Jul 162017
 

Ökumenische Aufbaulager in Hildesheim 1960 und 1961 Von Christoph Gäbler Nach über 55 Jahren habe ich versucht über die beiden Aufbaulager sowie über eine gemeinsame Freizeit eine Dokumentation herzustellen. Leider sind meine Unterlagen lückenhaft. Für Ergänzungen wäre ich dankbar. Inhalt Camp 1960 Wie entstand das Aufbaulager? Auszug aus dem Anschreiben an die Camper Auszug aus dem Bericht nach dem Camp Teilnehmerliste Camp 1961 Das Arbeitsprojekt Brief an die Camper des vorjährigen Camps Deutscher Brief an andere ökumenische Camps Englischer Brief an andere ökumenische Camps Teilnehmerliste Was sind Aufbaulager? Tagung 1961/62 Programm Teilnehmerliste Buch von Brunhilde Heinrich Auszug aus dem [mehr]

Mai 162017
 

Pfarrer Thomas Müntzer und die deutschen Bauernkriege Thementag zum Reformationsjubiläum am 27. Mai 2017 in Magdeburg Von Pfarrer Dr. Willibald Jacob Inhalt Einleitung – 27. Mai 1525  1. Der neue Gottesdienst  2. Müntzer und die politische Ökonomie der Bauern  3. Reformatorische Theologie und Sozialethik der Bauerngemeinden  Ausblick – Werner Tübke  Anhang – Die zwölf Artikel der schwäbischen Bauern 1525  Anmerkungen  Literatur zum Weiterlesen  Links Einleitung – 27. Mai 1525 443 Jahre nach der Hinrichtung von Thomas Müntzer am 27. Mai 1525 erschien die erste kritische Gesamtausgabe seiner Schriften1. 443 Jahre hat die protestantische Christenheit gebraucht, hat die evangelische Theologie benötigt, [mehr]

Apr 132017
 

Texte, Notizen und Gespräche eines Korrespondenten Von Gerhard Rein Inhalt Leseprobe Der Inhalt Gerhard Rein Laudatio Zurück in die vertraute Vergangenheit Keine Empörung. Nirgends Leseprobe Unsere Gesellschaft verändert sich dramatisch. Sie hat sich von dem Konzept einer Weltinnenpolitik verabschiedet. Sie lässt sich nicht mehr leiten von Konsens, sondern von Konflikt. Was nach dem Desaster des Zweiten Weltkrieges nicht vorstellbar war, erlebt in Deutschland zur Zeit eine traurige Wiederkehr: ein militarisiertes Denken hält erneut Einzug in unsere alltägliche Politik. Eine militärische Komponente begleitet wirtschaftliche und politische Entscheidungen. Konservative, Sozialdemokraten und Bündnis-Grüne stellen diesen Wechsel nicht infrage. Er stellt auf den [mehr]

Jan 192017
 

Martin Niemöller Von Heinrich Fink »Was würde Jesus dazu sagen?« Diese Frage war für Martin Niemöller nie eine fromme Floskel. In schwierigen Situationen holte er sich Rat bei Gottes Sohn. So nach 1933, als es der »Glaubensbewegung Deutscher Christen« gelang, mit Hilfe der neuen Machthaber Schlüsselpositionen in der Kirchenleitung und Synode zu besetzen und die Einführung des Arierparagrafen auch im kirchlichen Bereich durchzusetzen. Der vor 125 Jahren, am 14. Januar 1892, in Lippstadt in einem konservativen westfälischen Pfarrhaus Geborene rief seine Amtsbrüder zur Gründung eines »Pfarrernotbundes« auf, aus dem die Bekennende Kirche erwuchs. Anfang 1934 kam es bei einer [mehr]

Jan 192017
 

Martin Niemöller am 26. Juli 1961 in Treuenbrietzen Von Willibald Jacob In jedem Jahr unternimmt der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau mindestens eine Vortragsreise in die DDR und besucht dabei fast an jedem Tag eine Kirchengemeinde; wenn nicht gar zwei. Viele Menschen möchten diesen Mann hören, andere bleiben mit deutlicher Ablehnung zu Hause. Im Frühsommer 1961 gebe ich bekannt, dass ich Martin Niemöller nach Treuenbrietzen eingeladen habe. Ein Ladenbesitzer reagiert: „Wenn Bischof Dibelius gekommen wäre, dann hätten wir unser Geschäft zugemacht und wären in die Kirche gekommen.“ Der synodale (politische) Disput von 1950 beginnt auf einer [mehr]

Dez 202016
 

Grenzen und Kolonialismus Von Willibald Jacob, Pfingsten 2016 Ein uraltes Thema. Und wir haben einen der größten Dichter als Zeugen: Homer. Sein Anti-Kriegs-Drama „Ilias“ handelt von Grenzen, der Entstehung von Reichen, von Kriegen zwischen der Hüterin der Meerenge Troja und in seiner „Odyssee“ von den Kolonien der Griechen. Der Krieg gehört zu Grenzen und Kolonien. Als Troja unterging, floh der legendäre Gründer Roms, Äneas. Fortsetzung

Dez 022016
 

Christ und Krieg Von Martin Niemöller, Treuenbrietzen 26.07.1961 Inhalt Christ und Krieg Meine Erfahrung Das konstantinische Bündnis Die Lehre vom gerechten Krieg Die neuere Entwicklung Die Botschaft Jesu heute Christ und Krieg Ich glaube nicht, dass ich damit ein Thema behandele, das irgend­einen von uns kühl lassen könnte. Ich glaube auch nicht, dass ich das Thema so behandele, dass hinterher jeder mit dem, was ich sagen muss und sagen werde, einverstanden ist. Christ und Krieg, da geht es nicht nur um eine Beschreibung, wie ist das Verhältnis des Christen zum Kriege gewesen und wie ist es heute, sondern hier [mehr]

Nov 252016
 

Die Suche nach der Seele einer Stadt Von Willibald Jacob Inhalt I. In der DDR 1. 1961 und die Folgen 2. Rabbiner Riesenburger in Treuenbrietzen 3. Ein unauflöslicher Komplex 4. Was ist die Bekennende Kirche? II. Deutschland einig Vaterland 1. Die PDS in Treuenbrietzen 1994, Hellmut Päpke 2. Die unerledigte Aufgabe, Aaron Isaak 3. Ein Brief an Bürgermeister Carsten Cornelius 1997 4. Die nächste Generation: Projekttage gegen Gewalt am Gymnasium Treuenbrietzen 2001 Ausblick Nachwort von Bodo Förster und Gianfranco Ceccanei Anmerkungen Links Vorwort Treuenbrietzen ist keine vergessene Kleinstadt von etwa 7000 Einwohnern zwischen Potsdam und Wittenberg. Treuenbrietzen ist ein [mehr]

Okt 312016
 

Ernestinische Kurfürsten von Sachsen Die Wettiner, benannt nach der Stammburg Wettin in der Nähe von Halle an der Saale, sind die am längsten regierende Dynastie in Deutschland. Sie wurden im Jahr 1089 mit der Markgrafschaft Meißen belehnt, haben sich im Wesentlichen auf den vorgegebenen territorialen Raum zwischen Erzgebirge, Thüringer Wald, Harz und Unterlauf der Elbe beschränkt und auf große politische Ziele verzichtet. Sie waren aber mit den größten europäischen Königshäusern gleichrangig verbunden. Ihre höchste Entwicklung hatten die Wettiner im 15. Jahrhundert als Friedrich IV. (1370-1428) im Jahr 1423 zum Kurfürsten ernannt wurde. Er zählte damit zu den sieben Fürsten, [mehr]

Okt 292016
 

Gedanken anlässlich des Reformationsgedenkens 2017 Von Carl Beleites Für Luther war dieses ein feststehender Satz „Alle Obrigkeit ist von Gott“. Weil es so wenig Christen gibt, sind Obrigkeiten Gottes barmherzige Gabe, die Bösen in Schranken zu halten. Wenn jedoch alle Menschen in christlicher Liebe leben würden, dann wären alle Obrigkeiten überflüssig, denn sie würden in Verantwortung und Liebe das Zusammenleben meistern. Aber dem ist ja nicht so. In der Schrift „Ob Kriegsleute in seligen Stande sein Können“ rühmt er sich seit der Apostel Zeit hätte keiner das Schwert, die Obrigkeit so begründet wie er. Wir lassen es offen, was [mehr]