lebenselixiers!

Frau Bundeskanzlerin, Sie haben sich mit Vorbildillusionen verrannt in eine Fiktion, den angeblich anthropogen durch CO2 verursachten und steuerbaren Klimawandel; kehren Sie zurück zu Ihrem wissenschaftlichen Sachverstand als promovierte Physikerin, zeigen Sie Mut und Entschlossenheit  in die richtige Richtung, machen Sie eine Kehrtwende, wie Sie es beim Atomenergieausstieg vollzogen haben auch in der Klimapolitik – beschließen Sie ein Moratorium für die unnötigen die Wirtschaft ruinierenden und den Lebensstandard einschränkenden „Klimaziele“ bis zu einer generellen Neubewertung von Klima- und anderen Schutzmaßnahmen!

Lassen Sie sich unsere prosperierende mittelstandsgetragene Wirtschaft nach den Maßstäben der sozialen Marktwirtschaft frei und im Geiste von Innovation und Effizienz (Energie, Ressourcen) und des Umweltschutzes, ohne CO2-Bepreisung in nationalem Alleingang, ohne „grüne“ Verbots-Exzesse und einschränkende Reglementierungsbürokratie entwickeln. Die Tatkraft der Bürger und der deutsche Erfindergeist brauchen Freiräume anstatt illusionsbedingten Einbußen und Tabus!

Machen Sie eine Kehrtwende, bewahren Sie unseren Lebensstandard und unseren freiheitlichen Lebensstil, erhalten Sie die Zufriedenheit unseres Volkes, Bürger und Wähler der CDU/CSU werden es Ihnen danken! Alle meine Aussagen können bei Rückfragen wissenschaftlicher belegt werden. Ich und viele Mitstreiter stehen für Wahrheit und Objektivität sowie Humanismus im Interesse der Bürger unseres Landes und der Menschheit insgesamt!

Dr. Arthur Chudy (Agrikulturchemiker)
Warsow 11
D-17154 Neukalen
Tel./Fax: +49-39956-20590
achudy@aol.com


Anmerkungen

  1. Klimaschutz in der Definition als Reduzierung der anthropogenen Emissionen (Dekarbonisierung)
  2. Vorwiegend aus Europa und der Welt, darunter auch 11 aus Deutschland.
  3. https://de.technocracy.news/climate-scientists-write-to-un-there-is-no-climate-emergency/?fbclid=IwAR06SsA7JOgUb-gLHjqQWc43It8-QuKm8JRoUDMQPY %20v7Y doOt1KT95WTgPbU
    https://clintel.nl/wp-content/uploads/2019/09/ED-brochureversieNWA4.pdf
  4. Aus 15 Ländern.
  5. https://www.dropbox.com/sh/0kbxeo6hj9dzp9l/AABq-MzArJF1Klb1v7BBzsQRa?dl=0 2.
  6. https://www.eike-klima-energie.eu/2019/07/06/90-italienische-wissenschaftler-unterzeichnen-petition-gegen-klimaalarm/.
  7. Am 28.09.2019.
  8. https://wattsupwiththat.com/2019/09/28/global-climate-intelligence-group-founded/.
  9. https://www.manhattancontrarian.com/blog/2019-8-26-michael-mann-hockey-stick-update-now-definitively-proven-to-be-fraud
    https://www.dropbox.com/sh/gikmobyrs8bnp7o/AAANVvR_-DShnGGZ5ukigKYBa?dl=0
  10. Studien aus Großbritannien, Russland und China.
  11. https://www.nature.com/articles/s41598-019-45584-3.
  12. https://www.pravda-tv.com/2017/11/droht-eine-neue-eiszeit-russische-wissenschaftler-sagen-eisige-zeiten-voraus/.
  13. https://www.thegwpf.com/chinese-scientists-warn-of-global-cooling-impact-of-solar-activity/
    https://www.eike-klima-energie.eu/2019/08/17/chinessische-wissenschaftler-warnen-vor-globaler-abkuehlung-und-auswirkungen-der-sonnenaktivitaet/.
  14.  https://www.eike-klima-energie.eu/2019/08/17/globale-erwaermung-hat-vor-16-jahren-aufgehoert-und-hier-folgt-die-graphik-die-dies-beweist/
  15.  Weltklimarat AR 3, 2001, Seite 774.
  16. https://www.technocracy.news/dr-tim-ball-disastrous-economic-impact-co2-reduction-policies/.
  17. FUSION, 2013, Heft 2, Seite 31-35, https://www.dropbox.com/s/0es02x4canxk8ta/FUSION%20-%20Schellenhu-bers%20menschenfeindliche%20Umweltideologie.pdf?dl=0.
  18. https://www.focus.de/wissen/klima/klimaprognosen/tid-22565/klimawandel-auf-direktem-weg-in-die-klimadikta-tur_aid_634490.html.
  19. (siehe „Unsere Wirtschaft soll den Finanz-Klimagötzen geopfert werden!“ von Andrea Andromidas; Schiller-Institut)
    https://www.eike-klima-energie.eu/2019/08/20/unsere-wirtschaft-soll-den-finanz-klimagoetzen-geopfert-werden/.
  20. https://clintel.nl/wp-content/uploads/2019/09/ED-brochureversieNWA4.pdf.

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