Verweisformen: Böving, Johann Georg Geburtsdatum: 12.11.1676 Geburtsort: Hattingen Sterbedatum: 26.1.1723 Sterbeort: Kirchtimke Geschlecht: M
Biographie: Besuch der Schule in Hattingen. An den Gymnasien in Dortmund und Soest tätig. Zugleich Informator bei Kaufmann und 1 Jahr als Informator in Friedberg. Am 21.9.1699 an der Universität Kiel immatrikuliert. 1701 Disputation, 1701-1705 Privatdozent in Kiel. 1 1/2 Jahre Informator in Rendsburg und 1707 Informator in Kopenhagen. Am 31.10.1708 ordiniert und als Missionar für die Dänisch-Hallesche Mission nach Indien entsandt. 1709 Ankunft in Tranquebar. 1711 Missionsreisen ins Landesinnere und nach Bengalen. Ging nach Auseinandersetzungen mit Heinrich Plütschau und anderen Missionaren 1712 über St. Helena, London und Hamburg zurück nach Kopenhagen. 1714 Pfarrer in Kirchtimke.
Biografische Nachweise: Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippes seit der Reformation / hrsg. von Philipp Meyer im Auftrag des Landeskirchenamts Hannover, Bd. 2, Göttingen 1942, S. 18.; Rotermund, Heinrich Wilhelm: Lexikon aller Gelehrten, die seit der Reformation in Bremen gelebt heben, Bd. 1, Bremen 1818, S. 218ff.; Acta historico-ecclesiastica nostri temporis oder gesammelte Nachrichten und Urkunden zu der Kirchengeschichte unserer Zeit, Bd. 1, Weimar 1774, S. 106f.; Lehmann, Arno: Es begann in Tranquebar, Berlin 1955, S. 123ff.
Biographie: Vater: Sebastian Bosse d. Ä. Mutter: Catharina Bosse. Am 11.06.1709 Aunfnahme in die Lateinische Schule in Halle. Am 20.5.1715 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Seit 1717 Informator in Magdeburg, Braunschweig und Könnern. 1724 Informator an den deutschen Knabenschulen am Waisenhaus in Halle. 1724 in Kopenhagen ordiniert und als Missionar über London in die Dänisch-Hallesche Mission nach Tranquebar geschickt. Wurde alkoholkrank und verließ 1749 Tranquebar. Starb an Wassersucht in Kopenhagen. Verheiratet mit Utilia Maria Bosse. Brüder: Sebastian Bosse; Christian Bosse.
Biografische Nachweise: Acta historico-ecclesiastica oder gesammelte Nachrichten von den neuesten Kirchen-Geschichten, Bd. 6, Weimar 1744, S. 893.; Dreyhaupt, Johann Christoph von: Pagus Neletici et Nudzici oder ausfuehriche diplomatisch-historische Beschreibung des ... Saal-Creyses ..., Bd. 2, Halle 1755, S. 936.; Kramer, Gustav: August Hermann Francke. Bd. 2. Halle 1882, S. 103.; Matrikel der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 45.; Acta historico-ecclesiastica nostri temporis oder gesammelte Nachrichten und Urkunden zu der Kirchengeschichte unserer Zeit, Bd. 1, Weimar 1774, S. 119.
Geburtsdatum: 26.9.1719 Geburtsort: Dransfeld Sterbedatum: 17.11.1782 Sterbeort: Vepery Begräbnisort: Missionskirchhof in Vepery Geschlecht: M
Biographie: Vater: Christoph Breithaupt. Mutter: Katharina Elisabeth Breithaupt. 1739 Schüler an der lateinischen Schule in Halle. Am 28.9.1740 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Im Mai 1741 Informator an der deutschen Knabenschule, Juli 1742 Informator an der lateinischen Schule in Halle. Juni 1743 Tischinspektor an der Weingarten- und Mittelwachischen Schule. Am 6.1.1745 in Wernigerode ordiniert. Nach einem Aufenthalt in Batavia ab 10.8.1746 Missionar in Tranquebar. Abreise am 24.9.1747 von Tranquebar nach Cuddalore. Tätigkeit ab 21.8.1749 in Madras. 12.8.1753 Heirat mit Elisabeth Schröder. Sohn: Christoph Breithaupt. Tochter: Susanna Jacoba Breithaupt.
Bemerkungen: laut AFSt/S L 3 Name des Vaters: Christoph Breithaupt.
Sekundärliteratur: Ost Indische Missionsberichte VI. Teil, II. Band, S. 1283, S. 1381 und S. 2070.
Verweisformen: Kaemerer, August Friedrich Geburtsdatum: 22.6.1767 Geburtsort: Wusterhausen Taufdatum: 27.6.1767 Sterbedatum: 22.10.1837 Geschlecht: M
Biographie: Vater: Christian Gottlieb Cämmerer. Erziehung im Elternhaus. Am 20.10.1782 Aufnahme in die Lateinische Schule in Halle. Am 6.4.1786 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Seit Oktober 1786 Informator an der deutschen Knabenschule, seit Mai 1789 an der lateinischen Schule. Am 4.11.1789 Ordination in Kopenhagen. Über Ceylon am 14.5.1791 Ankunft in Tranquebar. Letzter Missionar der dänisch-halleschen Mission in Indien. 1805 philosophisches Ehrendoktorat. 1821 Entlassung aus dem Missionsdienst auf eigenen Wunsch. 1823 Wiederaufnahme des Missionsdienstes. Bruder: Friedrich Cämmerer. Am 27.7.1792 Heirat mit Clara Augusta Koch. 12.8.1805 zweite Heirat mit Dorothea Augusta Martini. Dritte Heirat mit Dorothea Sophie Martini. Söhne: August Friedrich Cämmerer, Johann Cämmerer, Wilhelm Cämmerer. Töchter: Clara Augusta Cämmerer d. J., Sophie Friederike Cämmerer.
Bemerkungen: Siehe Essay: Geschichte der Leipziger Mission von Michael Bergunder. In: Quellenbestände der Indienmission 1700-1918 in Archiven des deutschsprachigen Raums, hrsg. von E. Pabst und Th. Müller-Bahlke, Halle 2001.
Sekundärliteratur: Neuere Geschichte der Evangelischen Missions-Anstalten zu Bekehrung der Heiden in Ostindien. 36. Stück, Halle 1790, S. 1433ff. (NHB , 3. Bd., 36. St.)
Verweisformen: Dahl, Nikolaus Geburtsdatum: Anfang April 1690 Geburtsort: Anslet Taufdatum: 6.4.1690 Sterbedatum: 5.5.1747 Sterbeort: Tranquebar Begräbnisort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Vater: Niels Dal Mutter: Margaretha Dal Besuch der Schule in Anslet und Hawe sowie seit 1703 der lateinischen Schule in Hadersleben. Am 30.4.1712 an der Universität Jena und am 1.5.1715 an der Universität Halle immatrikuliert. 1719 als Missionar der Dänisch-Halleschen Mission nach Indien. Am 7.6.1730 durch Martin Bosse in Tranquebar ordiniert.
Sekundärliteratur: Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 114.; Fortsetzung und Ergänzungen zu Christian Gottlieb Jöchers allgemeinem Gelehrten-Lexico... / von Johann Christoph Adelung und vom Buchstaben K fortgesetzt von Heinrich Wilhelm Rotermund, Bd. 2, Leipzig 1784-, Sp. 606.; Acta historico-ecclesiastica nostri temporis oder gesammelte Nachrichten und Urkunden zu der Kirchengeschichte unsrer Zeit, Bd. 11, Weimar 1785, S. 243.
Verweisformen: Dame, Petrus Geburtsdatum: 22.5.1731 Geburtsort: Flensburg Sterbedatum: 5.5.1766 Sterbeort: Tanjore begraben am: 6.5.1766 Begräbnisort: Tanjore Geschlecht: M
Biographie: Vater: Kai Burchard Dame Mutter: Margaretha Dame Ab 1742 Besuch der lateinische Schule in Flensburg. Am 27.4.1751 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1752 Informator an der deutschen Knabenschule, seit April 1753 an der deutschen Mädchenschule in Halle. Am 30.10.1754 in Kopenhagen als Missionar ordiniert. Am 2.7.1755 Ankunft in Tranquebar. 1755- 1758 Tätigkeit in der tamilischen, 1758-1766 in der portugiesischen Gemeinde in Tranquebar. Missionsreisen nach Nagapattinam, Cuddalore, Tiruchirapalli und Tanjore. Unternahm Naturstudien.
Sekundärliteratur: Uni-Matrikel 1741-1752 Personendaten 1750/51. S.2. Malabarische Nachrichten. Theil VII. 81. Continuation S. (204). AFSt/H D24a, S.448f, S.469c.
Geburtsdatum: 27.3.1745 Geburtsort: Gundershoffen Sterbedatum: 1792 Sterbeort: Bengalen Geschlecht: M
Biographie: Vater: Johann Jacob Diemer. Besuch des Gymnasiums in Buchsweiler. 29.10.1766 bis 1770 Studium der Theologie und Eintritt in das "evangelische Kloster" (College St. Guilleaume) in Straßburg. Am 17.11.1770 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1771 Informator in der deutschen Knabenschule und der lateinischen Schule, seit November 1771 Tischinspektor an den Deutschen Schulen. Seit Oktober 1772 Inspektor der deutschen Mädchenschule. Im September 1773 Ordination in der Schloßkirche Wernigerode. 1774 Reise von London nach Bombay und Weiterreise nach Kalkutta. Seit 19.2.1775 Missionar in Kalkutta. 1779-1780 Aufenthalt am Kap der guten Hoffnung. 1785 Rückkehr nach England, Aufenthalt in London. 1786 und 1788 Reisen ins Elsass. 1789 Rückkehr nach Kalkutta. Verheiratet mit der Tochter des portugiesischen Kaufmanns in Kalkutta, Carl Weston, Mary Weston. Nach deren Tod 1783 Heirat Diemers mit einer "jungen Engländerin". Sohn [aus erster Ehe]: John James Diemer.
Sekundärliteratur: Siegwalt, Martin: Lebensbild von Johann Christmann Diemer (unveröffentliches [?] Typoskript, o. O. und o. J., Neuzugang 433.)
Geburtsdatum: 22.1.1711 Geburtsort: Cleeberg/Hessen Sterbedatum: 23.1.1791 Sterbeort: Madras begraben am: 24.1.1791 Begräbnisort: Missionskirche in Vepery Geschlecht: M
Biographie: Mutter: Elisabeth Charlotta Fabricius. Am 25.5.1728 an der Universität Gießen immatrikuliert, Jurastudium. 1732 Informator in Cleeberg/Hessen. Am 28.5.1736 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Seit August 1736 Informator an den Deutschen Schulen, seit Oktober 1736 Informator an der Lateinischen Schule in Halle. Am 23.10.1739 in Kopenhagen ordiniert. 1740 Aufnahme seiner Tätigkeit als Missionar in Tranquebar. 1742 im englischen Missionsdienst in Madras. Kurator von Elisabeth Breithaupt. Am 28.8.1788 Übergabe der Amtsgeschäfte in Madras an Christian Wilhelm Gericke. Verfasser einer Bibelübersetzung in Tamil, Kirchenliederdichter und Herausgeber des ersten Tamil-Englisch Wörterbuches. Brüder: Sebastian Andreas Fabricius, Johann Conrad Fabricius, Georg Fabricius, Ludwig Fabricius und Johann Jacob Fabricius. Schwestern: Ottona Catharina Fabricius und Anna Elisabeth Fabricius.
Sekundärliteratur: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Begr. und Hg. v. Friedrich Wilhelm Bautz. Fortgef. v. Traugott Bautz. Bd. 01. Hamm (Westf.) 1990, Sp. 1591.; Die Religion in Geschichte und Gegenwart / hrsg. von Kurt Galling, Bd. 2, Tübingen 1957-1962, Sp. 856.; Neue Deutsche Biographie / hrsg. von der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 4 , Nachdr. d. Ausg. Berlin 1971-, S. 740.; Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 2 (1730-1741). Bearb. v. Charlotte Lydia Preuß. Halle 1994 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 40), S. 87.; Religion in Geschichte und Gegenwart : Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft / hrsg. von Hans Dieter Betz, 4. Aufl. Tübingen: Mohr-Siebeck, 1998-, Sp. 5. Germann, Wilhelm. Johann Philipp Fabricius. Seine fünfzigjährige Wiksamkeitim Tamulenlande und das Missionsleben des achtzehnten Jahrhunderts daheim und draussen. Erlangen 1865.
Geburtsdatum: 1772 Geburtsort: Hohenwestedt Sterbedatum: [1806 ?] Geschlecht: M
Biographie: Vater: Valentin Früchtenicht Am 24.10.1791 Immatrikulation zum Studium der Theologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Am 21.10.1794 Immatrikulation in Jena. Ostern 1796 Abschluß des Theologiestudiums in Kiel (Öffentliches akademisches Zeugnis). 1798 Ordination in Kopenhagen. Am 15.2.1799 Ankunft als Missionar in Frederiknagor. September 1799 Ankunft in Madras, 11. Oktober 1799 Weiterreise nach Tranquebar. 1801 Rückkehr nach Europa. Demission beim Missionskollegium Kopenhagen. Im November 1805 Ankunft in Philadelphia. Am 1.2.1806 Selbstmordversuch Früchtenichts in Philadelphia. Als "Gemütskranker" Einlieferung ins Armenhaus. Nach Heilung Ende März 1806 Rückkehr nach Kopenhagen. [Ebenda Selbstmord?]
Biografische Nachweise: Das Album der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 1665 - 1865. Hg. v. Franz Gundlach. Kiel 1915, S. 107; Jenaer Universitätsmatrikel 1714-1818, hrsg. v. Ulrich Rasche (noch unveröffentlichtes Manuskript!).
Geburtsort: Berlin Sterbedatum: 1750 Geschlecht: M
Biographie: Theologiestudium in Jena. Informator bei Christian Ernst von Stolberg-Wernigerode. Am 17.05.1726 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Seit Juni 1730 Informator am Pädagogium Halle. Am 27.12.1731 in Wernigerode ordiniert. Am 27.7.1732 Ankunft in Madras. Gründete mit Johann Anton Sartorius 1737 die Missionsstation in Cuddalore. 1743 nach Madras, am 31.1.1746 Einführung des anglikanischen Katechismus. Im Mai 1746 Rückkehr nach Cuddalore, Flucht vor französischer Besatzung nach Batavia. 1747 Dolmetscher der Ostindischen Kompanie in Batavia. Starb auf der Heimreise zwischen Cabo und Amsterdam.
Sekundärliteratur: Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 169.
Geburtsdatum: 5.4.1743 Geburtsort: Kolberg Sterbedatum: 2.10.1803 Sterbeort: Vellore begraben am: 6.10.1803 Begräbnisort: Missionskirchhof in Vepery Geschlecht: M
Biographie: Am 17.7.1760 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1761 Informator und 1763 Inspektor an der Mädchenschule in Halle. 4.8.1765 Ordination als Missionar in Wernigerode. Im März 1767 Landung auf Ceylon, 1767-1782 Missionar in Cuddalore, nach Einnahme der Stadt durch französische Truppen Aufenthalt in Madras und Tranquebar. 1784-1788 in Nagapattinam. Im August 1788 Übernahme der Mission in Vepery. Ebenda Sekretär und Kaplan des Female Asylum. Am 31.7.1769 Heirat mit Anna Sophia Hüttemann. Sohn: Georg Friedrich Gericke. Tochter: Dorothea Sophia Gericke. Bruder: Johann Friedrich Gericke. Schwestern: Sophia Eleonora Zybell, Dorothea Maria Schütze.
Geburtsdatum: 1738 Geburtsort: Schlitz Sterbedatum: 28.1.1791 Sterbeort: Kalkutta Geschlecht: M
Biographie: Bis zum 13. Lebensjahr Unterricht beim Vater, 1751-1754 Besuch des Gymnasiums in Frankfurt/Main. 1755-1758 Studium an der Universität Jena. Anschließend Hauslehrer und 1762-1766 Hilfsprediger beim Vater. Von Februar bis September 1767 Informator an der lateinischen Schule in Halle, Oktober 1767 bis September 1775 Informator am Pädagogium Halle. Am 3.11.1775 in Kopenhagen ordiniert. Am 5.8.1776 Ankunft in Tranquebar. Ab 17.8.1778 in Kalkutta. Brüder: G. L. Gerlach, Friedrich Salomo Gerlach. Schwestern: Christine Elisabeth Holtzhey und Frau Nagel.
Sekundärliteratur: Fenger, Johannes Ferdinand: Geschichte der Trankebarschen Mission, Grimma 1845, S. 292.
Geburtsdatum: 2.4.1677 Geburtsort: Weißensee/Thüringen Sterbedatum: 19.3.1720 Sterbeort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Vater: Balthasar Gründler, Ratskämmerer in Weißensee/Thüringen. Bis zum 14. Lebensjahr Besuch der Stadtschule in Weißensee/Thüringen, 5 Jahre Besuch der Schule in Quedlinburg, Besuch des Gymnasiums in Weißenfels. 1697 im Sommersemester an der Universität Leipzig und am 15.10.1700 an der Universität Wittenberg immatrikuliert, 1700 Magister. Am 28.10.1701 an der Universität Halle immatrikuliert. 1702-1708 Informator am Pädagogium in Halle. Am 31.10.1708 ordiniert. 1708-1709 mit Johann Georg Bövingh als Missionar nach Tranquebar, 1709 Ankunft, 1719 dort Nachfolger von Bartholomäus Ziegenbalg. 1720 Ernennung zum Propst. Am 04.02.1716 Heirat mit Utilia Elisabeth Krahe. Brüder: Johann Christian Gründler, Samuel Gründler und Johann Martin Gründler.
Sekundärliteratur: Freyer, Hieronymus: Programmata latino-germanica cum additamento miscellaneorum vario, Halae 1737, S. 696.; Dreyhaupt, Johann Christoph von: Pagus Neletici et Nudzici oder ausfuehriche diplomatisch- historische Beschreibung des ... Saal-Creyses ..., Bd. 2, Halle 1755, S. 171.; Album Academiae Vitebergensis. Jüngere Reihe. Teil 2. (1660 - 1710). Bearb. von Fritz Juntke. Hrsg. v. der Historischen Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt. Halle 1966 (Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale, Bd. 1), S. 305.; Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 189.; Allgemeines Gelehrten-Lexicon.../ hrsg. von Christian Gottlieb Jöcher, Bd. 2, Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1750, Sp. 1212.; Neue Deutsche Biographie / hrsg. von der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 7, Nachdr. d. Ausg. Berlin 1971-, S. 189f.; Die jüngeren Matrikel der Universität Leipzig / hrsg. von Georg Erler, Bd. 2, Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1909, S. 147.
Geburtsdatum: 11.3.1756 Geburtsort: Veerst [?] auf Jütland Sterbedatum: 28.9.1788 [1.10.1788] Sterbeort: Tranquebar begraben am: 2.10.1788 Geschlecht: M
Biographie: Vater: Ivar Hagelund. Mutter: Margaretha Bützow. Besuch der Lateinschule und des Gymnasiums in Odense. 1778-1784 Studium an der Universität Kopenhagen. 16.12.1785-12.6.1786 Schiffsreise von Kopenhagen nach Tranquebar. Missionar in Tranquebar.
Verweisformen: Holtzberg, Immanuel Gottfried Geburtsdatum: 28.4.1770 Geburtsort: Oberneuendorf Sterbedatum: 1824 Sterbeort: Cuddalore Geschlecht: M
Biographie: Vater: Holzberg, Gottfried Schulbesuch in Oberneuendorf und Wiegandsthal, 1786 Besuch des Gymnasiums in Görlitz. Ab 1791 Studium der Theologie in Leipzig, anschließend Tätigkeit als Hauslehrer ebenda. Am 24.7.1796 Ordination in Wernigerode. Reise über England nach Indien. Am 2.12.1797 Ankunft in Madras, seit 2.2.1798-1803 Missionar in Tanjore. Ab 1803 Missionar der SPCK in Cuddalore. Am 15.2.1813 Entlassung durch die SPCK. 1818 nach Wiedereinstellung bis 1824 Missionar der SPCK in Cuddalore.
Geburtsdatum: 22.5.1761 Geburtsort: Willenburg Sterbedatum: 18.7.1810 Sterbeort: Tanjore Geschlecht: M
Biographie: Vater: Anton Wilhelm Horst. Mutter: Veronica Beate Lucie Horst. Kindheit in Willenburg und Bliestorf. 1776 Umzug nach Ratzeburg. Bis 1779 Besuch der dortigen Domschule. Anschließend Privatunterricht. 1781-1782 Studium der Medizin in Göttingen. 1783 militärische Ausbildung zum Fourier in Stade. 1786 Korporal in Nienburg. Am 3.1.1787 Abreise nach Ostindien. Ende Mai 1787 Ankunft in Madras. Korporal und Sergeant beim 14. Kurhannöverschen Infantrieregiment in Madras. Nach der militärischen Laufbahn Anstellung als Schreiber bei verschiedenen Dienstherren. Danach Privatschulmeister und 1789 Oberlehrer an der portugiesischen Schule des Kapuzinerklosters in Madras. Buchhalter in der Bäckerei des Kaufmanns Beggle. Logenmeister der Freimaurer. Ab 22.3.1792 Vorleser an der Missionskirche und Missionsgehilfe in Cuddalore. Gründung einer englischen Schule. 1803 bis 1806 Aufenthalt in Tranquebar zur Vorbereitung auf die Missionarstätigkeit in Tanjore. Am 30.11.1806 von Christian Pohle in Tanjore als Missionar der SPCK ordiniert. Am 19.4.1790 Heirat mit Maria Magdalena Vincent. Sohn: Christian Daniel Horst. Töchter: Anna Sophia Horst, Christina Magdalena Horst, Beata Theodosia Horst, Sophia Eusebia Horst, Johanna Coelestina Horst, Hedwig Dorothea Horst.
Verweisformen: Hüttemann, George Geburtsdatum: 29.1.1728 Geburtsort: Minden/Westfalen Sterbedatum: 18.7.1781 Sterbeort: Cuddalore Geschlecht: M
Biographie: Vater: Friedrich Ernst Hüttemann. Mutter: Gertrud Hüttemann. Mutter war katholisch, Vater lutherisch. Besuchte die Schule und seit 1737 das Gymnasium in Minden. Am 2.5.1746 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Januar 1747 Informator an der Knabenbürgerschule Halle. November 1747 Informator an der Lateinischen Schule Halle, Waisenpräzeptor. Februar 1749 Informator am Pädagogium Halle. Juli 1749 Ruf als Missionar nach Tranquebar. Ordination am 17.9.1749 in Kopenhagen. Danach Ausreise gemeinsam mit den Missionaren Christian Friedrich Schwartz und David Poltzenhagen. Am 17.7.1750 Ankunft in Cuddalore. Nach Aufenthalt in Tranquebar seit Dezember 1750 Missionar in Cuddalore. Bruder: Christian Friedrich Hüttemann d. Ä. Schwester: Sophia Elisabeth Hüttemann. 1751 Heirat mit Elisabeth Hüttemann. Am 16.2.1776 zweite Heirat mit Francoise de Marchis. Söhne: Christian Friedrich Hüttemann d. J., Johann Heinrich Hüttemann, Samuel Hüttemann, Andreas Hüttemann, Ernst Georg Friedrich Hüttemann und Carl Hüttemann. Töchter: Anna Sophia Hüttemann; Gracy Dorothea Hüttemann.
Sekundärliteratur: Richter, Julius: Indische Missionsgeschichte. Gütersloh, 1924. S. 176. AFSt/H D24a, S.342e. AFSt/S AI 194, 65.
Verweisformen: Jenecke, Joseph Daniel Geburtsdatum: 27.7.1759 Geburtsort: Berlin Sterbedatum: 10.5.1800 Sterbeort: Tanjore Geschlecht: M
Biographie: Vater: Jakob Jänicke. 1776 Lehrer bei der böhmischen Gemeinde in Dresden. 1782-1785 Besuch der königlichen Realschule in Berlin zur Studienvorbereitung. Am 22.4.1785 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Am 21.10.1787 Ordination in Wernigerode. Am 27.8.1788 Ankunft in Madras. Seit 11.10.1788 Missionar in Tanjore. 1791 Missionar in Palayankottai. Errichtung einer Kirche in Ramanathapuram. Bruder: Johann Jänicke.
Biographie: Besuch der Dorfschule in Fröbersgrün und ab dem 12. Lebensjahr der lateinischen Schule in Greiz. Am 19.4.1767 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1767 Informator an der deutschen Mädchenschule, April 1768 Informator an der lateinischen Schule in Halle. 28.10.1769-02.11.1770 Aufenthalt in Kopenhagen. Am 3.11.1769 als Missionar ordiniert. Am 13.06.1771 Ankunft in Tranquebar. Bis 1813 ebenda Missionar. Am 30.4.1795 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Kaiserliche Leopoldino-Carolinischen Deutschen Akademie der Naturforscher. 1791 Präses der Gelehrten Gesellschaft in Tranquebar. 1777 Heirat mit Christiana Sophia Guldberg. Söhne: Ernst Christian John, Gottlieb Friedrich John, August John. Töchter: Juliana Susanna John, Johanna Catharina John. Bruder: Caspar Rudolph John. Schwester: Juliana Dorothea Thoß.
Bemerkungen: Nach Karl Wilhelm Päzolds Bericht starb John am 2.9.1813, siehe AFST/M 1 C 52 : 44.
Sekundärliteratur: Richter, Julius: Indische Missionsgeschichte. Gütersloh, 1924. S. 133. Kryger, Karin und Gasparski, Lisbeth, Tranquebar. Cemetries and Greve-monuments. Kopenhagen 2003, S. 127.
Geburtsdatum: 13.1.1677 Geburtsort: Grieben Sterbedatum: 1728 Sterbeort: Netzen Geschlecht: M
Biographie: 1686-1694 Besuch der Schule in Ruppin. Danach in Neubrandenburg. Am 20.05.1698 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1701 Freitischler am Waisenhaus in Halle. 1709 Missionar in Tranquebar. 1715 Pfarrer in Merbitz. 1720 Pfarrer in Netzen.
Sekundärliteratur: Fischer, Otto: Evangelisches Pfarrerbuch für die Mark Brandenburg seit der Reformation. Bd. 2.1. Abbadie bis Major. Berlin 1941, S. 383.; Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 249.
Geburtsdatum: 1.12.1710 Geburtsort: Ostgotland Sterbedatum: 1799 Sterbeort: Chinsurah Geschlecht: M
Biographie: Vater: Jons Kiernander Mutter: Catharina Kiernander Studium an der Universität Uppsala. Am 21.09.1735 an der Universität Halle immatrikuliert. Seit Juli 1736 Informator, seit September 1737 Inspektor an den Deutschen Schulen und seit September 1738 Inspektor an der lateinischen Schule in Halle. in dieser Zeit auch Inspektor im Waisenhaus. Am 20.11.1739 in Wernigerode ordiniert. Seit 17.8.1740 Missionar in Cuddalore. 1758 Flucht vor der französischen Besatzung nach Tranquebar. 1758-1788 Missionar in Kalkutta. Danach in Chinsurah. 1770 Einweihung der auf eigene Kosten Kiernanders in Kalkutta gebauten Kirche, 1773 Erbauung eines Schulgebäudes. 2./13. Juni 1744 1. Heirat mit Gratia, der Tochter von George Sanders. Oktober 1750 2. Heirat mit Wendela Fischer. 10.02.1762 3. Heirat mit Ann Wooley. Söhne: Isaac Adolph Kiernander, Robert William Kiernander. Adoptivsohn: Andreas Mohs Töchter: Grace Kiernander; Maria Catharina Kiernander.
Sekundärliteratur: Acta historico-ecclesiastica oder gesammelte Nachrichten von den neuesten Kirchen-Geschichten, Bd. 4, Weimar 1740, S. 905, Bd. 6, Weimar 1734-1758, S. 899f.; Lehmann, Arno: Es begann in Tranquebar, Berlin 1955, S. 247.; Lehmann, Arno: Es begann in Tranquebar, Berlin 1955, S. 236f.; Fortsetzung und Ergänzungen zu Christian Gottlieb Jöchers allgemeinem Gelehrten-Lexico... / von Johann Christoph Adelung und vom Buchstaben K fortgesetzt von Heinrich Wilhelm Rotermund, Bd. 3, Leipzig 1784-, Sp. 322.
Biographie: Vater: Henrich Kistemacher. Aus Burg. Am 7.7.1714 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1719 Missionar in Tranquebar.
Sekundärliteratur: Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 79.
Geburtsdatum: 20.1.1721 Geburtsort: Elbing Sterbedatum: 18.5.1790 Sterbeort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Vater: Johann Klein. Schulbesuch seit dem 3. Lebensjahr und seit 1733 Besuch des Gymnasiums in Elbing. Am 22.9.1739 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. April 1741 bis Oktober 1742 Lehrer an der deutschen Mädchenschule in Halle. 1742-1744 Hauslehrer bei einem evangelischen Kaufmann in Venedig [Johann Michael Wagner]. Am 04.11.1744 in Kopenhagen als Missionar ordiniert. Am 29.03.1745 mit Johann Christian Breithaupt Abreise von London. Nach längerem, krankheitsbedingten Aufenthalt in Batavia am 11.08.1746 Ankunft in Tranquebar, dort in der tamilischen Gemeinde tätig. Am 5.3.1761 Heirat mit Anna Dorothea Obuch. Söhne: Christian Daniel Klein und Johann Gottfried Klein.
Sekundärliteratur: Acta historico-ecclesiastica oder gesammelte Nachrichten von den neuesten Kirchen-Geschichten, Bd. 9, Weimar 1745, S. 925, Bd. 12, Weimar 1748, S. 243, Bd. 13, Weimar 1749, S. 532, Bd. 16, Weimar 1752, S. 1007.; Fortsetzung und Ergänzungen zu Christian Gottlieb Jöchers allgemeinem Gelehrten-Lexico... / von Johann Christoph Adelung und vom Buchstaben K fortgesetzt von Heinrich Wilhelm Rotermund, Bd. 3, Leipzig 1784-, Sp. 462.
Verweisformen: Koenig, Johann Friedrich Geburtsdatum: 26.10.1741 Geburtsort: Könnern Sterbedatum: 4.2.1795 Sterbeort: Tranquebar begraben am: 5.2.1795 Begräbnisort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Vater: J. König. Am 19.4.1753 Aufnahme an die deutsche Knabenschule in Halle. Am 8.10.1760 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1761 Informator an der deutschen Mädchenschule, 1762 Informator an der lateinischen Schule in Halle. 1763 Waisen-Präzeptor, 1764 Inspektor an der lateinischen Schule. Am 25.11.1767 in Kopenhagen ordiniert, am 5.7.1768 Ankunft in Tranquebar. 1767-1795 Missionar in Tranquebar. Am 26.9.1773 Heirat mit Susanna Jacoba Breithaupt, Tochter des Missionars Johann Christian Breithaupt. Am 27.10.1779 Heirat mit Helena Aalholm. Bruder: Simon Leopold König.
Sekundärliteratur: Nørgaard, Anders: Mission und Obrigkeit, Missionswissenschaftliche Forschungen Band 22
Geburtsdatum: 15.11.1711 Geburtsort: Neuwarp Sterbedatum: 17.12.1790 Sterbeort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Vater: B. M. Kohlhoff. Mutter: Regina Hesse. 16.10.1732 Immatrikulation an der Universität in Halle. Theologiestudium. 1733-1736 Informator an der deutschen Knabenschule in Halle. 1736-1790 Missionar in Tranquebar. Schwester: Anna Dorothea Feist. 1. Heirat am 15.1.1741 mit Margaretha Wilhelmina Wiger. 2. Heirat am 21.7.1760 mit Pernille Thors. Söhne: Daniel Friedrich, Johann Caspar, Elias Eobanus und Christian Daniel Kohlhoff. Töchter: Anna Regina Kohlhoff, Dorothea Elisabeth Kohlhoff.
Sekundärliteratur: Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 2 (1730-1741). Bearb. v. Charlotte Lydia Preuß. Halle 1994 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 40), S. 64.
Verweisformen: Kohlhoff, John; Kohlhoff, Johan Kaspar Geburtsdatum: 23.5.1762 Sterbedatum: 27.3.1844 Geschlecht: M
Biographie: Vater: Johann Balthasar Kohlhoff. Mutter: Pernille Kohlhoff. Seit 1770 Ausbildung bei Christian Friedrich Schwartz und Christian Pohle in Tiruchirapalli. 23.1.1787 Ordination durch Schwartz. Missionar der SPCK in Tanjore. Am 1.7.1811 Heirat mit Christina Magdalena Horst. Söhne: John Schwartz Adolphus Kohlhoff, Christian Daniel Kohlhoff. Töchter: Sophia Eliza Kohlhoff, Charlotte Caroline Kohlhoff, Mary Ann Elisabeth Kohlhoff. Brüder: Christian Daniel Kohlhoff, Elias Eobanus Kohlhoff und Daniel Friedrich Kohlhoff. Schwestern: Dorothea Elisabeth Kohlhoff und Anna Regina Kohlhoff.
Biografische Nachweise: Richter, Julius: Indische Missionsgeschichte, Gütersloh,1924. S. 177
Geburtsdatum: 6.1.1743 Geburtsort: Stadthagen Sterbedatum: 8.8.1774 Begräbnisort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Vater: Johann Christoph Leidemann. Mutter: Sophia Dorothea Leidemann. Besuch der Schule des Waisenhauses und der Stadtschule in Stadthagen sowie des Gymnasiums in Minden. Am 20.10.1764 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. April 1765 bis September 1767 Informator an der deutschen Mädchenschule. Von 1767-1774 Missionar in Tranquebar. Schwester: Johanna Luisa Seyffart.
Verweisformen: Maderup, Ole; Maderup, Per Oluf Geburtsdatum: Ende September 1711 Geburtsort: Fünen Sterbedatum: 20.11.1776 Sterbeort: Tranquebar Begräbnisort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: 1718-1728 Besuch der lateinischen Schule zu unserer lieben Frauen in Kopenhagen, nach dem Brand von Kopenhagen der Schule in Roskilde. Danach Theologiestudium an der Universität Kopenhagen. 1740 vom Missionskollegium als Missionar vorgeschlagen, Ausbildung in Tamil bei Christoph Theodosius Walther. Am 17.11.1741 in Kopenhagen als Missionar für Tranquebar ordiniert. Am 2.7.1742 Ankunft in Tranquebar. Von 1743 bis 1747 Arbeit in der tamilischen Gemeinde, danach bis 1774 als Nachfolger Nikolaus Dals in der portugiesischen Gemeinde. Seit 1774 halbseitig gelähmt. Unterstütze Johann Christian Wiedebrock bei der Überarbeitung der portugiesischen Bibelübersetzung. Übersetzte deutsche und dänische Lieder, die in den Anhang des portugiesischen Gesangbuchs aufgenommen wurden. 1748 Missionsreise nach Cuddalore und 1755 nach Nagapattinam. Am 17.11.1741 1. Heirat mit Engel Maria Groß. Am 1.2.1750 [?] 2. Heirat mit Anna Birgitta Kramers. 1767 3. Heirat mit Dinameda Koch verw. Bluesner. Söhne: Andreas Maderup, Andreas Maderup, Eric Maderup. Tochter: Maria Catharina Maderup.
Biografische Nachweise: Lehmann, Arno: Es begann in Tranquebar. Berlin 1955, S. 196.
Geburtsdatum: 13.2.1755 Geburtsort: Straßburg Sterbedatum: 1796 Sterbeort: Barmstedt Geschlecht: M
Biographie: Vater: Andreas Mentel Mutter: Maria Magdalena Mentel Besuch des Gymnasiums in Straßburg. 1771 Studium der Theologie in Straßburg als "Alumnus" des Wilhelminer Klosters. 1.11.1780 Ordination als Dänisch-Hallescher Missionar in Kopenhagen. 28.6.1781 Ankunft in Tranquebar. 1784 Rückkehr nach Europa. 1785 Diakon und später Pastor in Barmstedt.
Biografische Nachweise: Neuere Geschichte der Evangelischen Missions-Anstalten zu Bekehrung der Heiden in Ostindien. Zweiter Band. 21. Stück, Halle 1783, Vorrede S. IIIf. Deutsches Biografisches Archiv I. Microfiche. München 1982-1985, Nr. 827, 345-346.
Verweisformen: Muller, Wilhelm Jacob; Moeller, Wilhelm Jacob Geburtsdatum: 24.5.1734 Geburtsort: Heringhausen Taufdatum: 28.5.1734 Sterbedatum: 30.12.1771 Sterbeort: Tranquebar begraben am: 31.12.1771 Begräbnisort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Bis 1752 Unterricht beim Vater, danach Besuch der Gymnasien in Lippstadt und Soest. Am 21.6.1757 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. April 1758 Informator an der deutschen Knabenschule und ab Dezember 1758 an der lateinischen Schule in Halle. 1762 Hauslehrer in Sambleben. 1764 Hilfsprediger und Informator in Eilhausen, 1766-1769 Hauspfarrer bei der Fürstin Christiane von Waldeck in Arolsen. Im Februar 1769 erneut Informator an der deutschen Knabenschule und der lateinischen Schule in Halle. Am 3.11.1769 in Kopenhagen als Missionar ordiniert. Am 2.11.1770 Abreise aus Kopenhagen, am 13.6.1771 Ankunft in Tranquebar.
Sekundärliteratur: Kryger, Karin und Gasparski, Lisbeth, Tranquebar. Cemetries and Greve-monuments. Kopenhagen 2003, S. 116; Deutsches Biografisches Archiv I. Microfiche. München 1982-1985, Nr. 873, 432.
Biographie: Vater: Matthias Obuch. Mutter: Anna Dorothea Obuch. Gymnasium in Elbingen. 15.5.1730 Immatrikulation an der Universität in Halle, Theologiestudium. Seit Juli 1731 Informator an der deutschen Mädchenschule. Seit Dezember 1732 Informator an der lateinischen Schule Halle. 1734- 1736 Informator und Prediger in Wien. 17.10.1736 Ordination in Kopenhagen. 1737-1745 Missionar in Tranquebar. 1. Heirat am 14.3.1740 mit Anna Cramer, später in zweiter Ehe verheiratete Zeglin Söhne: Matthias Peter und Gotthilf Friedrich Obuch. Tochter: Anna Dorothea Klein.
Biografische Nachweise: Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 317. Deutsches Biografisches Archiv I. Microfiche. München 1982- 1985, Nr. 909, 302.
Verweisformen: Paezold, Carl Wilhelm; Petzold, Carl Wilhelm; Pezold, Carl Wilhelm; Pezoldt, Carl Wilhelm Geburtsname: Päzold, Johann; Petzold, Joh. Carl Geburtsdatum: 16.6.1764 Geburtsort: Werchau/Lausitz Sterbedatum: 4.11.1817 Sterbeort: Vepery begraben am: 5.11.1817 Begräbnisort: Vepery Geschlecht: M
Biographie: Besuch des Gymnasiums in Bautzen. 1785-1788 Studium an der Universität Wittenberg. 1791 Hauslehrer in Potsdam. April bis August 1792 Informator an der deutschen Mädchenschule in Halle zur Vorbereitung auf den Missionsdienst. Am 30.9.1792 in Wernigerode ordiniert. Am 14.8.1793 Ankunft als Missionar in Vepery. 1802 Lehrer für die tamilische Sprache an der 1800 in Kalkutta gegründeten "Wilhelms Akademie". Mitte August 1804 Rückkehr nach Madras. Am 19.11.1792 1. Heirat mit Wilhelmine Johanna Henriette Gebhard in London. 1812 2. Heirat mit Elisabeth Shimerman.
Bemerkungen: Zum Geburtsnamen "Johann Päzold" siehe Promemoria zu AFSt/M 1 C 39b : 3, dgl. "Joh. Carl Petzold" siehe AFSt/M 1 H 5 : 78.
Sekundärliteratur: Otto, Gottlieb Friedrich: Lexikon der ... Oberlausitzischen Schriftsteller und Künstler ..., Bd. 2, Görlitz 1800 - 1821. (UBL Kat.saal / UBH Pon GK 2374), S. 735.
Geburtsdatum: 9.3.1744 Geburtsort: Babben Sterbedatum: 25.1.1818 Geschlecht: M
Biographie: Vater: Martin Pohle d. Ä. Mutter: Catharina Pohle. Als Kind Schafhirt. Unterricht bei Hauslehrern. 1763-1766 Unterricht in der Schule in Drehnau bei Gottfried Lippack und in Großjehser. Im April 1766 an der Universität Leipzig immatrikuliert, Theologiestudium. 1770 bis 1774 Informator in Dahme. Juli 1774 Hofkatechet in Wernigerode. Am 1.11.1776 in Kopenhagen als Missionar ordiniert. Am 6.6.1777 Ankunft in Tranquebar. 1778-1818 Missionar der SPCK in Tiruchirapalli. Am 26.4.1795 Heirat mit Marianna Vincent in Cuddalore. Söhne: Christian Pohle, Nathanael Pohle, Uriel Pohle. Töchter: 2. Bruder: Martin Pohle d. J. Schwester: Anna Maria Raack.
Sekundärliteratur: Deutsches Biografisches Archiv I. Microfiche. München 1982-1985, Nr. 969, 17-18; Neuere Geschichte der Evangelischen Missions-Anstalten zu Bekehrung der Heiden in Ostindien. Zweiter Band, Halle 1781, S. 104.
Geburtsdatum: 1677 Geburtsort: Wesenberg/Mecklenburg Sterbedatum: 4.1.1752 Sterbeort: Beidenfleth Geschlecht: M
Biographie: Besuch des Friedrichwerden Gymnasiums in Berlin. Am 20.05.1702 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1705 in Kopenhagen ordiniert. 1706 Missionar zusammen mit Bartholomäus Ziegenbalg in Tranquebar, 1711-1712 aus gesundheitlichen Gründen Rückkehr nach London. 1713 in Halle, Erteilung von Sprachunterricht für Missionskandidaten, danach kurzzeitig Leiter eines Missionsseminars in Kopenhagen. 1714-1750 Pfarrer in Beidenfleth. September 1714 Heirat mit Dorothea Dietrich in Berlin.
Sekundärliteratur: Arends, Otto Frederik: Gejstligheden i Slesvig og Holsten fra Reformationen til 1864. Bd. 2. L-×. Koebenhavn 1932, S. 164.; Allgemeine Deutsche Biographie / Auf Veranlassung Seiner Majestaet des Koenigs von Bayern hrsg. durch die Historische Commission bei der Koenigl. Akademie der Wissenschaften, Bd. 53, Leipzig 1875-1912, S. 85.
Verweisformen: Polzenhagen, David Geburtsort: Wollin Taufdatum: 20.10.1726 Sterbedatum: 28.11.1756 Sterbeort: Nikobaren Geschlecht: M
Biographie: Vater: Michael Poltzenhagen. Mutter: Regina Poltzenhagen. Schulbesuch in Wollin und seit 1741 in Stargard. 23.9.1744 Aufnahme in die lateinische Schule Halle. Am 13.10.1746 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Im Juli 1747 Informator an der deutschen Knabenschule, seit April 1748 an der lateinischen Schule. Am 17.9.1749 in Kopenhagen als Missionar ordiniert. 1750- 1756 Missionar in Tranquebar, wirkte vorwiegend in der portugiesischen Gemeinde. 1756 Reise auf die Nikobaren, um Missionsmöglichkeiten zu erkunden.
Verweisformen: Bressier, Christian Friedrich Geburtsdatum: 26.7.1697 Geburtsort: Perleberg Sterbedatum: 15.2.1738 Sterbeort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Besuch der Schule in Perleberg, 1713 Besuch des Gymnasiums des Grauen Klosters in Berlin. Am 10.05.1718 an der Universität Jena und am 23.04.1720 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Am 20.07.1721 Bekehrung. Oktober 1722 bis August 1724 ordinierter Informator am Pädagogium in Halle. 1724 in Kopenhagen als Missionar ordiniert. Vom 08.12.1724 bis 19.06.1725 Reise nach Tranquebar, Missionar in Tranquebar. 1736 Heirat mit Catharina Gad.
Bemerkungen: In einem Brief von S. Hoyer an Gotthilf August Francke vom 20.8.1738 ist als Sterbedatum der 15. Januar [1738] angegeben. Vgl. AFSt/M 1 F 5 : 5.
Sekundärliteratur: Acta historico-ecclesiastica oder gesammelte Nachrichten von den neuesten Kirchen-Geschichten, Bd. 6, Weimar 1744, S. 940ff.; Allgemeines Gelehrten-Lexicon.../ hrsg. von Christian Gottlieb Jöcher, Bd. 3, Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1750, Sp. 1763; Matrikel der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 51.
Geburtsdatum: 24.8.1700 Geburtsort: Landsberg/Warthe Sterbedatum: 12.5.1735 Sterbeort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Vater: Johann George Richtsteig. Mutter: Eva Rehfeld. Schulbesuch in Landsberg und Görlitz. Am 16.6.1724 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Am 21.12.1729 in Kopenhagen als Missionar ordiniert. Am 11.8.1730 Ankunft in Tranquebar. Tätigkeit in der portugiesischen Gemeinde. Am 26.9.1731 Heirat mit Catharina Gad.
Sekundärliteratur: Ein und vierzigste Continuation Des Berichts Der Königlichen Dänischen Missionarien in Ost- Indien. Halle 1737, S. 618ff.
Geburtsdatum: 8.8.1770 Geburtsort: Scheidelwitz Sterbedatum: 1816 Geschlecht: M
Biographie: Vater: Johann Tobias Ringeltaube Privatunterricht beim Vater, seit 1786 Besuch des herzoglichen Seminars in Oels. Am 28.4.1789 an der Universität in Halle immatrikuliert. Bis 1791 ebenda Studium der Theologie. Seit 1793 Hauslehrer in Diersdorf. Am 24.7.1796 Ordination in Wernigerode. Reise über England nach Indien. Am 28.10.1797 Ankunft als Missionar in Kalkutta. 1798 Rückkehr nach England. Ab 1805 als Missionar der Missionary Society London erneut in Indien. Ältester und Superintendent der Missionary Society in Indien. Ermordung durch Einheimische am Kap der Guten Hoffnung. Bruder: Joh. Trau. Ringeltaube.
Geburtsdatum: 7.6.1749 Geburtsort: Straßburg Sterbedatum: 24.1.1836 Sterbeort: Vepery Geschlecht: M
Biographie: Schüler von Sigismund Friedrich Lorentz in Straßburg. Am 1.4.1766 an der Universität in Straßburg immatrikuliert, Theologiestudium. Am 3.11.1775 Ordination als Missionar in Kopenhagen. Seit 5.8.1776 Missionar in Tranquebar. Am 30.4.1795 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Kaiserliche Leopoldino-Carolinische Deutsche Akademie der Naturforscher. 1803 von der SPCK nach Madras geworben, wechselte vom lutherischen zum anglikanischen Glauben. 1804-1836 als Nachfolger von Christian Wilhelm Gericke Missionar in Vepery. Seit dem 12.10.1805 Sekretär und Kaplan des Female Asylum in Madras. Erweiterte das Tamil-Englisch-Wörterbuch von Fabricius. Konflikt mit Karl Wilhelm Päzold. Ausscheiden aus der Mission in Vepery. Nach dem Tod Karl Wilhelm Päzolds, auf Gesuch des Madras Distriktkommittees der SPCK, 1818 erneute Übernahme der Mission in Vepery. 1788 Heirat mit der aus Granganor (Ceylon) stammenden Witwe Kraus.
Sekundärliteratur: Lehmann, Arno: Es begann in Tranquebar, Berlin 1956, S. 225.; Anderson, Gerald H.: Biographical dictionary of christian missions, New York 1998, S. 579.
Biographie: Vater: Heinrich Christian Rulfsen. Mutter: Catharina Rulfsen. Privatunterricht. 1772 Besuch der Königlichen Lateinschule in Hadersleben. 1777 Studium in Kopenhagen als Seminarist der Ostindischen Mission. 1778 Ordination in Kopenhagen. 16.06.1780 Ankunft als Missionar in Tranquebar.
Geburtsdatum: 1704 Geburtsort: Patersberg Sterbedatum: 27.5.1738 Sterbeort: Cuddalore Geschlecht: M
Biographie: Vater: Elias Anton Sartorius. 1722 Studium in Jena, am 12.4.1723 an der Universität in Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1723 Informator an der Mädchenbürgerschule, 1728 Tischinspektor. Am 5.2.1730 Ordination als Missionar in London. Am 13.7.1730 Ankunft in Madras, Mitarbeiter von Benjamin Schultze. 1737 mit Johann Ernst Geister Gründung der Mission in Cuddalore. Bruder: Philipp Jacob Sartorius; Johann Melchior Sartorius.
Geburtsdatum: 20.8.1748 Geburtsort: Kirchheim unter Teck Sterbedatum: 17.07.1777 Sterbeort: Madras Geschlecht: M
Biographie: Vater: Matthäus Schöllkopf Mutter: Anna Catharina Schöllkopf Besuch der deutschen und lateinischen Schule in Kirchheim sowie des Gymnasium Illustre in Stuttgart. 1767 Aufnahme in das Tübinger Stift. 1772 Hauslehrer in Adelberg und Vikar in Gaisberg. Mitarbeit an einer Übersetzung des Neuen Testaments. Am 8.9.1776 Ordination in Wernigerode. Am 14.6.1777 Ankunft als Missionar in Madras, wo er erkrankte und starb.
Biografische Nachweise: Schöllkopf, Wolfgang: "Gott eilet mit dir aus Würt[t]emberg, aber wohin?" Johann Jakob Schöllkopf (1748-1777) als Missionar auf dem Weg nach Indien. In: Peters, Christian, Jürgen Kampmann (Hrg.): Fides et Pietas. Festschrift Martin Brecht zum 70. Geburtstag (Historia profana et ecclesiastica, Bd. 8) Münster 2003, S. 119-137.
Geburtsdatum: 7.1.1689 Geburtsort: Sonnenburg Sterbedatum: 25.11.1760 Sterbeort: Halle Geschlecht: M
Biographie: 1704-1709 Famulus von Constantin de Bonjour in Landsberg an der Warthe. 1709-1710 Schüler am Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin. Am 1.8.1710 von Constantin des Bonjour für einen Freitisch im Waisenhaus Halle empfohlen. Am 4.9.1711 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Lehrer am Waisenhaus in Halle. Am 18.03.1715 an der Universität Frankfurt/Oder immatrikuliert. 1719 als Missionar nach Tranquebar. 1720 durch Johann Ernst Gründler ordiniert. 1726 Missionsreise nach Madras, dort Gründung einer neuen Mission, 1728 Missionar in englischen Diensten, bis 1743 in Madras. 1743-1744 Rückreise über Kopenhagen und Sonnenburg nach Halle. Erhielt eine Wohnung in den Glauchaschen Anstalten in Halle und war als Übersetzer tätig. Schwestern: Maria Martha Schultze; Margaretha Schultze; Anna Helena Gronetzki.
Sekundärliteratur: Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 405.; Germann, Wilhelm: Missionar Christian Friedrich Schwartz, Erlangen 1870, S. 10 und 97.
Verweisformen: Schwarz, Christian Friederich; Schwarze, Christian Friedrich Geburtsname: Schwartz, Christoph Friedrich Geburtsdatum: 8.10.1726 Geburtsort: Sonnenburg Sterbedatum: 13.2.1798 Sterbeort: Tanjore begraben am: 14.2.1798 Begräbnisort: Tanjore Geschlecht: M
Biographie: Vater: Georg Schwartz. Mutter: Margaretha Schwartz. 1740/41 bis 1746 Besuch des lutherischen Ratsgymnasiums in Küstrin. Am 3.5.1746 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Von Oktober 1746 bis 1748 Informator an der deutschen Mädchenschule in Halle. 1748 Tamilunterricht bei Benjamin Schultze. Am 17.9.1749 Ordination durch Bischof Harboe in Kopenhagen. Ab 1750 Missionar in Tranquebar. Gründete 1762 die Mission in Tiruchirapalli und 1772 in Tanjore. Seit 1767 im englischen Dienst der Society for Propagation of Christian Knowledge. Halbbruder: Carl Ludwig Schwartz. Schwester: Louisa Martini.
Geburtsdatum: 17.5.1773 Geburtsort: Kassel Geschlecht: M
Biographie: Privatunterricht in Kassel und Schulbesuch in Marburg. Studium der Theologie in Marburg und Rinteln. Tätigkeit als Hauslehrer in Marburg. April bis Mai 1795 Informator an der deutschen Mädchenschule, Mai bis August 1795 an der lateinischen Schule in Halle zur Vorbereitung auf den Missionsdienst. Am 13.11.1795 Ordination in Kopenhagen und Eheschließung mit der ältesten Tochter von Johann Hieronymus Chemnitz. Am 13.9.1796 Ankunft als Missionar in Tranquebar. Zerrüttung der Ehe und Absicht der Ehescheidung. 1797 Rückkehr nach Kopenhagen und 1798 nach Deutschland. 1799 erneute Reise nach Indien. Prediger der dänischen Zionskirchgemeinde in Tranquebar. 1804 Kauf- und Handelsmann in Bencoolen und Kalkutta. 1805 Porträtmaler in Bengalen. 1808 Pastor in Jütland und Fyen.
Geburtsdatum: 20.12.1699 Geburtsort: Schildberg/Neumark Sterbedatum: 29.4.1741 Sterbeort: Dresden Geschlecht: M
Biographie: Ab dem 7. Lebensjahr 3 Jahre lang Hausunterricht, 10-jährig 3 Jahre Besuch der Lateinschulen in Schönfließ/Neumark und in Königsberg/Neumark, 1715 Besuch des Gymnasiums in Stargard. Am 23.04.1720 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. Oktober 1723 August 1724 Informator am Pädagogium in Halle. 1724 in Kopenhagen ordiniert und als Missionar nach Tranquebar, 1740 aus gesundheitlichen Gründen wieder in Kopenhagen. 1741 über Halle nach Dresden. Brüder: Jacob Walther, Gottfried Samuel Walther. Halbschwester: Charlotta Concordia Schmidt. Am 21.12.1728 Heirat mit Anna Christina Brochmann. Söhne: Johann Buchart, Jacob Theodosius, Christoph Samuel und Peter Christian Walther. Tochter: Dorothea Christina Walther.
Sekundärliteratur: Allgemeines Gelehrten-Lexicon.../ hrsg. von Christian Gottlieb Jöcher, Bd. 4, Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1750, Sp. 1799.; Allgemeine Deutsche Biographie / Auf Veranlassung Seiner Majestaet des Koenigs von Bayern hrsg. durch die Historische Commission bei der Koenigl. Akademie der Wissenschaften, Bd. 54, Leipzig 1875-1912, S. 789.
Geburtsdatum: 9.2.1713 Geburtsort: Minden Sterbedatum: 7.4.1767 Sterbeort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Schon mit 4 Jahren Besuch der Schule in Minden, bis 1731 Besuch des Gymnasiums in Minden. Am 9.4.1731 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1732 Informator an der Mädchenbürgerschule, 1734 Informator an der Knabenbürgerschule in Halle. Auch Stubenpraeceptor. 1736 nach Kopenhagen, am 13.10.1736 Examen in Kopenhagen. Am 17.10.1736 in Kopenhagen ordiniert. 1736 über Halle nach London, 1736-1737 in London. 1737 als Missionar nach Tranquebar. Am 27.1.1740 Heirat mit Catharina Pressier.
Verweisformen: Worme, Andreas Geburtsdatum: um 1704 Geburtsort: Neubrandenburg Sterbedatum: 30.5.1735 Sterbeort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Studium der Theologie in Jena und 1728 in Halle. 1729 Informator am königl. Pädagogium. 21.12.1729 Ordination in Kopenhagen. 11. August 1730 Ankunft in Tranquebar, Tätigkeit in der tamilischen Gemeinde. Bruder: Christian Worm. Schwestern: Regina Hartz und Christina Friedrich. 1733 Heirat mit Johanna Catharina Hall[e]. Tochter: Augusta [Margaretha] Regina Worm.
Sekundärliteratur: Ein und vierzigste Continuation Des Berichts Der Königlichen Dänischen Missionarien in Ost- Indien. Halle 1737, S.623ff.; Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 492.
Biographie: Besuch der Schule und für 5 Jahre des Gymnasiums in Stettin. Am 07.04.1736 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium. 1738 Informator an der lateinischen Schule in Halle. 1739 in Kopenhagen zum dänischen Missionar ordiniert. 1739-1740 gemeinsame Reise mit Johann Philipp Fabricius nach Tranquebar. Am 1.3.1747 Heirat mit Anna Obuch. Stieftochter: Anna Dorothea Obuch.
Sekundärliteratur: Germann, Wilhelm: Missionar Christian Friedrich Schwartz. Erlangen 1870, S. 35.
Geburtsdatum: 10.7.1682 Geburtsort: Pulsnitz Sterbedatum: 23.2.1719 Sterbeort: Tranquebar Geschlecht: M
Biographie: Mutter: Ziegenbalg, Maria Besuch der Schulen in Pulsnitz und Kamenz sowie 1694 des Gymnasiums in Görlitz. 1702 Förderung am Friedrichs-Werderschen Gymnasium in Berlin durch Joachim Lange, Philipp Jakob Spener und Carl Hildebrand von Canstein. Am 7.5.1703 Beginn des Theologiestudiums in Halle, Abbruch nach einem Semester aus gesundheitlichen Gründen. Informator in Merseburg und Erfurt, Aufenthalt in Pulsnitz unde Aushilfspfarrer in Berlin. Durch Vermittlung des Hofpredigers Franz Julius Lütkens Berufung zum Missionar nach Tranquebar durch Friedrich IV. von Dänemark und Norwegen berufen. Am 11.11.1705 in Kopenhagen ordiniert. Am 9.7.1706 Ankunft in Tranquebar. Sammlung einer tamilische und portugiesische Gemeinde, Aufbau des Schulwesens und Ausbildung einheimischer Missionsmitarbeiter. November 1708 bis März 1709 vorübergehende Inhaftierung aufgrund von Konflikten mit der dänischen Kolonialbehörde, die in der Mission eine Gefährdung ihrer Handelsinteressen sah, 1714 bis 1716 Aufenthalt in Europa zur Klärung des Rechtsstatus der Mission und zur Werbung um Unterstützung für das Missionswerk. Am 22.10.1714 Ernennung zum Propst auf Vorschlag des Missionskollegiums. Ziegenbalg eignete sich umfangreiche Kenntnisse der tamilischen Sprache an, die er sowohl für die missionarische Tätigkeit als auch für Studien der indischen Lebenswelt nutzte. Gleichzeitig trugen seine Übersetzungen christlicher Texte ins Tamil wesentlich zur Herausbildung der tamilischen Prosasprache bei. Mit seinen Beschreibungen der hinduistischen Götterwelt gilt er als Wegbereiter der Indologie. Als erster evangelisch-lutherischer Missionar nimmt Ziegenbalg eine besondere Stellung in der protestantischen Kirchengeschichte ein. Sein Werk besaß Vorbildcharakter für die evangelischen Missionen späterer Zeit, die ihre Wurzeln bis heute in der Dänisch-Halleschen Mission sehen. Am 24.11.1715 Heirat mit Maria Dorothea Salzmann in Glaucha/Halle. Söhne: Gottlieb Ernst Ziegenbalg; Johann Christian Leberecht Ziegenbalg; Bartholomäus Leberecht Ziegenbalg. Vetter: Michael Weitzmann.
Sekundärliteratur: Matrikel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Teil 1 (1690-1730). Bearb. v. Fritz Juntke. Halle 1960 (= Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a.d. Saale; 2), S. 496.; Acta historico-ecclesiastica oder gesammelte Nachrichten von den neuesten Kirchen-Geschichten, Bd. 16, Weimar 1752, S. 985.; Allgemeines Gelehrten-Lexicon.../ hrsg. von Christian Gottlieb Jöcher, Bd. 4, Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1750, Sp. 2196.; Die Religion in Geschichte und Gegenwart / hrsg. von Kurt Galling, Bd. 6, Tübingen 1957-1962, Sp. 1907.; Allgemeine Deutsche Biographie / Auf Veranlassung Seiner Majestaet des Koenigs von Bayern hrsg. durch die Historische Commission bei der Koenigl. Akademie der Wissenschaften, Bd. 45, Leipzig 1875- 1912, S. 155; Biographical dictionary of Christian missions. Hrsg. von Gerald H. Anderson. Grand Rapids, MI, 1999, S. 761.