Jan 012020
 
Ein dubioses wirtschaftliches Interesse am „Klimawandel“
beeinflusst die „Mainstream-Philosophie“

Von Prof. Dr. Klaus-D. Döhler, Hannover

Es spricht sich mehr und mehr herum, dass die Anhänger eines durch den Menschen verursachten Klimawandels (Klima-Alarmisten) keinerlei wissenschaftliche Beweise für ihre bereits mehrfach widerlegte (Wood 1909; Gerlich & Tscheuschner 2009) Hypothese vorlegen können. Mittlerweile wird ihre Argumentation so panisch primitiv, dass sich selbst grüne Politiker davon distanzieren. Den Vogel abgeschossen hat der Westdeutsche Rundfunk (WDR) zur Nachweihnachtszeit mit einem Video in welchem der WDR-Kinderchor zur bekannten Melodie von „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ einen laut WDR „satirisch“ gemeinten Text singt. Die Oma wird in dem Text nicht nur als „Umweltsau“ bezeichnet, sondern es heißt darin unter anderem auch, dass die Oma im SUV Opas überfährt und Discounterfleisch kauft. Mit solch diffamierenden Liedern auf primitivstem Niveau wird versucht, bereits Kleinkinder gegen die Generation ihrer Großeltern aufzuwiegeln, die nach dem 2. Weltkrieg mit harter Arbeit das völlig zerstörte Deutschland wieder aufgebaut und den Grundstein für das Wohl der heutigen Kinder- und Jugendgeneration gelegt hat.

Was ist der Unterschied zwischen „ Wetter“ und „Klima“?

Die Definition von „Klima“ ist „30 Jahre Wetterstatistik“, wobei jede Region der Erde separat betrachtet werden muss. Ein Erde-übergreifendes Durchschnittsklima gibt es nicht! Man lernt bereits in der Schule, dass der Mensch das Wetter nicht beeinflussen kann. Wenn der Mensch 30 Jahre lang das Wetter nicht beeinflussen kann, dann ergibt sich daraus die logische Schlussfolgerung, dass der Mensch auch das Klima nicht beeinflussen kann. Man kann das Klima nicht schützen, denn eine statistische Größe lässt sich nun mal nicht schützen. Sie lässt sich aber manipulieren indem Klima-Alarmisten tatsächlich gemessene Werte durch wissenschaftlich zweifelhafte Parameter ersetzen.

Kann der Mensch überhaupt das Klima beeinflussen?

Wer behauptet, er könne das Klima beeinflussen, der maßt sich an, den Lauf der Sonne beeinflussen zu können. Das Klima auf der Erde wird bestimmt durch den Umlauf der Erde um die Sonne im Rhythmus von circa 365,25 Tagen sowie durch schwankende Aktivitätsperioden der Sonne, durch die Schräge der Erdachse zur Sonne, die sich im Zyklus von 41.000 Jahren verändert, durch das „Taumeln“ der Erdachse im Zyklus von 22.000 Jahren, durch Unregelmäßigkeiten der Umlaufbahn der Erde um die Sonne im Zyklus von 100.000 Jahren, durch die Anzahl der Sonnenflecken im Rhythmus von 11 Jahren, durch die Wanderung unseres Sonnensystems durch die Milchstraße, durch kosmische Strahlung und durch den Sonnenwind, durch vulkanische Aktivitäten, durch Meeresströmungen auf der Erde wie auch durch die Luftfeuchtigkeit und die Bildung von Wolken:

Warum werden „Umweltschutz“ und „Klimaschutz“ im Sprachgebrauch häufig miteinander vermischt?

Dahinter steckt wohl volle Absicht. Man vermischt die beiden Begriffe, weil Umweltverschmutzung objektiv sichtbar ist, „Klimaverschmutzung“ aber gar nicht existiert. Gibt man den Begriff „Klimaverschmutzung“ bei Google ein, dann wird man zu 4.000 Links von „Umweltverschmutzung“ geführt, aber zu keinem einzigen Link mit dem Begriff „Klimaverschmutzung“. Die Umwelt kann man vor Verschmutzung schützen, aber nicht durch Herabsetzen der CO2-Emissionen, sondern indem das verhindert wird, was auf den nachfolgenden Fotos geschieht. Niemand hat etwas gegen Umweltschutz, auch nicht die Zweifler am Einfluss von CO2 auf das Klima. Jeder akzeptiert, dass der Mensch für die Umweltverschmutzung verantwortlich ist. Für das Klima – eine rein statistische Größe – kann der Mensch nicht verantwortlich sein. Die Behauptung, der Mensch könne das Klima beeinflussen, ist überheblich und anmaßend.

Beispiele für Umweltverschmutzung:

In Indien wird der Plastik-Müll einfach ins Meer gekippt…

… und taucht später an anderen Küsten wieder auf:

Holzverfeuerung, Silvesterfeuerwerk und Elektroautos (durch Reifen- und Bremsenabrieb) produzieren gesundheitsschädlichen Feinstaub, werden aber von Politik und Medien als besonders umweltschonend dargestellt.

Keine Umweltverschmutzung entsteht hingegen durch Verbrennen von Erdöl, Erdgas, Kohle, Diesel und Benzin bei Einsatz von Katalysatoren und Partikelfiltern, denn es entstehen nur Energie, Wasserdampf und CO2

Soviel zum Thema „Umweltverschmutzung“. Und nun nennen Sie bitte wenigstens ein Beispiel für „Klimaverschmutzung“ und begründen Sie es wissenschaftlich! Das wird Ihnen nicht gelingen!

Kohlendioxid, kurz CO2, wurde zum gefährlichsten Klimafeind ernannt. Ist das überhaupt wissenschaftlich erwiesen?

Das Intergovernmental Panel for Climate Control (IPCC), auf deutsch hochtrabend „Weltklimarat“ genannt, sowie auch unsere Bundesregierung und einige andere – insbesondere europäische – Regierungen und Nicht-Regierungsorganisationen, fast alle deutschen Parteien und Medien samt ihren ahnungslosen Mitläufern und Sympathisanten, verfolgen und verteufeln seit vielen Jahren – wider besseren Wissens – ein unsichtbares, farbloses, geruchloses, nicht brennbares und ungiftiges Phantom: CO2 – das Photosynthese-Gas – ohne das kein Leben auf der Erde möglich ist. Es gibt keine einzige wissenschaftlich fundierte Studie, die den Zusammenhang zwischen CO2 und Klimawandel beweisen würde. Im Gegenteil, schon vor über 100 Jahren stellte Robert W. Wood per Experiment fest, dass ein sogenannter „Treibhauseffekt“ nicht existiert. Robert W. Wood, Professor für Experimentalphysik an der John Hopkins University in Baltimore (Maryland / USA), falsifizierte (= widerlegte) 1909 die These vom Treibhauseffekt, die da lautet: „Die infrarote Gegenstrahlung bestimmter Gase bewirkt eine relevante Erhöhung der Temperatur in der Atmosphäre“. (Wood, R. W.: Note on the Theory of the Greenhouse. In: The London, Edinburgh and Dublin Philosophical Magazine and Journal of Science, Vol. 17, pp. 319–320. 1909). Genau 100 Jahre später widerlegten Gerlich und Tscheuschner den angeblich durch CO2 hervorgerufenen atmosphärischen Treibhauseffekt ein weiteres Mal (Gehrlich G. & Tscheuschner R.D.: Falsification of the atmospheric CO2 Greenhouse effects within the frame of physics. International Journal of Modern Physics B, Vol. 23, No. 3, 2009, 275–364).

Der österreichische Ingenieur Walter Hopferwieser schrieb vor wenigen Wochen einen Preis in Höhe von 100.000 Euro aus „für die oder den ersten, die/der ihm einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt“. Man darf gespannt sein, mit welchen Ausreden sich die Klima-Alarmisten um diese Herausforderung herumdrücken werden, denn sie werden sich die Frage gefallen lassen müssen: „Weshalb habt Ihr Euch dieses angeblich so leicht verdiente Geld noch nicht abgeholt?“

Wie ist das sogenannte „Klimapaket“ der Bundesregierung zu bewerten?

Das Klimapaket mit all seinen hohen Kosten zielt darauf ab, die CO2-Emissionen zu reduzieren und mittelfristig sogar vollständig zu unterbinden. Man will die Welt vom Grundbaustein des Lebens, vom Kohlenstoff, befreien, indem man seinen Verbreitungsmodus, das CO2-Gas, ausschaltet. Man nennt dies „Dekarbonisierung“. Es nimmt den Pflanzen die Luft zum Atmen und bedeutet nichts anderes als „kollektiven Selbstmord“.

Dafür will die Bundesregierung sehr viel Geld in die Hand nehmen, das sie zuvor den Steuerzahlern und den Konsumenten aus der Tasche gezogen hat. Wozu eigentlich? Wie bereits erwähnt, gibt es keine wissenschaftlich fundierte Studie, die den Zusammenhang zwischen CO2 und Klimawandel beweisen würde. Im Gegenteil, ein solcher Zusammenhang wurde bereits mehrmals wissenschaftlich widerlegt (Wood 1909; Gerlich & Tscheuschner 2009). Da also CO2 nicht die treibende Kraft für die Erderwärmung sein kann, weshalb muss dann die Emission von CO2 unbedingt vermieden werden, koste es, was es wolle? Weshalb also werden weltweit CO2-Emissionsrechte verkauft, an denen viele Staaten und Organisationen sehr gut verdienen? Weshalb hat die Bundesregierung wider jede wissenschaftliche Sinnhaftigkeit eine CO2-Steuer eingeführt? Die Leidtragenden, die alles bezahlen müssen, sind die deutschen Steuerzahler und die Konsumenten. Und niemand schützt uns vor diesem gesetzgeberischen Irrsinn, genannt Klimaschutz.

Die Kosten für das Klimapaket betragen bis 2050 die Horrorsumme von 7.600 Milliarden Euro, wie Tichys Einblick in der Ausgabe 8/2019 berechnet hat. Das sind 1.000 Euro pro Monat pro Haushalt. Ja, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Tausend Euro pro Monat pro Haushalt!!! Womit soll man dann noch die Miete bezahlen und die Lebenshaltungskosten? Auch an Urlaubsreisen wäre nicht mehr zu denken! Und wofür das Ganze? So wie die „Energiewende“ und der „Klimaschutz“ von der Bundesregierung vorgesehen sind, erinnert es an die Bürger von Schilda. Diese hatten beim Bau ihres Rathauses versäumt, Fenster einzubauen, und versuchten nachträglich, helles Tageslicht mit Eimern ins Rathaus zu tragen. Auch die Bundesregierung hat mit dem Beschluss, in Zukunft ausschließlich auf Elektroenergie aus Sonne und Wind zu setzen, versäumt, die erforderlichen Alternativen für eine verlässliche Energieversorgung als Basis zu schaffen. Ausschließlich auf unverlässlichen „Wackelstrom“ aus Sonne und Wind zu setzen, ist in etwa vergleichbar mit dem Versuch der Schildbürger, Tageslicht in Eimern ins fensterlose Rathaus zu tragen. Mit dem Schließen von Kern- und Kohlekraftwerken wird die Forschung und Entwicklung zu verlässlichen Energien aufgegeben, Arbeitsplätze werden abgebaut, und Deutschland wird abhängig von Kernkraft- und Kohlestrom aus dem Ausland. Das Wall Street Journal schrieb am 29. Januar 2019 in einem Editorial betitelt mit „World’s Dumbest Energy Policy“: „Die deutsche Energiepolitik ist selten dämlich. Sie zerstört den einzigen Energie-Rohstoff, der Deutschland in großen Mengen zur Verfügung steht: die Kohle.“ Und Wladimir Putin soll über die deutsche Energiewende gesagt haben: “Wenn die Deutschen unbedingt in Bärenfellen herumlaufen wollen und in Erdhöhlen leben wollen, dann lasst sie doch!“

Wer hat eigentlich den „Weltklimarat“ ernannt, und ist diese Einrichtung unabhängig und repräsentativ?

Al Gore ist ehemaliger US-Vizepräsident und Vorstand der Rockefeller-Stiftung, die Umweltorganisationen wie Greenpeace oder Club of Rome in breitem Maße finanziert. Gores Bestrebungen in den 1980er Jahren gingen dahin, ein politisches Instrument zu schaffen, um mehr staatlich unterfütterten Einfluss zur Bekämpfung einer fiktiven Klimakatastrophe zu erlangen. Ein solches Arrangement sollte über seine Beziehungen ein Instrument werden, das ihm für lange Zeit Einkommen in ansprechender Größenordnung gewährt. Dazu musste das Thema „Umwelt-Klima“ nationalisiert werden. Al Gore inspirierte James Hansen, den Direktor des Goddard Institute for Space Studies (GISS) in New York und Freund von ihm, seinen Einfluss als der Klimaexperte der USA geltend zu machen. James Hansen hatte noch in den 1970er Jahren eine neue Eiszeit vorhergesagt, angeblich verursacht durch die Staub- und Aerosol-Emissionen der Industrie. Der Plan: eine Anhörung vor dem amerikanischen Kongress zur Frage „Hat die Klimasituation Einfluss auf die Entwicklung der USA?“ Der Senator von Colorado Tim Wirth, ein Freund von James Hansen, nahm die Angelegenheit in die Hand. Es kam am 23. Juni 1988 in Washington zu einer öffentlichen Anhörung des Senats, bei der James Hansen seine Hypothese zur Erderwärmung vortrug. Dort wurde daraufhin beschlossen, eine neben der UNEP agierende neue Organisation zu schaffen, das spätere Intergovernmental Panel of Climate Control (IPCC), in Deutschland auch Weltklimarat genannt. Die UNEP ist der Umweltarm der UNO und wurde damals von den Rockefellers und ihrem Intimus Maurice Strong geleitet, der wiederum bestens befreundet war mit Al Gore. Die neu gegründete Organisation erhielt, von Al Gore und Maurice Strong erarbeitet, zwei politische Aufgaben:

  1. festzustellen, dass die Erde einer Klimakatastrophe entgegengeht und
  2. dass die Klimakatastrophe vom Menschen gemacht ist.

Im 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Protokoll wurde auf internationaler Ebene der CO2-Emissionshandel eingeführt. Dabei vergeben Regierungen Rechte an Unternehmen, CO2 zu emittieren. Der Handel mit diesen Rechten wird z.B. über die „Chicago Climate Exchange“ abgewickelt, an der Banken, Versicherungen, Unternehmen und Privatpersonen beteiligt sind.

Bei einem derzeitigen Preis von 25 Euro pro Tonne Kohlenstoff entsprechen die im Rahmen des Kyoto Protokolls ermöglichten Emissionsrechte einem Wert von 4,1 Billionen Euro, das sind 4.100 Milliarden Euro. Hierbei handelt es sich um die größte Geldbeschaffungsmaschine durch internationale Verträge in der Geschichte der Menschheit. Und das ist nur der Anfang!

Damit wurde Al Gore der erste CO2-Milliardär. Von jedem CO2-Zertifikat bekam und bekommt er über den Emissionsrechtehandel seine Provision. Bei jeder Bewegung, egal ob vor oder zurück, muss auf Umwegen mit Al Gore abgerechnet werden.

Aufgabe des Weltklimarats ist nicht, das Klima ergebnisoffen zu erforschen, sondern nachzuweisen, dass die damals vermutete Klimaerwärmung vom Menschen verursacht wird. Der Weltklimarat ist keineswegs ein Gremium von Wissenschaftlern, und er betreibt auch selbst keine Forschung. Ihm gehören stattdessen 195 Vertreter der Regierungen aller Länder an und üben entsprechend ihren politischen Einfluss aus.

Wie sehen diese Einflussnahmen auf den IPCC aus?

Die besonders wichtigen „Summaries for Decision Makers“ werden zwischen den wissenschaftlichen und den politischen Mitgliedern ausgehandelt. Dabei kämpfen natürlich die Politikvertreter darum, ihnen genehme Sachverhalte zu betonen, selbst wenn sie durch den wissenschaftlichen Teil nicht gedeckt sind. Bei der Formulierung des „Summary“ im fünften Weltklimabericht 2014 kämpfte beispielsweise die deutsche Regierungsdelegation darum, den Stillstand der Erderwärmung der letzten 15 Jahre – trotz starken Anstiegs der CO2-Konzentration in der Atmosphäre – zu verschweigen, mit der Begründung, sonst würde die sogenannte „Energiewende“ in Deutschland gefährdet. Daten und Feststellungen des Weltklimarats werden durchaus auch nachträglich noch verfälscht, falls sie den am Weltklimarat beteiligten Regierungen nicht genehm sind.

So stand beispielsweise im Weltklimabericht 2001 auf Seite 774 völlig korrekt: „Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten nicht-linearen chaotischen Systemen. Dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.“ Allein dieser Satz machte die weiteren Aufgaben des Weltklimarates eigentlich irrelevant. Wie nicht anders zu erwarten, wurde dieser Satz in allen nachfolgenden Weltklimaberichten ersatzlos gestrichen.

Ein weiteres Beispiel von Datenmanipulation: Im Weltklimabericht 1990 wurden die Temperaturen zwischen den Jahren 1000 bis 2000 unverfälscht dargestellt. Abgebildet waren die um etwa ein Grad Celsius höheren Temperaturen als heute zwischen den Jahren 1200 und 1400 sowie „die kleine Eiszeit“ zwischen 1400 und 1800. Im Weltklimabericht von 2001 aber waren diese Kurven geglättet worden. Jetzt war plötzlich die Michael Mannsche „Hockeystick-Kurve“ abgebildet, in der sowohl die frühmittelalterliche Warmzeit als auch die kleine Eiszeit weggeglättet worden waren. Stattdessen aber fand sich am Ende des „Hockeysticks“, etwa ab dem Jahr 1900, ein rasanter Anstieg der Temperaturen.

Michael Mann ist Professor an der Pennsylvania State University. Seine „Hockeystick“-Darstellung wurde immer wieder von seriösen Wissenschaftlern in Frage gestellt. Da er selbst vor einem kanadischen obersten Bundesgericht nicht bereit war, seine Hockeystick-Kurve mit Daten zu unterlegen, schloss der Richter daraus, dass diese Daten gar nicht existieren, und wies im Sommer 2019 die Klage von Michael Mann ab, mit der er versucht hatte, gegen jeden gerichtlich vorzugehen, der ihn als Datenfälscher bezeichnet. Seitdem dürfen Michael Manns Kritiker ihn ungestraft in aller Öffentlichkeit als Datenfälscher bezeichnen, „der eher ins Pennsylvania Staatsgefängnis gehört als an die Pennsylvania Staatsuniversität“. Die gefälschte Hockeystick-Graphik ist aber noch immer nicht aus dem aktuellen Weltklimabericht entfernt worden und bildet noch immer das verlogene Rückrat der Hypothese der Klima-Alarmisten.

Gibt es einen globalen Temperaturanstieg? Wenn ja, wer oder was ist dafür verantwortlich?

Es kommt darauf an, welchen Zeitpunkt man als Bezugspunkt nimmt. Vor 50 Millionen Jahren waren die Temperaturen auf der Erde etwa 15 Grad Celsius wärmer. Vor 300 Millionen Jahren und vor 450 Millionen Jahren waren sie so kalt, dass die ganze Erde mit Eis bedeckt war. Im 12. und 13. Jahrhundert lagen die Erdtemperaturen etwa ein Grad Celsius höher als heute. Im 16. und 17. Jahrhundert hatten wir eine „kleine Eiszeit“ mit Temperaturen etwa ein Grad niedriger als heute. Mitte des 18. Jahrhunderts lag die Erdtemperatur etwa gleich hoch wie heute. Worauf sich jedoch derzeit viele Kima-Interessierte beziehen, ist die Zeit ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Industrialisierung begann. Dieser Zeitpunkt fiel zusammen mit dem Ausklang der vorherigen „kleinen Eiszeit“. Von 1860 bis 1910 gab es noch keine nennenswerten Temperaturveränderungen. Von 1910 bis zirka 1945 stiegen die Temperaturen um etwa 0,4 Grad Celsius, obwohl die europäische Industrie aufgrund des Ersten Weltkriegs lange Zeit am Boden lag. Von 1945 bis zirka 1970 wurde es auf der Erde im Durchschnitt um etwa 0,2 Grad Celsius kälter, obwohl nach dem Zweiten Weltkrieg die Industrialisierung weltweit große Fortschritte machte. Damals waren die Medien noch voll von der Hysterie, wir stünden vor einer neuen Eiszeit. Damals hatten die Wissenschaftler S.I. Rasool und James Hansen in den USA ein Computerprogramm entwickelt, mit dem sie angeblich das Klima in der Zukunft berechnen konnten. Die Washington Post berichtete am 9. Juli 1971: „Innerhalb der nächsten 50 Jahre wird der feine Staub, den die Menschen durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern in die Atmosphäre blasen, so viel vom Sonnenlicht reflektieren, dass die Durchschnittstemperatur der Erde um sechs Grad fallen kann.“

Am 23. Juni 1988 berichtete bei einer Anhörung des US-Kongresses derselbe James Hansen, dass sein Computerprogramm nunmehr eine globale Erwärmung prognostiziere. Er argumentierte: „Die Schuld an der globalen Erwärmung trägt die Verbrennung von fossilen Energieträgern“. Denselben Grund hatte er in den 1970er Jahren bereits für die zu erwartende neue Eiszeit genannt.

Abbildung: Auch für die jüngere Vergangenheit gilt: Die globale Temperatur korreliert mit dem Sonnenfleckenzyklus, nicht mit den CO2-Konzentrationen. Zuerst steigen die globalen Temperaturen, erst danach steigen die CO2-Konzentrationen.
(https://www.eike-klima-energie.eu/2019/06/24/kohlendioxid-co2-waermt-es-oder-waermt-es-die-erde-nicht-teil-1/)

Was war seitdem geschehen?

Von 1970 bis 1995 stiegen die Temperaturen um etwa 0,3 Grad Celsius an. Seitdem sind sie relativ gleich geblieben, und in den letzten drei Jahren sind sie sogar wieder etwas gefallen. Bei alledem müssen wir aber auch in Betracht ziehen, dass sich in den letzten 50 Jahren die Städte vehement vergrößert haben. Es wurden neue Flughäfen gebaut, und alte erhielten zusätzliche Start- und Landebahnen. Viele neue Straßen wurden gebaut, auch auf dem Land. Die Städte rückten immer näher an die Messstationen heran, die ehemals auf dem freien Land standen. In diesem Zusammenhang kann man durchaus von einem vom Menschen verursachten Temperaturanstieg sprechen, doch hat das CO2 damit überhaupt nichts zu tun. Städte werden gebaut, und sie sind nun mal wegen der Heizungen, der Klimaanlagen, der Wärme produzierenden Automotoren, der Wärme speichernden asphaltierten Straßen, der Wärme-reflektierenden Häuserwände und Glasfassaden wärmer als Felder und Wälder. Und je näher eine Messstation an eine Stadt, an einen Flughafen oder an eine Autobahn heranrückt, desto höhere Temperaturen werden gemessen und täuschen somit eine möglicherweise gar nicht existierende Klimaerwärmung vor.

Übrigens, eine Klimaerwärmung findet nicht nur auf der Erde sondern im gesamten Sonnensystem statt obwohl dort keine Menschen leben.

Kann der Mensch etwas gegen den Klimawandel unternehmen?

Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist nicht: „Wie können wir einen Klimawandel verhindern?“ Das können wir gar nicht, denn wir können der Sonne keine Vorschriften machen, wie sie zu scheinen hat. Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist: „Wie können wir einem Klimawandel begegnen, falls er denn kommt?“ Falls es tatsächlich derzeit eine Klimaerwärmung geben sollte, dann können wir das nicht verhindern. Wir sollten lieber das viele Geld, mit dem wir vergebens versuchen, auf das Klima Einfluss zu nehmen, dazu verwenden, uns auf mögliche Folgen einer Klimaveränderung vorzubereiten. Gegen den Klimawandel selbst kann der Mensch nichts tun, denn, wie gesagt, er kann der Sonne nicht befehlen, wie sie zu scheinen hat. Aber der Mensch kann sich gegen Unwetter, Hochwasser, Trockenheit und so weiter schützen, indem er entsprechende Vorsichtsmaßnahmen trifft. Richard Toll, Professor für Klimawandel-Ökonomie und Gutachter für den Weltklimarat, empfiehlt zum Beispiel: „Es ist wenig teurer, eine Strategie der Anpassung an den Klimawandel zu wählen, statt ihn durch drastische CO2-Reduktion verhindern zu wollen.“ Laut UN-Schätzungen könnte man für die Hälfte der Kosten, die durch die Beschlüsse von Kyoto verursacht wurden, die schlimmsten Probleme der Welt dauerhaft lösen; Trinkwasser, Sanitärhygiene, Gesundheitsversorgung, Bildung. Investitionen also, die sofort Leben retten würden. Aber solange die C02-Bilanz stimmt, sind uns Umwelt und Menschheit egal! Pflanzen brauchen zum Leben Wasser, Sonne, Mineralstoffe und CO2. Hiervon ist CO2 der einzige Baustein auf der Erde, der organisches Material erzeugen kann. Nur CO2 enthält den erforderlichen Kohlenstoff, um Zucker, Stärke, Zellulose und Sauerstoff herzustellen, die Grundlagen für die Nahrung und die Atmung von Mensch und Tier.

Wenn Deutschland alle „Klimaziele“ erfüllen sollte, was wäre die Konsequenz für die Wirtschaft und die Bevölkerung?

Deutschland ist, soweit ersichtlich, das einzige Land auf der Welt, das gleichzeitig Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke abbaut und das Ende der Nutzung von Öl und Gas ins Auge fasst, obwohl es derzeit keine anderen Alternativen gibt. Selbst die Windkraft wird von mehr und mehr Menschen abgelehnt! Einerseits verschandeln die Windräder die Natur (siehe Foto), andererseits stemmen sich Bürgerinitiativen gegen den Bau von Trassen, die den Strom von der Erzeugung in Norddeutschland zum Verbraucher nach Süddeutschland transportieren.

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben in einer Analyse den Verdacht begründet, dass die rund 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland in der warmen Jahreszeit für den Tod von rund fünf Milliarden Fluginsekten pro Tag verantwortlich sind. Das sind zwölftausend Tonnen Insekten pro Jahr! Die Studie weist außerdem nach, dass sich der Grad des Insektenrückgangs in genau den 15 Jahren verdoppelt hat, seit die hohen Windräder der 1,5-Megawatt-Klasse eingeführt wurden. Dass auch viele Vögel und Fledermäuse von den Windrotoren getötet werden, ist schon länger bekannt. Also bleibt uns nur noch die Solarenergie. Aber was machen wir nachts, wenn die Sonne nicht scheint? Dass die europäische Politik Elektroautos als Null-Emission-Autos einstufe, sei eine Täuschung, kritisierten die Forscher einer vor kurzem vom Ifo-Institut in München veröffentlichten Studie. Sobald der CO2– Ausstoß bei der Herstellung der Batterien und der deutsche Strom-Mix in der Rechnung berücksichtigt werde, belaste ein E-Auto das Klima um elf bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto, heißt es in dieser Studie. Der ab 2030 vorgeschriebene CO2-Grenzwert von 59 Gramm pro Kilometer entspreche einem Verbrauch von 2,2 Liter Diesel oder 2,6 Liter Benzin je 100 Kilometer und sei „ingenieurtechnisch unrealistisch“.

Sind Elektroautos also wenig sinnvoll, um den CO2-Ausstoß zu begrenzen?

Die Energiebilanz von elektrischen Batterien ist laut Umweltbundesamt sehr schlecht. Primärbatterien verbrauchen zu ihrer Herstellung zirka 40- bis 500mal mehr Energie, als sie bei der Nutzung zur Verfügung stellen. Benötigt werden dabei riesige Mengen an schwierig abzubauenden Rohstoffen, die bislang im Fahrzeugbau nur eine untergeordnete Rolle spielen. Batterien gehören zu einer der bedeutendsten Produktgruppen für die Schwermetallbelastung des Hausmülls. Auch Umweltschutz sollte unserer Regierung am Herzen liegen! Die Kosten für das Umschwenken von Autos mit Benzin- und Dieselmotoren zu Autos mit Elektromotoren sind immens und müssen entweder vom Autokäufer oder über Regierungssubventionen vom Steuerzahler getragen werden. Export- aber auch Binnenwirtschaft hängen stark von der Automobilindustrie ab. Diese wiederum beeinflusst andere wichtige Branchen wie die Chemie in einem für viele unbekannten übermäßigen Ausmaß. Auch die Auto-Zulieferindustrie leidet, und Arbeitsplatzverluste sind bereits akut:
(https://fw-redner.de/2019/massenentlassungen-statt-klimawandel-warum-wir-freitags-bald-ganz-andere-demos-sehen/)

Die Frage sei auch gestattet, wie Besitzer von Elektroautos zum Beispiel auf Supermarkt-Parkplätzen ihre Batterien aufladen wollen, wenn es dort gerade mal eine oder auch nur eine Handvoll Elektrozapfsäulen gibt? Wie sollen Bewohner von Mietshäusern in der Innenstadt über Nacht ihre Autobatterien aufladen, wenn sie nicht einmal einen Parkplatz vor ihren Häusern finden können? Fragen über Fragen, aber keine Antworten!

Weshalb wird eigentlich die betroffene Industrie nicht gegen diesen Wahnsinn aktiv?

Hier stellt sich nun die Frage, weshalb die deutschen Unternehmensvorstände ohne zu murren diesen Klimawahnsinn der deutschen Regierung mitmachen? Weshalb nehmen sie es hin, dass ihre florierenden Industrien um die Deutschland in aller Welt beneidet wird, per links-grüner „Order de Mutti“ abgebaut und durch teure, unausgegorene und ineffiziente Maßnahmen ersetzt wird, Maßnahmen, wie z.B. Windräder, Rohstoffgewinnung für Batterien und Solarpanelen sowie deren Entsorgung, die letztlich umweltschädigender sind, als die Abfälle der bisherigen Kohle- und Kernkraftwerke. Dafür, dass die Unternehmen bestimmte Aktivitäten zurückfahren, werden sie mit unseren Steuergeldern fürstlich kompensiert. Da gleichzeitig zehntausende von Jobs wegfallen, verdienen die Unternehmen durch die subventionierten Stilllegungen und sparen zusätzlich durch die erforderliche Entlassung von Mitarbeitern. Zusätzlich erhalten sie Subventionen, um Technologien zu entwickeln, bei denen wir keine Marktführer, sondern nur Mitläufer sind und die kein Mensch braucht. Die Unternehmen erhalten Geld ohne den Zwang, Produkte verkaufen zu müssen. In den aktuellen Bilanzen sieht das kurzfristig hervorragend aus, wofür die Vorstände Millionen an Provisionen erhalten. Die Zukunft dieser Unternehmen ist den heutigen Vorständen aber völlig egal, denn diese müssen deren Nachfolger auf den Chefsesseln sowie die Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen ausbaden. Deshalb werden die Unternehmensvorstände den Teufel tun, um sich gegen den Klima-Irrsinn aufzulehnen.

Sollten die falschen Prognostiker bestraft werden und in welcher Art und Weise?

Der Ökologe Prof. Josef Reichholf ist in einem Leserbrief der Meinung, dass Prognostiker zur Rechenschaft gezogen werden sollten, wenn die Folgen ihrer Prognosen die Allgemeinheit sehr viel Geld kosten oder wenn sich die Prognosen, die Geld gekostet haben, als völlig falsch herausstellen. Eine solche Rechenschaft ist in anderen Bereichen selbstverständlich. Ärzte müssen sich auch gegen Fehldiagnosen und Kunstfehler mit einer teuren Berufshaftpflicht-Versicherung schützen. Warum sollen sich nicht auch Klima-Prognostiker in vergleichbarer Weise absichern müssen, wenn ihre Prognosen danebengehen? Dies wäre nur für fair und richtig zu erachten, denn es sind unsere Steuermittel die da hineingehen und die unter Umständen verschleudert werden. Beginnen wir doch gleich mit den vielen Fehlprognosen von Klima-Alarmisten, deren Computerprojektionen, wie sich schon jetzt zeigt, himmelhoch von der Realität entfernt liegen:

Auch CO2-Milliardär Al Gore lag mit seinen Prophezeiungen schon immer daneben:

Die Kosten, die allein Michael Mann mit seiner gefälschten Hockeystick-Projektion verursacht hat, die vom Weltklimarat, den klima-alarmistischen Instituten, den rotgrünen Regierungen und Parteien sowie den meisten Medien propagiert wird und für die unsere Schulkinder ihre Ausbildung vernachlässigen, sind bereits bis heute ins Unermessliche gestiegen. Sie werden weiter steigen, wenn nicht endlich die Klimapolitik aus den Händen der Alarmisten genommen wird.

Webseiten: https://www.gaebler.info/category/klaus-d-doehler/