Theodore Charlotte Marie-Luise Thomä, 18911943 (aged 51 years)

Name
Theodore Charlotte Marie-Luise* /Thomä/
Surname
Thomä
Given names
Theodore Charlotte Marie-Luise
Also known as
Liel
Family with parents
father
Thomä, Hans
18381905
Birth: March 18, 1838 35 26 Deutschland
Death: October 19, 1905Deutschland
mother
Marriage MarriageApril 27, 1870Wrisbergholzen, Westfeld, Kreis Hildesheim, Niedersachsen, Deutschland
10 months
elder sister
18711949
Birth: February 15, 1871 32 21 Deutschland
Death: June 1, 1949Deutschland
3 years
elder brother
Thomä, Johannes
18731959
Birth: October 14, 1873 35 24 Deutschland
Death: September 14, 1959Deutschland
2 years
elder sister
18751883
Birth: December 18, 1875 37 26 Deutschland
Death: August 27, 1883Deutschland
3 years
elder sister
Gäbler, Else
18781943
Birth: June 17, 1878 40 29 Deutschland
Death: December 7, 1943Deutschland
3 years
elder brother
Thomä, Friedrich
18811955
Birth: October 23, 1881 43 32 Deutschland
Death: August 10, 1955Deutschland
4 years
elder sister
Thomä, Käthe und Nichten und Neffe
18851971
Birth: August 11, 1885 47 36 Deutschland
Death: March 4, 1971Deutschland
7 years
herself
18911943
Birth: December 27, 1891 53 42 Deutschland
Death: January 27, 1943Deutschland
Birth
Death
Note

Säuglingsschwester in Braunschweig Aus dem Tagebuch von Paul Gäbler am 01.06.1919: Nun kann jetzt Tante Liel auch als städtische Säuglingsfürsorgerin beschäftigt werden.

Der nachstehende Bericht ist entnommen der Chronik der Familie Thomae: http://www.gaebler.info/2013/10/thomae/:

Johannes, Käthe und ich sind bis heute, Mai 1955, von sieben Geschwistern die drei Zurückgebliebenen, denn unsere jüngste Schwester Marie-Luise, genannt Liel, geboren 27.12.1891 in Destedt, starb am 27.1.1943. Sie wurde in Gevensleben von Eugenie Zöckler aus Marburg unterrichtet, besuchte dann drei Jahre das Lyzeum in Braunschweig und kam danach ein Jahr nach Marburg zu Zöcklers in Pension. 1912 besuchte sie das Fürsorgerinnenseminar in Hannover, ging dann, als Johannes Feldprediger war, zu Mary nach Witten. Nach dem Tode Melanies half sie mir von 1913 bis 1915 in der Klinik, wirkte dann einige Zeit in Wolfenbüttel als Fürsorgerin. Etwa ein halbes oder ein Jahr machte sie in Berlin einen Fortbildungskurs mit und machte dann in der Braunschweiger Kinderheilanstalt das Examen für Säuglingsfürsorgerinnen. Da sie an einem Kropfleiden erkrankt war, konnte sie als Säuglingsfürsorgerin nur bis zu ihrer 1921 erfolgten ersten Operation arbeiten. Ab 1922 arbeitete sie als Büroschwester in der Kinderheilanstalt in Braunschweig. Die Arme musste dann noch zwei Operationen durchmachen (wegen ihres Kropfes), die dritte nahm Prof. Wrede am Landeskrankenhaus in Braunschweig vor. Sie lebte noch bis 1943, d.h. eigentlich siechte sie so dahin, aber immer geduldig. Endlich musste sie im Januar 1943 wieder ins Landeskrankenhaus gebracht werden, wo sie nur vom 25. bis 27. war und an diesem Tage starb. Die dortige Oberin sagte damals, sie sei ausgelöscht wie ein Licht! Sanft und geduldig, wie sie immer war.