Ubbo Paulus Albrecht Antom Oepke, 18811955 (aged 74 years)

Name
Ubbo Paulus Albrecht* Antom /Oepke/
Surname
Oepke
Given names
Ubbo Paulus Albrecht Antom
Name prefix
Prof. D. theol. h.c.
Family with parents
father
mother
himself
AlbrechtOepke.jpg
18811955
Birth: September 10, 1881 Deutschland
Death: December 10, 1955Deutschland
Family with Luise Löber
himself
AlbrechtOepke.jpg
18811955
Birth: September 10, 1881 Deutschland
Death: December 10, 1955Deutschland
wife
18831960
Birth: March 18, 1883 26 26 Deutschland
Death: September 12, 1960Deutschland
Marriage MarriageSeptember 16, 1909Homberg, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen, Deutschland
Note

http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Oepke

Lebenslauf des Professors D. Albrecht Oepke, Universität Leipzig
(von ihm selbst verfasst, vermutlich nach 1940, da er Publikationen mit diesem Datum erwähnt.)

Ich, Ubbo Paulus Albrecht Anton Oepke. wurde als Sohn des Pfarrers Albrecht Oepke und seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Doden, wohnhaft in Petkum, Kreis Emden, am 10. September 1881 in Arie, Kreis Norden, geboren. Da mein Vater damals bereits verstorben war, wuchs ich im Hause eines Verwandten, des Pfarrers Martin Hafner in Arle, auf. Ich besuchte die Volksschule des Ortes und von Herbst 1894 bis Ostern 1900 das Gymnasium in Hameln a/Weser. Nach bestandenem Abitur studierte ich in Erlangen und Göttingen evangelische Theologie. Meine Lehrer waren: die Alttestamentler Lotz und Köberle, die Neutestamentier Ewald, Zahn und Schürer, gelegentlich Bousset, die Kirchenhistorker Kolde, Wiegand und Tschackert, die Systematiker Ihmels, Althaus und Otto, der praktische Theologe Knoke, die Philosophen Class und Husserl, der Orientalist Jacob. Meine theologischen Prüfungen legte ich im Herbst 1903 und 1906 in Hannover ab. In der Zwischenzeit diente ich einjährig-freiwillig in Aurich und gehörte darauf dem Predigerseminar auf der Erichsburg als Mitglied an. Nach Hilfspredigerdienst in Arie, Borkum und Völlen, Kreis Leer, wurde ich an dem letzteren Ort 1909 ständiger Geistlicher. Zum 1. Mai 1914 kam ich als theologischer Lehrer an das Missionsseminar in Leipzig und war seit 1921 Kondirektor der Leipziger Mission. Auf Grund einer Dissertation über die Missionspredigt des Paulus wurde ich am 1. Mai 1919 von der Theologischen Fakultät Leipzig zum Doktor der Theologie h.c. ernannt. 1922 folgte ich einem Rufe zum pl.a.o. (planmäßig außerordentlichen) Professor für neutestamentliche Wissenschaft an die Universität Leipzig. Diesen Lehrstuhl habe ich noch heute inne. An eigenen Publikationen sind ausser der genannten Dissertation (1920) zu erwähnen: Was wir im Krieg erlebten (1920), Karl Barth und die Mystik (1928), Ahmednagar und Golconda (1918), Geschichtliche und übergeschichtliche Schriftauslegung (1931,21940), Der Mythus (gegen Rosenberg, 1935,6.1941), Der Brief des Paulus an die Galater (1937), Thess. (Thessalonischer) in NTD (1933 uö), dazu viele Einzelartikel.

Aus der Personalakte der Universität Leipzig: Signatur UAL, PA 1165, B1.4

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