Regina Pfennigwerth, 17201777 (aged 64 years)

Name
Regina Pfennigwerth
Surname
Pfennigwerth
Given names
Regina
Married name
Gäbler
Family with parents
father
16701736
Birth: about 1670 25 20Polen
Death: before 1736Polen
mother
16801734
Birth: about 1680Polen
Death: after 1734Polen
Marriage
Marriage: 1708Reichenau in Sachsen, Bogatynia, Niederschlesien, Polen
13 years
herself
17201777
Birth: about 1720 50 40Polen
Death: from 1777 to 1784Polen
Father’s family with an unknown individual
father
16701736
Birth: about 1670 25 20Polen
Death: before 1736Polen
Family with Hans Christoph Gäbler
husband
17031762
Birth: August 10, 1703 23 21Polen
Death: 1762Polen
herself
17201777
Birth: about 1720 50 40Polen
Death: from 1777 to 1784Polen
Marriage
Marriage: June 2, 1744Reichenau in Sachsen, Bogatynia, Niederschlesien, Polen
19 months
son
3 years
daughter
17471814
Birth: July 25, 1747 43 27Polen
Death: October 28, 1814Polen
4 years
son
17501803
Birth: December 25, 1750 47 30Polen
Death: April 7, 1803Polen
Family with Gottlob Schwarzbach
husband
17001777
Birth: about 1700Polen
Death: about 1777Polen
herself
17201777
Birth: about 1720 50 40Polen
Death: from 1777 to 1784Polen
Marriage
Marriage: October 9, 1764Weigsdorf, Wigancice Żytawskie, Bogatynia, Niederschlesien, Polen
Hans Christoph Gäbler + Regina Linke
husband
17031762
Birth: August 10, 1703 23 21Polen
Death: 1762Polen
partner’s partner
Marriage
Marriage: October 16, 1725Markersdorf, Markocice, Bogatynia, Niederschlesien, Polen
MarriageGäbler 1938
Citation details:

Seite 61

MarriageGäbler 1938
Citation details:

Seite 61

SourceGäbler 1938
Citation details:

Seite 61

SourceGäbler 1938
Citation details:

Seite 61

Note

Das Schöppenbuch von Markersdorf (Reichenau Nr. 152) verzeichnet auf S. 1461-1467, er zeigt u.a., welche Lasten an Geld und Arbeitsleistungen einem Häusler und Weber von der Gutsherrschaft zugemutet wurden. Es handelt sich hier um den Verkauf ihres Auenhauses durch die Witwe unseres Vorfahren Hans Christoph Gäbler, die, wie schon erwähnt, 1764 nochmals heiratete und mit ihrem Sohn Gottlieb Gäbler nach Dornhennersdorf übersiedelte. Dem Kaufvertrag schließt sich die "Erbsonderung" an. Die Verträge zeigen, daß eine Frau kein Rechtsgeschäft abschließen durfte, sie brauchte dazu einen Vormund oder "Curator". In diesem Falle war es der Bruder Caspar Pfennigwerth der Witwe Regina Gäbler geb.Pfennigwerth. Ersichtlich ist, daß zu der Zeit des Kaufes sowohl nach Böhmischen Schock als auch nach Reichsthalern gerechnet wurde, wobei damals 45 Schock = 35 Reichsthaler gesetzt wurden (1 Reichsthaler = 24 Groschen, 1 Groschen = 12 Pfennige). "Johann Gottfried Nicolau Erb-Kauff umb ein Auen-Hauß, so er von Weyl. Hanns Christoph Gäblers htnterl.Erben erkaufft. Den 16.Sept. Anno 1762. Kauff Summa 45 Schock Böhmisch. Im Nahmen des Dreyeinigen Gottes: Sey hiermit zu wißen denen es von nöthen, das bis auf Genehmhaltung und Ratification. Des Hochgebohrnen Herrn Herrn Johann George Friedrich, des Heil.Röm.Reichs Grafens von Einsiedel, Sr.Königl. Maßest.in Pohlen, und Churfürstl.Durchl.zu Sachßen hochbestallten Cammer-Herrn, auch Hoff- und Justitien Rath, und Herrns der Standes Herrschafft Seydenberg, Auf Reibersdorff, Oppelsdorff, Mar ckersdorff, Dornhennersdorff, OberWeigsdorff und Dörffel, auch Erb-Lehns- und Gerichts-Herrn auf Harthau und Goldbach. Ihro HochReichsGräffl. Excellentz Unserer Gnädigen Hochgebiethenden Herrschafft. Heute unten gesezten dato vor dem Erbaren Gerichten zu Marckers dorff nachfolgender Erb-Kauff wohlbedächtig abgehandelt und beschlossen worden: Nehml. es verkauffen, weyl.Hanns Christoph Gablers, geweßnen Häußl. alldar nachgel.Erben, als deßen Wittib Nahmens Fr. Regina, geb. Pfennigwerthin, in Aßistenz ihres ad hunc actum constituirten Couratoris Caspar Pfennigwerths, Häußl. und dieser Zeit verordneten Richters, item Christoph Gäbler, Gärthner aldar, in Vormund-sohafft des eintzigen Sohnes, Nahmens Gottlieb Gäblers, und Gottfried Lincke inf. Häußl. alldar, in Vormundschafft der Tochter Nahmens Anna rosina Gäblerin, ihres nun mehro Seel.verstorbenen resp.Ehemannes und Vaters hinterl.Auen-Hauß, welches vor Gottfried Benedicts Erb- und Bauer Guthe auf der Auen in seinen alten vorigen Lochten Reinen und Steinen gelegen, mit alle dem, was darinnen Erdt Wiedt- und Nagelfest, dergestalt zu besitzen, zu nutzen, zu gebrauchen, und zuverrechten, wie es von vorigen Besitzern inst besessen, genutzet, gebrauchet und verrechtet worden, nehml. in der qvalitat eines Zinnß-Haußes, daß er davon jährl. an Termin S.Georgii und Michael jedes mahl 9 1/3 (?) Erb-Zinnßen, item auf Johannis und Weyhnachten, jeden Termin 5 ggr. Wache-Geld, als auch jedes Jahr an Termin Michaelis 2.gute Schock Roboth-Geld, zu der Gnäd. Herrschafft Renthen-Einnahme abgeben, über dieses 2.Tage Hand Hofe Dienste zu thun, auch nach Empfahung des Flachßes 2.Stücke Garn, über die 3/4 licher Eiffe zu spinnen, ohne Entgeld. Zu denen Churfürstl. Steuern dem ord. 2.Kaysergr., und dem Extra ordin. Steuern 2.ggr. geben, was aber die Gemein-Steuern und Anlagen anbelanget, giebt er gleich denen andern Häußlern, und soll sonsten mit der Gemeine haben und legen, wie es bräuchlich. Mit dem verhandenen Beylaß, einen Tisch in der Stuben, das Backezeug, so gut es vorhanden, 1.Holtz Axt, 1.Dachleiter, 1.Feuer-haacken, und 1.Spieß zum Haußgewehre, an Johann Gottfried Nicolau vor und umb Fünff und Viertzig Schock Böhmisch vollständiger Kauff-Summa, und zwar auf Michael Anno 1763. in einer Summa baar zuerlegen und zubezahlen. Die hierbey auflauffenden Unkosten giebt Käuffer alleine ohne Verkürtzung der Kauff-Summa, auch ingl. die noch restirenden Gerneind-Anlagen der Kriegs-Troublen daher, über sich genommen zu zahlen. Die obgedachte Wittib hat bey diesem Kauffe ausgedungen freye Herberge, in dem apart darinnen gebauten Stübchen auf die Zeit ihres Lebens, und aber sich selber zu be-holtzen und zubeleuchten übern Stübchen und Stalle der Kammer zur Lagerstatt, der Käuffer aber dieses alles in baulichen Weßen zu erhalten, item: untern Stübchen Fenstern stehenden Pflaum, u. Maruncken Bäumchen, und im Ober-Garthen 1.Apffelbaum, wie sie einander angewiesen, die Früchte davon zu genüßen. Sollten sie sich aber wieder Vermuthen nicht gütlich vernehmen können, und genöthiget werden auszuziehen, so soll ihr Käuffer jährl. geben 2.Scho.: so lange sie lebet. Und wann sollte mit der Zeit von ihren Kindern eines Hochzeit machen, so will Käuffer ihnen Hauß und Stube darzu einräumen, auch sonst vergönnen, bey ihr aus und einzugehen. Poena. Der Nichthaltende Theil dieses Kauffes, soll der Gnädigen Herrschafft zur Straffe des Wandelkauffs verfallen haben 6 Scho., dem geständigen Theil halb so viel, und der Gemeine eine halbe Tonne Bier. Bürgen. Umb haltung willen des Kauffs, hat vor die Verkäuffer Bürgschafft angelobet Christoph Gäbler, Bauer und Gerichts Eltester, vor dem Käuffer aber, und vors baare Geld sein Pflege-Vater Gottfried Gäbler. Dieser Kauff ist abgehandelter maßen verschrieben worden, in dem Gerichten zu Marckersdorff, in Gegenwarth derer Ehrengeachten, als Caspar Pfennigwerths des Richters, item Christoph Gäblers, Johann Caspar Kreideweiß, Hanns Christoph Neumanns, Friedrich Schäffers, und Gottlob Linckes geschworener Gerichts-Eltesten. den 16.September Anno 1762. Gottlob Heydrich verpflichteter Gerichtsschr. Ratificiret Amt Reibersdorff den 21ten September 1762. D.Carl Gottfried Kießling Amts Directore."

Vertrag: http://www.gaebler.info/ahnen/gaebler/00.htm#regina

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