Note

Bauer, kauft 1765 väterliches Gut für 1400 ZM und verkaufte sein Gut im Jahre 1804 für 5200 Reichsthaler (Rthlr.) an den künftigen Schwiegersohn (38) Gottfried Engler aus Eckartsberg. Sein Sterbeeintrag im Reichenauer Kirchenbuch unter dem 26.12.1834 lautete: "Gottlieb Spänich gewes. Gedingebauersmann allh., 98 J. 5 M. 10 Tg. n. (natus = geboren) 16.7.1736, begr. 1.1.1835, Entkräftung, bis zum. 95 J. war er sehr munter, 3mal verh.:

1.) mit Jgfr. Kießling, die 12 Kinder gebar, von denen 9 früh starben, 1 Tochter. starb verheir., hinterl. 3 Enkel, 1 S. u. 1 T. leben und gebaren ihm 15 Enkel und 19 Urenkel,

2.) mit Frau Gruner, 11 Mon. lang, die 1 T. gebar, welche noch als Wöch. starb, hinterl. 1 Enkel,

3.) mit Frau Helwigin, 38 J. lang, die 1 T. gebar, die bald starb.

Seit 11 J. war er Wittwer. NB: 1750 verlor er durch die Rinderpest sein Vieh, 1787 und 1800 brannte sein Gutsgeb. ab u. er verlor das Seinige, zuletzt wieder sein Vieh."

In dem "Väterlichen Vertrag" vom 24.10.1783 mit seinen Kindern wurde von Gottlieb Spänich vor seiner Wiederverheiratung festgelegt, daß jedes Kind 100 Zittische Mark, unsere Vorfahre Anna Regina, die damals reichlich ein Jahr alt war, folgende Kleidungsstücke der verstorbenen Mutter erhalten sollte:

"1 grüner Weiberrock, desgl. Brustlatz, 4 weiße Kittelchen, 3 Schürtzen, 5 Tüchel, 2 Hauben, 1 blau gezogen Uiberzug, 1 weißleinwandnes Kirchtuch."

Der im Kirchenbuch erwähnte Brand am 31.12.1787 war von einer Magd im Gute seines Nachbarn gelegt worden. Bei Ludwig Engelmann, "Geschichte von Reichenau", 1930, findet sich darüber S.329: Nähere Angaben dazu: http://www.gaebler.info/ahnen/gaebler/01.htm#spaenich

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