Note

5 Kinder (3 Söhne und 2 Töchter)

Lodz war damals das Ziel vieler Weber, da die russische Regierung in diesem polnischen Ort eine eigene Textilindustrie aufbauen wollte. So rief sie Weber aus Sachsen, Schlesien und Böhmen herbei, die mit Spindeln und Handwebstühlen nach Lodz kamen, dort kostenlos Bauland für ihre Häuser erhielten und sechs Jahre lang, keine Steuern zu bezahlen brauchten. Lodz, das 1820 nur 800 Einwohner hatte, wuchs bis zum Jahre 1805 auf 40.000, im Jahre 1914 auf eine halbe Million Einwohner an. Mancher Weber wurde dort mit Geschick und Skrupellosigkeit zum reichen Fabrikanten, von denen der bekannteste Karl Scheibler war. Er hatte in England gelernt, kam 1854 nach Lodz und errichtete mit nachgebauten englischen Textilmaschinen besonders Spinnereien. Wahrscheinlich war dieser Karl Scheibler ein Verwandter der Schwiegermutter Martha Elisabeth Bischoff geb. Scheibler von Gottlob Gäbler.